Die EU-Konstrukteure haben keine Legitimation für den Kulturwechsel

https://youtu.be/N14U5ZE-N2w

Zuerst bitte das 3 Minuten-Video ansehen, dann den folgenden Text lesen. 

Frans Timmermans, Erster Vizepräsident der EU-Kommission, spricht im Video  über  Europa und  die Zukunft der Nationalstaaten. Er sagt mit deutlichen Worten, wie er sich sein persönliches Europa vorstellt: Nämlich ganz ohne Nationalstaaten. Er will eine einheitliche übernationale Superkultur, beruft sich aber gleichzeitig auf die Diversity, welche durch Zuwanderung und kulturelle Inputs in Europa entstehen soll. Da liegt schon einmal der erste Denkfehler in Timmermans vermeintlich großem Wurf: Diversity kann keine Superkultur ergeben, sondern nur Segregation und Spaltung.

Timmermans erzählt im Brustton der Überzeugung weiter davon, dass sich reine Nationalstaaten sowieso immer auflösen und dass die Konservativen in Europa einer Vergangenheit nachweinen, die es ohnehin nie gegeben habe. 

Er begeht hier den klassischen Fehler der Verwechslung von Ursache und Wirkung: Freilich ist es unbestritten, dass es viele Völkerwanderungen gegeben hat und viele Änderungen der geopolitischen Landkarten. Diverse Völker und Staaten kamen und gingen. Aber: Folgt daraus, dass es zwingend auch jetzt wieder so kommen muss? Und folgt daraus, dass man diesen Entwicklungen als Politiker auch Vorschub leisten, sie vorantreiben und sie letztlich sogar bejubeln muss? 

Muss man Nationen und Nationalitäten deswegen vermischen, weil es ähnliche Beispiele in der Geschichte gegeben hat? Ist die Geschichte eine Legitimation und ein Auftrag für gewisse EU-Politiker, ihre eigenen Vorstellungen von Europa als sozialtechnisch erstellte Konstrukte Realität werden zu lassen?

Anders gefragt: Mit welcher Berechtigung stellen sich bestimmte Eurokraten hin und diktieren auf der Basis einer von ihnen interpretierten Vergangenheit, aus der sie kausal falsche Schlüsse ziehen, die Zukunft Europas?

Kein denkender Mensch, kein Bürger Europas und kein an seinem Vaterland interessierter und, ja, diesem dienender Politiker kann diesen Ideen ernsthaft nachfolgen. Sie sind gegen die Nationen gerichtet, sie zerstören die Leitkultur und sie bereiten den Boden für den Untergang desjenigen Europas, das wir uns wünschen und an das viele noch immer glauben: Es ist das Europa der Nationen.

Herr Timmermans, sorry, diese hohle Phrase von der Superkultur, in der  mit permanenten Diversity-Shows der Multi-Kulti-Wahn fröhliche Urständ feiern soll, wäre eine Abschaffung der gewachsenen und je eigenen Kulturen Europas.  Dazu sind weder die Kommission noch Sie selber legitimiert und daher kann es darauf nur ein klares Nein geben!

 

 

 

Kommentar schreiben

Kommentare: 0