Der Kultur-Marxismus zerstört Europa

Die "Politische Korrektheit" (PC) ist heute ein allgemein bekannter Begriff. Sie wird vorwiegend von der Linken und dort besonders von linken Medienleuten, Politikern und Kulturschaffenden geliebt und gelebt. Warum gerade die Linke die PC als ihre ureigenste Attitüde im Banner führt, hat einen einfachen Grund: Die PC ist auf niemand geringeren als  den linken Übervater Karl Marx zurückzuführen.

 

Weil der ökonomische Marxismus aber im Westen von Anfang an keine so guten Verbreitungsmöglichkeiten wie im Osten vorfand, mussten sich die Marxisten damals etwas überlegen. Nach Ansicht der am Anfang des 20. Jahrhunderts federführenden Ideologen Georg Lukacs und Antonio Gramsci würde die westliche Kultur und die christlichen Religionen die Arbeiterklasse zu sehr blenden und beeinflussen, also kamen diese beiden Vordenker des Euro-Marxismus auf die Idee, neue Begriffe für die Umsetzung der linken Ideologie einzuführen, um damit ihre wahren Zwecke, nämlich die Zerstörung der westlichen Kultur, ihrer traditionellen Werte und ihrer Leitbilder besser vorantreiben zu können: Der Multikulturalismus ("Multi-Kulti") als Zeitgeistströmung und die politische Korrektheit (PC) als Kommunikationstechnik waren geboren.

 

Lukacs erkannte auch schon früh, dass die Vernichtung der westlichen Sexualmoral und der damit verbundenen kulturellen Erscheinungen einen wesentlichen Schritt zum Sieg des Kultur-Marxismus bedeuten würde - er propagierte deswegen schon in den 20er Jahren des vorigen Jahrhunderts die Freiheit der Sexualität. Nach dem Ersten Weltkrieg fielen in Deutschland die Ideen von Lukacs auf fruchtbaren Boden - die Frankfurter Schule wurde 1923 gegründet und bald zum Hort des Kultur-Marxismus.

 

Um den Marxismus von ökonomischen Termini in kulturelle Begriffe übersetzen zu können, mussten die zweifellos klugen Köpfe der Frankfurter Schule einigen Ideen Marx` widersprechen und einen Umweg nehmen. Max Horkheimer, Theodor Adorno, Wilhelm Reich, Erich Fromm und Herbert Marcus waren damals die linksintellektuelle Elite in Frankfurt. Ihr Ansatz war, dass die Kultur an sich keinen Teil von Marxens "Überbau" darstellen würde, sondern eine wichtige, aber davon unabhängige Variable sei. Sie vertraten auch die Ansicht, dass im Westen die Arbeiterklasse keine marxistische Revolution beginnen würde, weil sie zunehmend Teil der Mittelklasse würde und also dann der verhassten Burgeoisie zugehöre  - und zwar in der Erscheinungsform des Kleinbürgers.

 

Was also tun, um den Marxismus zu verbreiten? Die intellektuelle Vorarbeit fand in der Frankfurter Schule in Deutschland statt. Deren Vordenker mussten in den 30er Jahren emigrieren und gingen in die USA. Die wirkliche Antwort war daher erst nach dem Zweiten Weltkrieg gefunden - und zwar in Amerika durch Herbert Marcuse: Er verbreitete in den 50er Jahren die viral wirkende Idee, dass nur eine dichte Koalition von Studenten, Feministinnen, Schwarzen und Homosexuellen dazu in der Lage wäre, den Kultur-Marxismus umzusetzen.

 

Durch die Emigration der Frankfurter Schule in die USA fand der Fokus auf die Zerstörung der westlichen Kultur eine neue Heimat und konzentrierte sich vorerst auf Amerika. Dort wurde die "Kritische Theorie" entwickelt, nach deren Logik jede etablierte Institution grundsätzlich kritikwürdig ist - zuvorderst natürlich auch das schon von Karl Marx zur Zerstörung freigegebene bürgerliche Konstrukt namens Familie. Jeder, der an die westliche Kultur glaubte und sie lebte, wurde begrifflich mit seinen angeblichen eigenen Vorurteilen und Prägungen konfrontiert. Diese zwangsweise üblen Benennungen heissen Rassist, Faschist, Sexist etc. Damit konnte man jeden, der "traditionell" war, sofort pejorisieren und in Rechtfertigungsnot bringen.

 

Die Theorien von Sigmund Freud gewannen in der Kritischen Theorie großen Einfluss und es wurde daher in der Frankfurter Schule auch psychologisch gearbeitet. Die führenden Frankfurter Köpfe verbrachten die Kriegsjahre übrigens in Hollywood, sodass ihr linksintellektueller Einfluss auch dort deutliche Spuren hinterließ und ein Teil der kulturmarxistischen Indoktrination sich in verschiedenen Filmen bildhaft wiederfindet. 

 

Nach dem Krieg gingen die meisten Linksintellektuellen wieder zurück nach Deutschland und verfolgten dort weiter ihre kulturzerstörenden Pläne. Neben den schon erwähnten einflussreichen linken Sozialphilosophen Horkheimer und Adorno  sind vor allem Bloch, Mitscherlich und natürlich der heute noch aktive Jürgen Habermas als die führenden Köpfe zu nennen. Es ist nicht übertrieben, den Keim der nachhaltig wirksamen 68er-Revolution in der Frankfurter Schule zu verorten, wiewohl natürlich treibende Elemente auch aus Frankreich kamen.

 

Die heute noch aktiven Gedankengebäude in den Köpfen der Linken beruhen alle auf den kulturmarxistischen Ideen der frühen Jahre: Es geht nach wie vor um die Auflösung der Familie, um die wegen der biologischen Unterschiede gar nicht mögliche, aber trotzdem anzustrebende absolute Gleichstellung der Frau - was natürlich den völlig freien, ungehinderten und legalisierten Zugang zur Abtreibung mit einschließt. Es geht um die Gender-Ideologie, die forcierte Umsetzung der Gleichheit aller Menschen, es geht um die absolute Gleichsetzung der "Homoehe" mit der Ehe und natürlich nicht zuletzt um die Bekämpfung des westlichen Kapitalismus und die Anpassung der gesamten Sprache im Sinne der PC.

 

Und es geht ganz massiv darum, durch die Massenzuwanderung das Bürgertum soweit in die Enge zu treiben und zu schwächen, dass es sich den kulturmarxistischen Theorien unterwirft. Der Schaden, der durch all diese Ideen angerichtet wird, ist unermesslich - aber das war und ist in totalitären Ideologien immer schon egal und wird als notwendiges Opfer gesehen. Daher sind auch all die Probleme, welche die orientalischen Kulturen gerade nach Europa einschleusen, in den Augen der Linken nur Teile des kulturmarxistischen Transformationsprozesses (natürlich geht es den linken Politikern dabei auch um neue Wähler.) Im Multikulturalismus sollen die Neulinge und Eindringlinge zunächst ihren Platz bekommen und dort "bunt", laut und fordernd sein dürfen, weil das bei der Zerstörung der abendländischen Kultur mithilft. Typischerweise wird das Phänomen von den Linken als Bereicherung bezeichnet, weil es mithilft, die Armada gegen die Konservativen zu verstärken. Die Fremden dürfen das also und sie sollen das sogar. Denn am Ende steht ohnehin der kulturmarxistisch kreierte Einheitsmensch.

 

Herbert Marcuse blieb übrigens in den USA und hatte dort maßgeblichen Einfluss in der College-Szene. Sein Dogma war, das Lustprinzip über das Realitätsprinzip zu erheben und er wollte die Gesellschaft von der Arbeit befreien. Marcuse wurde schließlich zum Guru der Neuen Linken in den USA und verbreitete dort unermüdlich den Kultur-Marxismus. Sein berühmtester Ausspruch: "Make love, not war"

 

Ein neuer Konservatismus muss alle diese ungeheuerlichen Vorgänge durchleuchten, die wahren Hintergründe aufdecken und die Dinge beim Namen nennen. Die Ziele sind seit Lukacs und Gramsci dieselben geblieben: Die Zerstörung der westlichen Kultur und der christlichen Religion.  Diese Ziele sind zum Teil schon erreicht, vor allem auch deswegen, weil sich klassische Konservative von den süßen Formeln der Kulturmarxisten haben einlullen lassen. Viele haben längst die Seiten gewechselt (sieh z.B. das ÖVP-Unterstützungskomittee für den Kulturmarxisten Van der Bellen.)

 

Die Aufgabe des neuen Konservatismus muss es sein, den Bürgern klar zu machen, dass alle diese genannten Vorgänge Spielarten und Folgen des Marxismus sind und dass Europa im Begriff ist, ein marxistisch gelenkter Kontinent zu werden - mit all den üblen Folgen, die bis zum Mauerfall 1989 kein ernst zu nehmender Europäer haben wollte.  

 

 

Der Text wurde von den Arbeiten des konservativen US-Autors, Militärtheoretikers und Directors of the Institute of Cultural Conservatism, William Sturgiss Lind, inspiriert. http://www.freecongress.org/

 

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Kommentare: 6
  • #1

    August Neidhart von (Donnerstag, 08 Dezember 2016 10:06)

    Interessant wird es dann, wenn die herbeigebetenen Verfechter einer archaisch-repressiven Kultur mit den liberalen Ansichten der Herbeibeter kollidieren. Wie jeder Widerspruch in der Geschichte wird auch dieser aufgelöst werden müssen.

  • #2

    S.B. (Donnerstag, 08 Dezember 2016 10:31)

    Viele, ich möchte sogar sagen die meisten "Westler", sind die viel überzeugteren Anhänger des Marxismus, als es die "Ostler", die ihn jeden Tag eingebläut bekommen haben, jemals gewesen sind (abgesehen von den ganz rot verstrahlten Socken). Das ist für mich eine wirklich erschreckende Erkenntnis. Wie soll man sich gegen diese vom Marxismus verblödete Übermacht, die ihre kranke Ideologie allem und jedem aufzwingen, nur zur Wehr setzen?

  • #3

    michael collins (Donnerstag, 08 Dezember 2016 12:49)

    Die geschichtslosen Linken geben sich der Illusion hin, den Islam genauso zu beherrschen und zu zerstören, wie sie das zum Teil mit Erfolg mit den christlichen Kirchen erreicht haben.

    Sie werden sich noch wundern.

    Überigens, ich sage das mit klammheimlicher Freude, die Moslems anerkennen Neukonvertierte nicht als gleichwertig, sondern nur im Islam geborene. Sie sehen diese Konvertiten zu recht als Opportunisten an.

    Das ist für mich das einzig Erfreuliche an dieser Ideologie Islam.

  • #4

    helmut-1 (Donnerstag, 08 Dezember 2016 18:34)

    michael collins:
    "Sie sehen diese Konvertiten zu recht als Opportunisten an."

    Ist mir nicht geläufig. Wo kann man das nachlesen?

  • #5

    helmut-1 (Donnerstag, 08 Dezember 2016 19:11)

    Will mal auf ein paar Punkte aus meiner Sicht eingehen:
    "....dass die Vernichtung der westlichen Sexualmoral und der damit verbundenen kulturellen Erscheinungen ...."

    Da bin ich mir nicht sicher, ob das eine was mit dem anderen zu tun hat. Wenn ich mir so vor Augen führe, wie die Uromas Anfang des letzten Jahrhunderts in den öffentlichen Badeanstalten herumgesprungen sind, dann erinnert mich das stark an die derzeitige Burkini- Mode der Musliminnen.
    Und? Hats was gebracht? O.k., damals gabs keine Sänger/innen mit Bart und Schniedelwutz, aber die Verlogenheit z.B. in den Klöstern (ich meine die, wo man die Skelette von Säuglingen in den Katakomben gefunden hat) und überhaupt in der Gesellschaft war ja auch nicht gerade das Gelbe vom Ei.

    Es wurde einfach viel mehr vertuscht, und wenn das Dienstmädchen von der Herrschaft schwanger wurde, dann war es meist dem Zufall überlassen, wie das ausging. Im günstigsten Fall "erbarmte" man sich aus sog. christlicher Nächstenliebe und das Mädchen durfte mit ihrem "Balg" oder "Bastard" bleiben. Manchmal wurden sie von der Herrin rausgeworfen. Im schlechtesten Fall wanderte das Mädchen ins Gefängnis.

    Weiter:
    "....Kultur-Marxismus. Sein berühmtester Ausspruch: "Make love, not war".....

    Da sehe ich manches anders. Automatisch diesen Spruch "make love not war" mit Marxismus gleichzusetzen, - das haben verschiedene US-Präsidenten wie Johnson, etc. exerziert. Ich kenne aber genügend aus der Zeit des Vietnam-Krieges, die sich damals als überzeugte Pazifisten gegen die Kriegspolitik der USA gewandt haben, ohne in irgendeiner Weise Marxisten zu sein.

    Auch heute muss man nicht mit der US-Außen-Kriegs-Politik einverstanden sein, ohne gleich als Links-Denkender bezeichnet zu werden.

    Weiter:
    "..Ein neuer Konservatismus muss alle diese ungeheuerlichen Vorgänge durchleuchten, die wahren Hintergründe aufdecken und die Dinge beim Namen nennen...."

    Dafür muss er aber die Grundprinzipien des alten, ECHTEN Konservatismus mitbringen. Die waren so gehalten, dass sie das Alte, Gute und Bewährte behalten haben, und das, was sich nicht bewährt hat, reformierten.

    Einfach sich nur gegen alles Neue zu stellen, das ist kein Konservatismus. Das ist Rückschritt. Dieser Rückschritt verleiht insbesonders der Jugend das Gefühl der Inkompetenz und völligen Überholtheit des Konservatismus.

    Darauf soll man immer ein Augenmerk haben.

    Ansonsten finde ich diese Aufstellung, insbesonders die Aneinanderreihung für sehr bemerkenswert und vor allem auch nachdenkenswert.

  • #6

    V for Vendetta (Samstag, 21 Oktober 2017 19:40)

    Der Verfassungsschutz unterwandert gerne die linke und rechte Szene und ja der US Geheimdienst ist ja sehr nett ansonsten ist der Artikel sehr gut und bin Konservativ gut erzogen ich respektiere jeden wer mich respektiert, aber dumme Neo Nazis verachte ich und dumme Linke es gibt ja auch nette intelligente die wirklich verstehen was hier eigentlih abgeht. Auswandern bringt auch nicht viel, weil momentan überall Chaos herrscht auf diesem Planeten Erde.