50.000 und noch viel mehr

 

Im neuen Migrationsbericht des Innenministeriums steht als wesentliche Kennziffer, dass Österreich pro Jahr ca. 50.000 Zuwanderer braucht.  Diese Menge an Immigranten ist notwendig, um unsere dramatisch niedrige Fertilitätsrate von 1,4 Kindern pro Frau auszugleichen, denn sonst ist unsere ohnehin schon überalterte und von Pensionisten dominierte Gesellschaft mittelfristig zum Aussterben verurteilt.

 

Der Migrationsbericht wurde diese Woche von Innenminister Sobotka der Presse vorgestellt. Man weiß allerdings noch nicht genau, was aus den Daten zu folgern ist. Zunächst wurde daher ein Migrationsrat eingerichtet, der dem Minister in absehbarer Zeit konstruktive Vorschläge übermitteln soll.

 

Man braucht Zahlen

Um die Dimensionen und den Kern der Migrations-Problematik zu verstehen, hier ein paar aussagekräftige und valide Zahlen aus dem neuesten Integrationsbericht des Aussenministeriums, also quasi dem Gegenstück zum Migrationsbericht: Im Jahr 2015 wanderten rund 214.400 Personen nach Österreich zu, während gleichzeitig rund 101.300 Personen das Land verließen. Dies entspricht einer vergleichsweise außerordentlich hohen Netto-Zuwanderung von 113.100 und einem "Wanderungsgewinn" gegenüber dem Vorjahr von 56%.

 

Die Hälfte alle Zuzüge kam aufgrund der aktuellen Massenmigration aus dem Orient. Hier war der Saldo mit Syrien am höchsten (+21.900), gefolgt von Afghanistan (+18.600) sowie dem Irak (+10.000). Weitere 91.600 Zuzüge entfielen auf EU-/EWR-Bürgerund der Schweiz. Die meisten Zuzüge stammten aus Rumänien (+17.500), Deutschland (+17.000) sowie Ungarn (+14.400). Knapp 15.800 Zuzüge entfielen auf rückkehrende ÖsterreicherInnen. 

 

Mehr als genug Zuwanderer

Angesichts der Empfehlung im Migrationsbericht von 50.000 Zuwanderern pro Jahr besteht also derzeit ein Überschuss von 63.000 Migranten, die freilich zu einem Gutteil Asylwerber sind. Diese haben definitionsgemäß nur ein passagäres Aufenthaltsrecht. Allerdings weiß niemand, wann genau diese Personen wieder außer Landes reisen werden. Und es gibt starke politische Bemühungen, die Leute möglichst rasch zu integrieren und ihnen zumindest die Aussicht zu vermitteln, sie könnten auf Dauer hierbleiben.

 

Die vermutlich recht vielen Illegalen, die sich in Österreich befinden, sind aus naheliegenden Gründen nicht zählbar und der Anteil  jener, die keinen Asylstatus bekommen, liegt bei ca. 50-60%. Diese Leute ohne Bleiberecht können aber zum Großteil nicht in ihre Heimat zurückgebracht werden, weil es entweder kein Rücknahme-Abkommen gibt oder sonstige Gründe (wie Protest gegen die Abschiebung oder Abtauchen in den Untergrund) vorliegen.

 

Zu wenig Kinder? Selber schuld

Wenn ein Staat aufgrund seiner Kinderarmut in demografische Nöte gerät und die sozialen Strukturen dadurch gefährdet sind, ist er zunächst einmal selber dran schuld. Niemand verbietet das Kinderkriegen und es herrscht auch keine nationale Unfruchtbarkeit vor. Das Kinderhaben hat einfach nicht mehr den Stellenwert wie noch vor 30 Jahren und das "unabhängige" und ichbezogene Leben im Hier und Jetzt ist vielen lieber als Gedanken an die Zukunft und die Aufzucht von zwei oder drei Kindern. Von den in Österreich ziemlich hohen Abtreibungszahlen, die noch immer nicht offiziell statistisch erfasst werden, gar nicht zu reden.

 

Allerdings gibt es auch keine erkennbare Familienpolitik, die den Nachwuchs als so förderungswürdig ansieht, dass man offiziell die staatsbildende klassische Familie mit mehreren Kindern als das nachweislich und grundsätzlich beste (Über-) Lebensmodell der Gesellschaft darzustellen versucht. 

 

Geld für Migration statt für Familien

Man investiert lieber 2 Milliarden Euro pro Jahr in die Zuwanderung von teils kaum gebildeten, ungelernten, oft analphabetischen und einer konträren Kultur zugehörigen Menschen, von denen mindestens zwei Drittel Männer unter 35 sind, die für sich genommen nicht nur ein arbeitsmarktbezogenes, sondern auch ein soziologisches Problem erzeugen: Die Geschlechterparität wird sukzessive verschoben.

 

In Skandinavien wurde der durch die Migration entstehende Männerüberschuss schon als zentrales Problem erkannt, bei uns regt das noch niemanden auf. Wahrscheinlich deswegen, weil wir immer noch in einer Schönrede-Phase dümpeln, die kritische Stimmen nur vereinzelt und in kleinen Dosen zulässt und die Wahrheiten nur ungern ausgesprochen werden. "Aber die Bomben in Aleppo!" - mit diesem Satz wird die Diskussion sofort erstickt.

 

Die europäischen Zuwanderer würden uns reichen

Erstaunlich ist auch, dass alleine die EWR/EU-Migrationszahl mit 91.000 Personen schon dramatisch höher ist als die 50.000 geforderten Sobotka-Zuwanderer. Ganz objektiv betrachtet bräuchten wir daher entgegen der vor allem von Links ventilierten Meinung  überhaupt keine Migration aus dem orientalischen Raum. Diese Tatsache hat man aber offensichtlich bisher nicht ausreichend kommuniziert oder auch vorsätzlich verschleiert (die o.g. Daten stammen wie gesagt aus dem Integrationsreport des Aussenministeriums, der Migrationsreport wurde im Auftrag des Innenministers erstellt. Inwieweit diese beiden Ministerien einen Datenabgleich tätigen, ist nicht bekannt)

 

Die Erkenntnisse sind bedenklich

Die rein rechnerischen und sonstigen objektivierbaren Erkenntnisse aus dem Migrations- und dem Integrationsreport und die demografische Diagnose der geringen eigenen Kinderzahlen lassen folgende Schlüsse zu:

  • Österreich stirbt auf lange Sicht ohne Migration aus, wenn die Kinderzahl nicht auf 2,1/Frau steigt. Dazu wäre aber eine aktive Gesellschafts- und Steuerpolitik nötig, die das Kinderkriegen massiv begünstigt (Frankreich hat dieses durchaus mögliche Kunststück fast schon geschafft)
  • Es gibt ausreichende Migrationszahlen aus dem EU/EWR-Raum, um das Aussterben auch bei der aktuellen flauen Geburtenrate zu verhindern. Man muss nur danach trachten, die europäischen Zuwanderer im Land zu halten. Mit Deutschen, Ungarn und Rumänen sowie den zurückgekehrten Österreichern ist das geforderte Soll von 50.000 mehr als erfüllt.
  • Die offenen Grenzen für die orientalische und nordafrikanische Massenmigration sind aus demografischen Gründen definitiv nicht notwendig. Rechtsgrundlage gab und gibt es dafür ohnehin keine.

Die aus diesen Fakten ableitbaren Fragen nach den Motiven unserer Migrationspolitik und jede Interpretation der zugrunde liegenden Ideen und Ziele dieser offensichtlich auf nachweislichen Ungereimtheiten beruhenden Politik machen einen sehr nachdenklich. Wie immer man es dreht und wendet: Da läuft etwas massiv und ganz grundlegend falsch.

 

 

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Kommentare: 9
  • #1

    N4ttl (Freitag, 16 Dezember 2016 17:17)

    Warum schaut keiner nach Japan? Die "sterben" auch schon seit Jahrzehnten auf hohem Niveau aus und halten trotzdem die Grenzen geschlossen.

    Was ist wirklich daran so schlecht, wenn die Bevölkerung sagen wir, in den nächsten 20-30 Jahren um 10 % schrumpft? Ich behaupte, dass, sobald eine gewisse Untergrenze erreicht ist, die Reproduktionsrate wieder steigen wird.

    Aber der Männerüberschuss an jungen, vor Kraft und Saft strotzenden Lackeln aus dem Morgenland und aus Afrika wird schon dafür sorgen, dass auch die Fertalitätsrate der autochthonen Frauen wieder steigt ^^

  • #2

    Observator (Freitag, 16 Dezember 2016 20:11)

    Österreich und Europa "brauchen" keinen einzigen Zuwanderer. Rechnet man die Reproduktionsrate (0,7 bei 30 Jahren Generationenfolge) um, ergibt das einen jährlichen Rückgang von 1 Prozent, also mit 2 Prozent Produktivitätssteigerung zu überbieten. Wobei Entlastungseffekte von Wohnraum bis Umwelt- und Energiebilanz nach gar nicht eingerechnet. Im Übrigen könnte man durch Umpolung der Migrationskosten in Familienförderung eine Trendwende herbeiführen. Wenn für sogenannte MUFL 95 Euro TÄGLICH ausgegeben werden, bei einer inländischen Kinderbeihilfe von 100 bis 150 Euro MONATLICH, ist das eine eindeutige ideologische bevölkerungspolitische Schieflage.

  • #3

    Thomas H. (Freitag, 16 Dezember 2016 21:33)

    Ach, und welches “Problem” haben Männner verursacht? Etwa,
    - dass Frauen bei der Strafzumessung bevorzugt werden,
    - daß Frauen im Schnitt 3-5 Jahre länger leben, dafür aber weniger in die Sozialversicherung einzahlen,
    - daß manche Frauen sich anmaßen, Männern vorschreiben zu können, welchen Beruf sie bitte schön zu wählen haben …
    Und wenn Sie schon der Überzeugung sind, daß Männer “das Problem” für was auch immer sind - dann leisten Sie doch Ihren Beitrag zu einer Lösung; andere Männer haben dies bereits getan, indem sie sich selbst töteten.
    Tja, glücklicherweise wird ja an einem teilweisen “Ersatz” für Frauen gearbeitet: Künstliche Gebärmutter, Sexroboter …
    Dann werden sich zukünftig Frauen überlegen müssen, was sie tun, wenn sie nicht ebenfalls als “entbehrlich” (disposable) angesehen werden wollen - eine Ansicht, die von einigen Feministen in Bezug auf Männer vertreten wird.

    Für Männer lohnt es sich in westlichen Ländern schon lange nicht mehr zu heiraten oder gar Kinder zu zeugen / großzuziehen. Warum sollten sie also darin investieren? Es wird für sie tendenziell ein Verlustgeschäft.

  • #4

    Fritz (Samstag, 17 Dezember 2016 10:58)

    @Thomas H: Was hast du bitte geraucht?

  • #5

    helmut-1 (Sonntag, 18 Dezember 2016 10:50)

    Wir brauchen die "neuen Facharbeiter". Wir brauchen das, damit wir auch in Wien solche Zustände haben (sofern es nicht schon ist):

    http://www.spiegel.de/sptv/spiegeltv/spiegel-tv-magazin-ueber-kriminelle-araber-clans-in-berlin-a-1125572.html

    Mich wunderts, dass der Spiegel das gebracht hat. Es lohnt sich, das ganz anzusehen, auch, wenn es fast eine Stunde dauert.

  • #6

    ravinés (Sonntag, 18 Dezember 2016 17:52)

    Multikulti-Blick nach Asien –Japan/China, staunen Sie mal – sehr, sehr WICHTIGES Video!:
    Cult of White Privilege IS EthnoMasochism
    https://www.youtube.com/watch?v=y0HW7ke_VtU

  • #7

    helmut-1 (Sonntag, 18 Dezember 2016 19:11)

    ravinés:
    Sehr interessant, danke für den Hinweis!

  • #8

    Ralf (Montag, 19 Dezember 2016 17:44)

    Japans Bevölkerung schrumpft um 10%? Na und, weniger Arbeitslose, weniger Autofahrer wo Luft verpesten. Aber auch weniger Gewinn durch mehr Sklaven? Ihre Grenze lassen die trotzdem zu. Gut so!
    Bei uns kommen nachweisbar kriminelle Grenzbrecher, wo ohne Pässe mit brachialgewalt die Grenze übertreten,heißt kaum Fuß im Land und schon Straftat begangen. Orientale,kulturfremde , Inzucht geschädigte Koranfetischisten, Analphabeten, eben Größtenteils nicht brauchbare, ungebildete Dauerbeterfraktion!

  • #9

    helmut-1 (Dienstag, 20 Dezember 2016 06:25)

    Frau Merkel! Helfen Sie Europa und treten Sie zurück!
    Übernehmen Sie die politische Verantwortung für Ihre Gesetzesbrüche im Zusammenhang mit den Immigranten, und übernehmen Sie die Verantwortung für die Folgeerscheinungen , die sich in den islamistischen Anschlägen in Europa wiederfinden. Die Anschläge in Deutschland und in den Nachbarländern gehen auf Ihr Konto! Genauso wie die Raubüberfälle, die Vergewaltigungen und sonstigen Übergriffe, wie die Silvesternacht in Köln.
    Sie haben es ermöglicht, dass Terroristen, Verbrecher und Gewalttäter ins Land kommen, sie persönlich haben das ermöglicht, in dem Sie die bestehenden Gesetze ignoriert haben.

    Lassen Sie Leute an die Regierung, die ihr Handwerk verstehen und nicht gegen die Interessen des eigenen Volkes arbeiten!