Anti-Rassismus und Kulturverlust

 

Die meisten glauben heute zu wissen, was Rassismus ist und fast jeder wird den Rassismus ablehnen, wenn er danach gefragt wird. Dabei ist die Definition des Rassismus uneinheitlich und in verschiedenen Ländern und Kulturkreisen findet man recht unterschiedliche Erklärungen des Begriffes. Selbst im deutschen Sprachraum werden differierende Bedeutungen transportiert: Wenn man die Worte "Definition Rassismus" in Google eingibt, erhält man über 250.000 Ergebnisse. 

 

Bleiben wir beim Duden

Halten wir uns daher an jene Definition, die im Duden steht: Rassismus ist nach dem Duden die Lehre bzw. die Theorie, "dass Völker oder Volksgruppen aufgrund bestimmter biologischer Merkmale eine bessere oder schlechtere kulturelle Leistungsfähigkeit besitzen und daher von Natur aus die einen als den anderen überlegen angesehen werden können".

 

Eine schwierige Debatte

So weit die Definition, so problematisch die Situation. Wir sind derzeit in der aktuellen Migrationskrise mit nachweislichen, spürbaren und gravierenden Unterschieden zwischen Kulturen und Volksgruppen bzw. zwischen ganzen Ethnien konfrontiert und der Grat, auf dem sich die zugehörigen Argumentationen bewegen können und dürfen, ist ein schmaler. Aus naheliegenden historischen Gründen wird diese Diskussion gerade in Deutschland und Österreich besonders genau betrachtet und sie ist auch grundsätzlich heikel. Trotzdem (oder gerade deswegen) müssen wir uns um eine möglichst breite Debatte bemühen.

 

Die Ideologie ist hinderlich

Leider ist der politische Diskurs über die Migration und vor allem über deren Folgen regelhaft von massiven ideologischen Einflüssen bestimmt. Daher zerfällt er oft in erbitterte Grabenkämpfe, in denen sich die einen als die antirassistischen, moralisch hochstehenden Kämpfer der Gleichheit und der Menschlichkeit empfinden und die anderen als die Retter des Abendlandes, die mit Recht behaupten, die westliche Kultur sei durch die Migration mittelfristig nicht nur gefährdet, sondern bald Geschichte, wenn wir nichts Konstruktives dagegen unternehmen.

 

Die Transformation ist da

Zweifellos befinden wir uns in einer Transformation und wir müssen als demokratische Kultur über die möglichen Folgen der Massenmigration eingehend miteinander reden. Wenn wir aber die Argumente, die gegen die Migration sprechen, in einer intellektuell unredlichen Art als rassistisch oder nationalistisch bezeichnen und selbst die Erwähnung von beweisbaren Fakten für aggressive "antirassistische" Angriffe sorgt, dann haben wir ein gravierendes Problem mit der Diskussionskultur und der Meinungsfreiheit. Die politische Debatte bekommt dadurch eine Schlagseite, die genau jenes Ressentiment befördert, das verhindern zu wollen die Politik ständig vorgibt.

 

Der Anti-Rassismus ist eine Ideologie geworden

Ein Symptom des derzeit noch immer migrationsfreundlichen und niemals sachlich-objektiven offiziellen Zeitgeistes ist es, dass der mit ihm verwobene Anti-Rassismus in einer pauschalen und wertenden Art daherkommt wie weiland der offen ausgelebte Rassismus auf den verschiedenen Kontinenten dieser Welt.

 

Wer sich heute nicht laut zur neuen Religion namens Anti-Rassismus bekennt und bei jedem Anti-Diskriminierungstheater  freudig mitspielt, der macht sich verdächtig, ein Rassist vom alten Schlag zu sein. Das Recht und der Wille, in einer Volksgruppe oder in einer Nation für sich sein zu wollen, wird zunehmend scheel betrachtet und politisch in Frage gestellt. "Offenheit" ist eines der modernistischen Schlagworte dafür. Das Wort sagt zwar nichts konkretes aus, wird aber umso lieber von den selbst ernannten Trägern der moralischen Hoheit bemüht.

 

Krankhafte Entwicklungen

Aus dem Impetus dieses absolutistischen Gusteinwollens heraus haben sich auch schon krankhafte Auswüchse des Anti-Rassismus entwickelt. So gilt es mittlerweile als problematisch, wenn bei den Sternsingern ("Die heiligen drei Könige") ein Mitglied mit schwarzgefärbtem Gesicht dabei ist, um den Mohren aus dem Morgenlande symbolisch darzustellen.

 

Das ist zwar eine alte Tradition, könnte aber heute als versteckter Rassismus interpretiert werden, weil es mit dem sogenannten Blackfacing in Zusammenhang gebracht wird: Man schminkt sich nicht mehr als Schwarzer. Das gilt als beleidigend, weil man damit unterstellt, ein Schwarzer könne sich nicht selber darstellen. Im ultralinken Medium Vice ist dazu vor genau einem Jahr ein bezeichnender Text erschienen.

 

Die Zerstörung der Kultur aus dem Geiste des Anti-Rassismus

Auf diese Art macht der Anti-Rassismus scheibchenweise die eigene Kultur kaputt - auch wenn es hier vorerst "nur" um die Sternsinger geht. Denn: Was kommt als nächstes? Darf Shakespeare`s Othello bald nicht mehr von Weißen gespielt werden? Und wenn doch - muss der Regisseur dann vor jeder Vorstellung vor den Vorhang treten und eine Entschuldigung abgeben, damit nur ja niemand beleidigt sein könnte oder gar rassistisch verletzt?

 

Und wie ist es eigentlich umgekehrt? Dürfen schwarze Schauspieler auf Weiß geschminkt werden? Gilt gleiches Recht für alle oder sind die Weissen wegen des jahrhundertelangen Kolonialismus und der historischen Vorherrschaft des weißen Mannes ohnehin immer in der vererbten Schuldposition, von den Anti-Rassisten vorauseilend pejorisiert werden zu dürfen? 

 

Die Sprache wird zensuriert

In dieselbe Kerbe schlagen auch die Bemühungen unserer wackeren Anti-Rassisten, die Sprache zu verändern. Beispiel Gastronomie: Gewisse Speisen werden in vielen Restaurants umbenannt. Traditionelle Schmankerln wie der Negerkuss oder der Mohr im Hemd wurden vielerorts bereits verbannt. Einen Indianer mit Schlag habe ich schon seit Jahren in keiner Konditorei mehr gesehen. Auch dem Zigeunerspieß geht es in den Restaurants an den Kragen. Folgerichtig sollte man auch das Wiener Schnitzel von der Karte streichen, da es im Nationalbewusstsein der Österreicher eine Rolle spielt. Das könnte jemanden, der kein Wiener oder kein Österreicher ist, in seinen Gefühlen verletzen. 

 

Absurdes Theater

Was nach Witz klingt, ist oft keiner. Pittoreske Absurditäten des schäumend aktiven und ins pathologische übergehenden Anti-Rassismus kommen wie so oft aus Übersee: Auf amerikanischen Universitäten darf man z.B. asiatisch aussehende Kommilitonen nicht mehr nach ihrer Herkunft fragen, wenn sie gut in Mathe sind. Es ist allgemein bekannt, dass Asiaten in Mathematik überdurchschnittlich leistungsfähig sind, aber die Frage nach der Herkunft könnte genau deswegen beleidigend wirken. Auf den Befragten und auf andere. Die Unis in Amerika gehen heute über vor sogenannten Trigger Warnings. Konservative Studenten haben deswegen in den USA ein ziemlich hürdenreiches Leben auf dem Campus. 

 

"Kultureller Rassismus"

Es wurden auch neue Begriffe in die allgemeine Debatte eingebracht: Das Schlagwort vom "kulturellen Rassismus" ist ein solch relativ neuer Begriff. Er wurde erfunden, weil ein ernst zu nehmender politischer Rekurs auf die biologischen Unterschiede zwischen den Ethnien (wie etwa die Hautfarbe) heute kaum noch stattfindet und die Verfechter der universellen Gleichheit neue Druckmittel brauchten, um die Benennung der real existierenden und zahlreichen Unterschiede zwischen Kulturen, Völkern und Nationen mit Ächtung zu belegen.

 

Die Berufung auf die Leitkultur ist gefährlich

Schon allein die Ansage, man würde auf eine österreichische, deutsche oder europäische Leitkultur bestehen, weil man diese für die bessere hält, kann zu schweren Differenzen mit zeitgeistigen politmedialen Meinungsmachern führen und einen in den Ruch bringen, ein reaktionärer Nationalist und Kulturimperialist zu sein. Wenn man noch dazu sagt, dass man Werte und Begriffe wie Patriotismus, Volk, Sprache und Landeskultur(en) als erhaltungswürdig befindet und diese letztlich auch verteidigen möchte, ist der Vorwurf des "kulturellen Rassismus" bereits greifbar.

 

Das Wischi-Waschi der EU

Da nützt es gar nichts, wenn die EU-Granden ständig versichern, die europäischen Werte seien wichtig und nicht verhandelbar. Denn die EU-Vertreter sagen nie dazu, was genau sie damit meinen. Da wird von Liberalismus, Säkularität und Toleranz fabuliert, aber niemand mag sich festlegen, was das konkret bedeutet, denn ab dann würde es heikel.

 

Der Mut zum Bekenntnis

Für das klare Bekenntnis zu explizit dargestellten Werten braucht man Mut und den finden derzeit nur die osteuropäischen Politiker sowie die patriotisch orientierten Oppositions-Parteien im Westen. Der Grund für die Bekenntnis-Feigheit der anderen: Die Kulturmarxisten lauern auf jeden Satz von Politikern, um bei Bedarf und Anlass ihre gnadenlosen Angriffe auf die Konservativen und Rechten zu reiten. Und sie verdammen alles, was national oder patriotisch klingt, in Grund und Boden.  Das können die ehemals bürgerlichen und konservativen Politiker aus den sogenannten Mitte-Parteien nicht ertragen, dafür sind sie bereits zu sehr nach links gedriftet.

 

Man landet beim Eigenen

Am Ende ist man als werteorientierter europäischer Bürger und Wähler immer auf das je Eigene zurückgeworfen und man muss die eigene Nation und ihre Kultur ansteuern, wenn man sich irgendwo anhalten will. Das diffus gewordene "Europäische" ist in der Beliebigkeit versunken und letztlich nur über die Nationen wieder neu zu entwickeln und zu haben. 

 

Das Hegemoniestreben ist kultur-inhärent

Rassismus-Debatten bringen uns nicht weiter. Mit den Ethnien ist es, wie es ist und Unterschiede zwischen den Völkern gibt es definitiv sehr viele. Das ist einfach so und aus. Überdies wird es immer Ethnien und Kulturen geben, die eine Hegemonie anstreben und den Führungsanspruch stellen. Das ist auch die Natur der Kultur: Jede Kultur, die etwas auf sich hält, wird letztlich bemüht sein, die Suprematie zu erlangen. Tut sie das nicht, befindet sie sich bereits in der Degeneration.

 

Europa hat zwei Wege offen

Wir haben in Europa also zwei Möglichkeiten: Entweder wir stehen zu unseren christlich-aufklärerisch geprägten Kulturen und zu unseren Nationen, deren Wesen man durchaus unter einer europäischen Leitkultur subsumieren kann.  Dann können wir unseren Führungsanspruch behalten und den Clash of Civilizations für uns entscheiden.

 

Oder wir geben nach und überlassen den  anderen das Feld. Die besten Agenten für das Nachgeben sind übrigens jene Europäer, die den Kulturmarxismus pflegen und mit wilder Entschlossenheit den Anti-Rassismus, die politische Korrektheit und die Gleichheit sowie den Einheitsstaat Europa anstreben - selbst um den Preis der oben beschriebenen krankhaften Auswüchse der hier aufgezählten politischen Attitüden. 

 

Es wird noch spannend: Wenn man sich für Variante Eins entscheidet, erfordert das Kraft, Mut, Standhaftigkeit und einen kämpferischen Charakter -  und man muss sich anstrengen. Variante Zwei ist einfacher, dafür aber der sanfte Weg in den Untergang. Man fügt sich, eingebettet in die aktuelle Phraseologie, müde und matt in das Kommende und hofft darauf, es sich im neuen Europa irgendwie halbwegs komfortabel einrichten zu können. Ohne Stolz und ohne aufrechten Gang, als Mitläufer und Erfüllungsgehilfe des eigenen kulturellen Untergangs.

 

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Kommentare: 15
  • #1

    Walter (Samstag, 07 Januar 2017 09:15)

    Frage mich wie die Anti Rassismus Riege gegen das Gesetz der Wahrscheinlichkeit realistisch argumentiert.

  • #2

    chrgue (Samstag, 07 Januar 2017 10:16)

    Tatsächlich wird der nächste Schritt die Gleichzeitigkeit von Unterwerfung und Widerstand sein. Die Linke wird sich zum größten Teil, nicht gänzlich (ja, auch bei denen gibt's Widerstand), unterwerfen und den Islam als neue, totalitäre Rassenlehre freudig annehmen und damit den medialen Grundton anschlagen. Der europäische Rest wird sich an Visegrad orientieren und den Kampf auf allen Ebenen aufnehmen. Obsiegen wird intellektuelle Kapazität und technische Fertigkeiten, beides befindet sich noch in europäischem Besitz. Und das lässt hoffen.

  • #3

    Reinhard (Samstag, 07 Januar 2017 10:21)

    Dem kann ich nur zustimmen!
    Linken würde anhand mancher Aussagen der Kopf explodieren, aber bei genauerer Betrachtung stimmen die Inhalte doch vollkommen.

    Ich bin zwar kein Philosophe Experte, aber ich denke man kann aus dem kantschen Imperativ folgende Aussage ableiten: Wirklich ethisch ist nur das, was nachhaltig ist.

    Deswegen kann eine Ideologie, welche ihren eigenen Selbstzerstörungsmechanismus bereits inhärent eingebaut hat, niemals moralisch sein. (Der Feminismus ist das beste Beispiel)

    Aber auch eine Kultur, die, so hart das klingt, nicht bereit ist sich auszubreiten, ist per se eine SCHLECHTE Kultur.

    Man kann die Sache auch umdrehen: Angenommen unsere Kultur wäre überlegen (das tun ja auch die Linken IMPLIZIT, die ständig von "Menschlichkeit", christlichen Werte, Nächstenliebe, Solidarität blabla reden), dann wäre es doch auch aus Sicht eines Linken HUMAN diese Kultur AUSZUBREITEN, oder?

    Oder soll man sagen: Die Menschen in Afrika bringen sich aufgrund ihrer Clanstruktur ständig um, in Islamischen Ländern werden Menschen aufgrund von Homosexualität umgebracht etc UND DAS IST VÖLLIG IN ORDNUNG UND GUT SO?
    Wir akzeptieren all die Massaker und sagen,das ist eben eine "kulturelle Eigenheit" dieser Länder?

    Oder wäre es nicht besser zu sagen: Wir stehen zu unserer Kultur und versuchen sie auf "sanften" Weg auszubreiten. Also mit Überzeugung und positives Vorleben, damit andere Kulturen ein VORBILD haben an dem sie sich orientieren können.

    Wäre es nicht ein schweres Verbrechen dieses Vorbild(also unsere Kultur) in eine Zustand zu verwandeln, welche dem nahen Osten gleicht?

    Deswegen ist der einzige vernünftige Ansatz: Die eigene Kultur konservieren und gleichzeitig aber auch hilfsbereit sein und anderen, ärmeren Ländern signalisieren: Wenn ihr eure Probleme unter Kontrolle bekommt, kann es euch auch mal so gut gehen wie uns.

  • #4

    Freiherr Vom Stein (Samstag, 07 Januar 2017 11:33)

    Hochinteressanter Artikel. Diese nüchterne Betrachtung der Situation ist gesellschaftlich dringend notwendig. Das Buckeln unter "Political Correctness" führt dazu, dass automatisch 'Weg Nr. 2' gewählt wird. Man unterwirft sich direkt der Meinung der jeweils tonangebenden politisch-korrekten linken Strömung und wird von ihr mitgerissen.

    Ein klarer Protest ist unabdingbar. Dieser kann nicht - wie bei Antifa zu beobachten - in einer plumpen Ablehnung einer Ideologie bestehen, sondern muss - wie von Ihnen dargelegt - in einem positiven Bekenntnis bestehen.

  • #5

    Anti-AntiFa (Samstag, 07 Januar 2017)

    der zug ist leider schon abgefahren, freunde.
    unsere korrupten politdarsteller haben uns bereits verkauft und arbeiten schon am superstaat EU im hintergrund. in 5 jahren gibt es österreich als land nicht mehr. das ist gewiss.

  • #6

    Neatzsche (Samstag, 07 Januar 2017 21:46)

    Wegen solchen Beiträgen halte ich Sie für einen der fähigsten politisch engagierten Bürger des Landes. Bravo, Herr Doktor.

  • #7

    helmut-1 (Samstag, 07 Januar 2017 21:46)

    Jetzt bin ich - so denke ich über mich - noch genügend lernfähig, aber gewisse Dinge kapier ich einfach nicht.

    Grundsätzlich: Wenn man von Menschenrassen spricht, dann ist das automatisch eine Einteilung in höhere und niedere Menschenrassen? Warum eigentlich?.

    Ich bin der Meinung, dass es eben verschiedene Rassen gibt, - ob da eine besser oder schlechter ist, - das ist doch illusorisch. Genausowenig kann ich behaupten, dass der Franzose besser ist als der Spanier, - das ist doch genauso hirnrissig.

    Aber Unterschiede gibt es, und bei den Unterschieden gibts auch verschiedene gemeinsame Nenner. Trotzdem schreibt Wiki (und die müssens wissen):
    "Die Einteilung des Menschen in biologische Rassen entspricht damit nicht mehr dem Stand der Wissenschaft."
    Schön. Und wie erklärt Wiki dann die Unterschiedlichkeiten der einzelnen Menschen?
    Ganz einfach: es gibt keine prinzipiellen Unterschiede mehr, sondern :

    "Molekularbiologische und populationsgenetische Forschungen seit den 1970er Jahren haben gezeigt, dass eine systematische Unterteilung der Menschen in Unterarten ihrer enormen Vielfalt und den fließenden Übergängen zwischen geographischen Populationen nicht gerecht wird. Zudem wurde herausgefunden, dass der größte Teil genetischer Unterschiede beim Menschen innerhalb einer geographischen Population zu finden ist."

    Wie ich das verstehe, heißt das, wir unterscheiden uns nur in Nuancen, aber nicht durch spezifische und arttypische Merkmale voneinander.

    Jetzt kann man das vom Gesetz her so verordnen, man kann die Schulbücher so drucken, aber man kann demjenigen, der die Menschen nach seinem Instinkt einteilt, das nicht klar machen. Für den wirds immer verschiedene Menschenrassen geben.
    Wen meine ich damit? Meine Hunde, und nicht nur meine, sondern die Hunde generell.

    Für diejenigen, die es nicht wissen:
    Ich lebe hier in Siebenbürgen. Da gibts es mehrere Nationen und Ethnien, die nebeneinander leben. Seit Jahrhunderten. Jetzt kann man 99% der Hunde in folgender Verhaltensform beobachten:
    Wenn der Hund sich innerhalb auf einem Grundstück befindet, und absolut keinen Sichtkontakt zum davor befindlichen Gehweg hat, dann wird doch immer folgendes passieren:
    Wenn ein Rumäne normal vorbeigeht, oder ein Ungar, oder ein Deutschstämmiger, dann verhält er sich so, wie er sich immer verhält, wenn jemand draußen vorbeigeht. In dem Moment, wenn ein Zigeuner (in dem Falle ein Roma) vorbeigeht, schlägt der Hund an und gebärdet sich wie wild.
    Frage nach dem Warum: Weil der Roma eine bestimmte Ausdünstung hat, die den anderen genannten Nationen nicht zu eigen ist. Da der Hund einen viel feineren Geruchssinn hat als der Mensch, so registriert er das, - es gefällt ihm (aus welchem Grund auch immer) nicht, und er schlägt an.

    Meinen Hunden habe ich schon ein paar Mal erklärt, dass es keine Rassenunterschiede bei den Menschen gibt, - aber er will das nicht wahrhaben.

    Jetzt soll keiner glauben, dass das Ausnahmeerscheinungen sind, - in allen Ländern, in denen Roma leben, ist das bekannt. Wie schon gesagt, es ist der Geruch, - auch beim Schwarzafrikaner ist es so. Die riechen eben anders.

    Nach der geltenden Theorie, dass wir ja alle gleich sind und uns nur durch Nuancen unterscheiden, - müßte der Hund dann in allen Nuancen bellen, - je nachdem, wie stark der Grad der Vermischung ist. Tut er aber nicht, - einfach deshalb, weil nur wenige Vermischungen in Rumänien festzustellen sind. Die meisten der Roma verheiraten sich untereinander, und bleiben demnach authentisch wie vor hunderten von Jahren.

    Deshalb duften sie immer gleich und eindeutig. Für den Hund zumindest. Darum weiß der Hund eben nicht, dass er nicht bellen darf, weil es keine Rassenunterschiede gibt. Er ist eben ein Hund.

    Ich kanns von Wiki lernen, - aber kapieren tue ichs trotzdem nicht.

  • #8

    michael collins (Sonntag, 08 Januar 2017 08:35)

    "Das Recht und der Wille, in einer Volksgruppe oder in einer Nation für sich sein zu wollen, wird zunehmend scheel betrachtet und politisch in Frage gestellt"

    Das gilt doch nur für die weisse Kultur.

    Da die Kommunisten die Übernahme des Westens wirtschaftlich nicht geschafft haben, versuchen sie es jetzt kulturmarxistisch.

    Und wenn alle Menschen gleich sind, wenn es keine Rassen gibt, wieso gibt es in den USA für Schwarze medizinisch andere Messwerte, andere Medikamente in anderer Dosierung?

    Mit Kulturmarxisten reden hat den gleichen Effekt, wie mit einer Taube Schach zu spielen, die plustert sich auf, schmeisst die Steine vom Brett, sch.. darauf und erklärt sich zum Sieger.

    Diskutiere niemals mit einem Idioten, er zieht dich auf seine Ebene hinunter und schlägt dich mit Erfahrung.

  • #9

    michael collins (Sonntag, 08 Januar 2017 08:52)

    helmut-1 (Samstag, 07 Januar 2017 21:46) :

    Versuchen Sie es gar nicht erst zu verstehen.

    Diese permanente Umdefinierung, was nun politisch korrekt ist oder nicht, SOLL ja der Verwirrung und Unsicherheit dienen.

    Gehen Sie das Thema nicht mit Logik an, dann enden Sie wie im Asterixfilm, wo manche eine Bewilligung erhalten wollten :)

    Kulturmarxisten arbeiten auf einer anderen Ebene, nämlich der emotionalen. Es ist nie richtig, was wahr ist, mit Fakten geprüft wurde, nein, es ist wahr, weil es sich so gut anfühlt.

    Die Vordenker der Kulturmarxisten sind knallharte Kommunisten.

    Viele Nichtvordenker sind denkfaul, uninteressiert, Opportunisten, Mitläufer.

    Sollten Sie mit diesen diskutieren versuchen, mit Fakten arbeiten, werden Sie letztlich fast immer bei: ja aber, ich habe doch recht.

    Die sind gar nicht an Fakten interessiert, sie wollen sich in ihrer Wohlfühlwelt nicht gestört wissen und blenden alles Negative einfach aus.

    Dr. Franz als Arzt wird das viel besser erklären können. Auf der Stufe des Kindes nie erwachsen geworden?

    Und noch was: mein Verdacht seit langem: die, die so eifrig dem Zeitgeist nachlaufen, ich wette, sollte es zu einem Systemwechsel, sagen wir einem rechtsradikalen kommen, werden diese ebenso begeistert klatschen und mitmachen.

    Es ist statistisch erwiesen, 80 Prozent der Menschen sind Idioten :) Auf die eine oder andere Art.

  • #10

    Diederich Heßling (Sonntag, 08 Januar 2017 15:25)

    Und dann geschieht es, wie Jesus sagt, dass im Himmel mehr Freude herrscht über einen einzigen Rassisten, der sich bekehrt, als über neunundneunzig Gerechte, die scheinbar der Umkehr nicht bedürfen.

  • #11

    Gereon (Sonntag, 08 Januar 2017 15:58)

    Ist es eigentlich rasistisch, wenn ich mich gegen mich gerichteten Rassismus abgrenze und mich gegen diesen wehre?

  • #12

    Hartmut Pilch (Sonntag, 08 Januar 2017 20:44)

    Folgt man der Duden-Definition, so müsste es eine Frage der Ehre werden, sich zum "Rassismus" zu bekennen. Denn er bedeutet so viel wie Aufgeschlossenheit für die Realität, Akzeptieren der Wahrnehmungen und Daten, die man bekommt, und Bereitschaft, wohlmeinende gesellschaftsstützende Märchen ihnen anzupassen statt umgekehrt. Anti-Rassismus ist demnach einfach Gleichheitsbigotterie.

  • #13

    Hartmut Pilch (Sonntag, 08 Januar 2017 20:54)

    P.S. Man kann sich natürlich auf die Position zurückziehen, dass es keine Überlegenheit sondern nur mehr oder weniger gute Angepasstheit an bestimmte Umweltbedingungen gebe. Das ist aber bei genauerem Hinsehen eine Tautologie. Der Begriff der Überlegenheit trägt diese Bedingung bereits in sich. Er bedeutet "Überlegenheit im Hinblick auf die Bedingungen, die in der heute für relevant erachteten Umgebung wichtig sind". Und das dürfte normalerweise die Weltwirtschaft oder das Leben in Europa sein. Darüber braucht man nicht viel Worte zu verlieren. Und was macht man dann mit Erkenntnissen über stark divergierende kognitive Fähigkeiten (IQ, Mathe, Abstraktion, Systematik) etc, die in hohem Maße genetisch bedingt und in noch höherem erblich sind? Sich den Erkenntnissen verschließen, weil sie "rassistisch" seien? http://www.unz.com/isteve/school-test-scores-in-africa/

  • #14

    Hartmut Pilch (Sonntag, 08 Januar 2017 21:04)

    Und auch die Aussagen in Wikipedia über "Unwissenschaftlichkeit" des Rassebegriffs sind offensichtlich politisch motiviertes Geschwätz. Menschenrassen unterscheiden sich von Hunderassen dadurch, dass es keinen Züchter gibt, aber es hat getrennte Evolution in getrennten Räumen gegeben, und ein Computer, der die Genome sortieren würde, käme auf die Rassen, die wir sehen. Nach dem Krieg glaubte man, durch Verpönungsoperationen gegen Wörter dem NS-Rassismus ein für alle mal den Boden entziehen zu können. Nicholas Wade hat in seinem Buch "A Troublesome Inheritance: Race, Genes and History" von 2014 diese Geschichte sehr gut dargelegt.

  • #15

    Walter (Montag, 09 Januar 2017 10:49)

    Lesematerial zu dem Thema :

    Why Civilization self destruct - Elmer Pendell
    The Bell Curve - Richard J. Herrnstein & Charles Murray