Alte Werte, neue Ideologien

 

Wenn Sie konservativ-patriotisch eingestellt sind,  traditionelle Wertvorstellungen Ihr eigen nennen und sich womöglich deswegen als Bürgerlicher fühlen - dann seien Sie vorsichtig, denn mit dieser klassischen rechten Haltung gelten Sie als unmoderner und gefährlicher Reaktionär.

 

Wirtschaftsliberale Zerstörer

Wenn Sie auch noch wirtschaftsliberalen Ideen etwas abgewinnen können, dann gehören Sie ohnehin zu den neoliberalen Zerstörern des Wohlfahrtsstaates, vor denen man sich in den Zeiten der Dauerkrise hüten muss. Wenn Sie zudem noch eine christliche Grundeinstellung zu Ihrem Werte-Portfolio zählen, wird man Sie sowieso als Vertreter einer rückständigen und anti-modernen Haltung bezeichnen, denn modern ist nur der Atheismus, der Zeitgeist, die Toleranz und das Alles-Verstehen.

 

Die eigene Kultur ist verdächtig

Wenn Sie der Meinung sind, dass Kultur grundsätzlich nur durch die Bewahrung der Unterschiede zwischen den Gesellschaften zu entwickeln und zu erhalten  ist und Sie den eigenen Kulturraum für den besten halten, dann geraten Sie in bedenkliche Nähe zu sogenannten Rechtsaußen-Positionen, die a priori und ohne Differenzierung von den Proponenten des Zeitgeistes abgelehnt werden.

 

Patriotismus? Verdächtig!

Sollten Sie nationale, heimatliche Gefühle haben, behalten Sie diese lieber für sich, weil Begriffe wie „Vaterland“ oder „Heimat“ darf heute nur mehr jemand benutzen, der es aushält, in den Traktaten der veröffentlichten Meinung als Rassist bezeichnet, im schlimmsten Fall sogar des braunen Gedankenguts  bezichtigt zu werden.

 

Heimat als Europa-Region

Es gibt nur eine einzige Ausnahme: wenn Sie  als linksgrüner Präsidentschaftskandidat kandidiert oder diesen unterstützt haben, dann dürfen Sie unter ständiger Berufung auf den Superstaat Europa das Wort "Heimat" hin und wieder in den Mund nehmen. Man versteckt es aber besser in dem Begriff "Europa der Regionen".

 

Die gesichtslose Mitte

Kurzum: Traditionelle und in der Bevölkerung weitverbreitete rechte Wertvorstellungen, die über Jahrhunderte zum Selbstverständnis des Bürgers  gehörten, sind heute nicht mehr passend. So will es der Mainstream der politischen Korrektheit. Ihre eigene Nation bejubeln dürfen Sie nur noch am Fußballplatz oder auf der Streif. Alles offiziell Politische drängt, sofern es als gut und legitim aufgenommen werden will,  zur gesichtslosen und ständig kompromissbereiten Mitte. Dort kann man sich hinter leeren und gutmenschlichen Phrasen am besten verstecken und seine politische Nicht-Positionierung hinter permanent herunter geleierten Toleranz- und Menschlichkeitsbekenntnissen verbergen.

 

Nur links ist gut

Was  neben der Mitte im politischen Spektrum noch erlaubt, wenn nicht sogar gewünscht ist, sind aufgeweichte und schwammige, will heißen: moderne linksideologische Ansichten aller Art, denn diese gelten als prinzipiell in Ordnung und sind für jede Kritik sakrosankt. Das Linke, obwohl nachweislich immer in der Zerstörung endend, ist die Religion unserer Zeit. 

 

Die Beliebigkeit wuchert

Diese neue Art des Politikverständnisses führt keineswegs zu einer Besserstellung der Menschen, wie dies oft argumentiert wird, sondern lässt nur die Beliebigkeit wuchern. Niemand muss sich mehr an die traditionellen Werte halten, alle dürfen alles und allen steht alles zu. Der Clou dabei: Geht einmal etwas schief, erklären sich die Betroffenen zum Opfer und werden dadurch immun gegen althergebrachte und bewährte Pflichten wie Selbstverantwortung und Eigenständigkeit. Es sind im Bedarfsfalle immer die anderen schuld.

 

Jeder ist ein Opfer

Der viktimisierende Gestus ist durch den politischen Werteverlust zum Kennzeichen der öffentlichen Debatte geworden: Jeder ist eine unterdrückte Minderheit und jeder kommt deswegen zu kurz. Die Wohlstandsgesellschaft ist zwar für alle da, das aber ständig zu wenig. Alle sind wir daher Opfer. Die Politik der Mitte, die sich zu nichts bekennt, es jedem recht machen will und keine Werte mehr besitzt, steht deswegen  unter permanentem Zugzwang und muss alle diese Opfer ständig betreuen, bedienen und befriedigen. Die über unsere Grenzen hereinströmenden Massen haben das blitzschnell erkannt, sie sind die Ikonen der neuen Opfermentalität und werden förmlich verehrt.

 

Die neuen Herren?

Dass die neuen Migranten sich insgeheim als die zukünftigen Herren fühlen und ganz fundamentale ideologische Werte mitbringen, entgeht unseren ständig auf Opfersuche befindlichen Linksmoralisten geflissentlich. Denn das Wichtigste ist der Wähler und den finden Linke und Grüne nur mehr unter den Neubürgern.

 

Westliche Traditionen im Abwind

Traditionelle westliche Werte wie Verantwortungsgefühl, Ehre, Disziplin, Anstand, Glauben, Nächstenliebe, Verlässlichkeit und  Pflichtbewusstsein, aber auch die Fähigkeit zum Verzicht und der Wille zur Anstrengung gelten heute bei vielen Eingesessenen als obsolet. Und wenn es schon alte Werte geben soll, dann bitte nur für die anderen, die sind dann selber schuld an ihren verstaubten Vorstellungen.

 

Wertekurse als Feigenblatt

Bei uns gelten naive Hoffnungen: Wir werden die Leute, auch und vor allem die Ankömmlinge, schon liberal machen, obwohl wir gar nicht genau wissen, was das eigentlich ist. Aber so ein Nachmittag im Wertekurs wird denen schon helfen, ihre orientalischen Haltungen abzulegen und unsere anzunehmen (auch wenn wir keine echten mehr haben - das ist ja das Tolle. Da erzählen wir denen was von unserer Liberalität und alles wird gut).

 

Das Problem sind wir selber

Wir haben nicht nur ein Problem mit den anderen, wir haben vor allem eines mit uns selber: Der Verlust an immateriellen Werten führt zu unstillbarem materialistischen Anspruchsdenken und daraus resultierender ständiger Enttäuschung. Ohne Orientierung an den traditionellen Grundwerten entstehen dumpfe Ressentiments und Frustrationen, die wiederum die Aggressionspotenziale steigern.

 

Die Armseligkeit regiert

In einer Gesellschaft ohne kulturelle und moralisch untermauerte Werte regiert die politische Armseligkeit, welche den allgemeinen Niedergang erzeugt und danach fördert. Wer das nicht erkennt und wacker die Errungenschaften der Postmoderne preist, ist zwar im Zeitgeist zuhause, aber in Wirklichkeit ein Wegbereiter des Zerfalls.

 

Die Zeitgeisteskrankheit

Man muss sogar soweit gehen und die neue Form der kulturmarxistisch geprägten und uns als Liberalismus verkauften Beliebigkeit als Zeitgeisteskrankheit zu bezeichnen, weil sie ein Gedankengut verbreitet, das wie eine fortschreitenden Infektion die Hirne des Homo sapiens in neurologische Hilfsorgane verwandelt, die der Dümmlichkeit Vorschub leisten und sie zu Nachplapper-Apparaten degenerieren lässt.

 

Eigenes Denken wird unmöglich

Das Besinnen und das eigenständige Denken wird durch die Zeitgeisteskrankheit sukzessive zerstört und der Mensch fällt danach den stets absolut herrschen wollenden "Betreuungsorganen" des Nanny-Staates in die Hände. Greinende und nach immer mehr verlangende erwachsene Babies sind die Endprodukte dieser krankhaften Entwicklungen.

 

Die große Chance

Das ist die große Chance der Anderen: Wo nur noch infantile Naivität herrscht, ist der Boden für jede Art der ideologischen Neuorientierung offen. Die einen lassen sich leicht gewinnen und die anderen lassen alles über sich ergehen. Das ist aber auch die vermutlich letzte Möglichkeit, das Steuer herum zu reissen: Die Stunde der traditionellen bürgerlich-rechten europäischen Ideologie ist angebrochen. Wir müssen sie nützen. 

 

 

 

 

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Kommentare: 8
  • #1

    helmut-1 (Montag, 16 Januar 2017 12:09)

    Einverstanden, mit allem. Ich häng mich noch an den letzten Ausspruch:
    "Das ist aber auch die vermutlich letzte Möglichkeit, das Steuer herum zu reissen: Die Stunde der traditionellen bürgerlich-rechten europäischen Ideologie ist angebrochen. Wir müssen sie nützen. "

    Können wir das noch? Haben wir nicht zu lange schon geschlafen, - in der Hoffnung, das sich das alles von selbst wieder richten wird?

    Das Kardinalproblem liegt bei der Jugend. Als jemand, der zwei Jahrzehnte in der ehrenamtlichen Jugendarbeit tätig war, weiß ich sehr wohl, wovon ich spreche. Was sich in den Elternhäusern resp. der sog. Erziehung alles aufgeweicht hat, ist oft unglaublich. Was fehlt, ist vor allem die Konversation zwischen Eltern und deren Jugendlichen . Was heute dominiert, ist die elektrische Oma, - auch TV genannt.
    Die Kinder und Jugendlichen werden zum überwiegenden Teil derer überlassen, die in festem Umerziehungsauftrag von Seiten der Regierung stehen. Wer das ist? Einfache Antwort: Schule, Erzieher, TV, MSM, Internet.

    Jetzt sind wir darüber entsetzt und wissen nicht, wo das herkommt. Ich weiß es, ich hatte täglich damit zu tun.

    Es existiert ein Vakuum bei den meisten Jugendlichen, deshalb sind sie auch so empfänglich für alle möglichen verrückten Ideen. Ich habe versucht, sie auch politisch zu formen, was eben in meiner Macht stand. Habe ihnen Aufgaben gestellt, habe ihnen erzählt, was früher abging, habe sie mit Dingen konfrontiert, die für sie fremd waren, die ihnen niemand erzählt hat.

    Ein Beispiel:
    Habe den Jugendlichen (Alter zwischen 14 und 16) Papier und Bleistift hingelegt, und ihnen eine halbe Stunde Zeit gegeben, eine Liste aufzustellen.
    Ein Liste wofür?
    Sie bekommen die Information, in einer Stunde ihr Zuhause verlassen zu müssen, - wobei sie nur 20 kg Gepäck mitnehmen dürfen. Sie sollen nun auswählen, was ihnen wichtig ist im Leben, was sie in diese 20 kg hineinpacken wollen.

    Wers nicht weiß: So ist es z.B. den Sudetendeutschen ergangen, die vertrieben wurden.

    Es war sehr interessant, die Auflistungen zu lesen, noch mehr waren die anschließendne diskussionen interessant, insbesonders die Fragen, die von den Jugendlichen kamen.
    Seither wissen sie, was das ist, wenn man von Vertriebenen spricht. Egal, ob damals im Sudetenland, in Srebreniza oder in Syrien.

    Mein Stolz: Durch meine Hände gingen viele Jugendliche, aber es ging kein einziger Extremist daraus hervor, - allenfalls kritisch denkende Demokraten.

    Wer aber macht sich darüber Gedanken? Wen interessiert es überhaupt, dass die Allgemeinbildung der Schulen in den Keller gefahren wird? Dass die Jugendlichen so "gebildet" werden, dass man sich in eine Form der Fachidiotie vertieft, wobei kein Raum mehr für Querverbindungen bleibt? Wo das kritische Denkvermögen bereits im Ansatz erstickt wird? Wo jegliche objektive Kenntnis der Geschichte außen vor bleibt?

    Wo man diese Denkeigenschaften nur mehr in teuren Privatschulen lehrt, wo die Kinder der Politiker und Konzernchefs hingeschickt werden, die uns morgen und übermorgen sagen, was wir zu tun und zu lassen haben?

    Das Ergebnis sehen wir täglich. Nun sollen wir das Ruder noch herumreißen. Seien wir doch ehrlich, Herr Dr. Franz, Sie wissen, was Sache ist, ich vielleicht auch, und noch viele andere. Aber in welchem Alter sind wir? Wir "Gruftis" sollen jetzt die Sache wieder in Ordnung bringen?

    Wir haben geschlafen, - wier alle haben geschlafen, - als sich die Schulbildung immer mehr nach unten entwickelt hat. Wenn wir das Ruder herumreißen wollen, dann müssen wir hier ansetzen. Alle anderen Versuche können nur kurzfristiger Natur sein, - schon biologisch bedingt. Wenn wir uns selbst gegenüber ehrlich sind.

  • #2

    Diederich Heßling (Montag, 16 Januar 2017 15:03)

    Ich bekenne mich in allen Punkten der Anklage für schuldig. So wahr mir Gott helfe!
    Ich elender Mensch...

  • #3

    CH-Observer (Montag, 16 Januar 2017 15:40)

    Wer soll's richten? Den Alten ist's egal solange sie genügend Rente haben, die Jungen kennen keine Alternative zum heutigen Wohlfahrtsstaat. Beiden fehlt etwas Wesentliches, nämlich die Religion. Die Alten haben das Joch von Gestern abgeschüttelt, die Jungen wurden sich selbst überlassen. Ein Schiff, das seinen Kurs nicht kennt, wird früher oder später an Klippen zerschellen. Wir sprechen von Bildung, Kultur und Tradition. Aber all diese Werte sind und waren schon immer von der Religion geprägt. So wie die Werte heute am Boden liegen, können sie sich morgen wieder erheben, sofern der christlich gelebten Religion die e r s t e Stelle in der Gesellschaft zurückgegeben wird. Alle anderen Experimenten enden in einem Fiasko. Das zwanzigste Jahrhundert hat's in Überfluss bewiesen.

  • #4

    Grossvater (Montag, 16 Januar 2017 21:32)

    Ändern wird sich an dieser Sache garnichts, weil es so im Drehbuch steht und das wurde bereits vor ca 300 Jahren geschrieben und alls was darin steht hat bisher stattgefunden und wird auch weiter so stattfinden. Alles von der französischen Revolution über beide Weltkriege und die Folgen,die Gründung des Staates Israel uws.

  • #5

    helmut-1 (Montag, 16 Januar 2017 23:02)

    CH-Observer:
    Ich erlaube mir, hier einzuhaken.
    Nehmen wir mal die Passage:
    "Wir sprechen von Bildung, Kultur und Tradition. Aber all diese Werte sind und waren schon immer von der Religion geprägt."

    Aber nicht immer zum Vorteil der Menschheit. Klar kann man über historische Beispiele verschiedener Meinung sein. Da kann man auch durchaus kontrovers darüber diskutieren.
    Aber ich gehe von meinen persönlichen Erlebnissen aus. Ich selbst genoss zwei Jahre lang die Pinguine und weitere zwei Jahre lang die Schulbrüder. Wohlgemerkt, - wir reden hier von Bildung, usw.
    Ich hab das keinem meiner Kinder zugemutet,- es wäre eine unverzeihliche Verfehlung gegenüber meinen Kindern in meinen Augen gewesen, wenn ich das, was meine Mutter mit mir gemacht hat, bei meinen Kindern wiederholt hätte.
    Obwohl ich meiner Mutter selig hier keinen Vorwurf mache, - sie hat es nicht anders gewußt und auch gar nicht anders gekonnt. Aber ich habe das aus eigener Erfahrung registriert und - wie die aktuellen peinlichen Enthüllungen gezeigt haben . auch recht behalten.

    Noch einen Satz von Ihnen:
    "So wie die Werte heute am Boden liegen, können sie sich morgen wieder erheben, sofern der christlich gelebten Religion die e r s t e Stelle in der Gesellschaft zurückgegeben wird."
    Das sind Schlagwörter, auf die ich nichts gebe. Schon gar nicht als überzeugter, aber streitbarer Christ. Die dekadente und oftmals überhebliche Form des praktizierten Christentums (und dabei gehe ich gar nicht darauf ein, ob das nun die katholischen oder die evangelischen waren) hat doch ihren gesteigerten Anteil daran, dass diese Werte überhaupt am Boden liegen.

    Was wir brauchen, ist eine Neuordnung des Christentums, eine ehrliche Zuwendung zu den fundamentalen Überzeugungen des Gottessohnes, der mit Sicherheit nicht gewollt hat, dass seine Lehre in den abgehalfterten Zöpfen der herarchischen Führer versandet. Kirchliche Führer ungeachtet der von ihnen vertretenen Liturgie, denen nichts anderes mehr geläufig ist als die Interessen der Macht und des Einflusses.
    Wenn ich behaupte, dass Jesus, würde er unter uns weilen, eine ganze Reihe von Leuten aus seiner Kirche hinauswerfen würde, angefangen von der Kurie bis zur Ortodoxie, dann möchte ich doch mal handfeste und vernünftige Argumente hören, die dem widersprechen. Aber die gibt es eben nicht.

    Ja, wir brauchen eine christliche Orientierung für die Anforderungen, denen wir uns in der Zukunft stellen müssen, aber nicht gerade das, was viele heutzutage als christlich bezeichnen. Denn viel zu viele Elemente unserer Kirchen haben mit dem wahren Christentum nichts, aber auch gar nichts mehr zu tun.

  • #6

    Soso (Dienstag, 17 Januar 2017 00:28)

    Das Christentum, dem ich kaum etwas abgewinnen kann, so wie der Religion generell, ist nun mal alles andere als wirtschaftsliberal.
    Steht darin nicht sowas wie "Es ist leichter, daß ein Kamel durch ein Nadelöhr gehe, als daß ein Reicher ins Reich Gottes komme". Oder die Geschichte des barmherzigen Samariters, der das genaue Gegenteil des von Neoklassikern propagierten Homo Oekonomicus darstellt.
    Kapitalismus und Christentum passen eigentlich gar nicht zusammen, aber die Evangelikalen haben letztendlich alles auf den Kopf gestellt

  • #7

    michael collins (Dienstag, 17 Januar 2017 09:38)

    an: helmut-1 (Montag, 16 Januar 2017 23:02)

    Immer interessant und für mich bereichernd, Ihre Beiträge zu lesen.

    Zum Christentum: auch ich habe einige Jahre Nachmittagsunterricht bei Nonnen genossen und kann ohne zu lügen sagen, es war unchristlich. Nur: es war damals so. Gewalt gegen Kinder war kein Gesprächsthema.

    Aus einer sozialistischen Familie stammend habe ich mich vom Christentum nach vielem Hadern mit Gott abgewandt. Mir ist das damals so vorgekommen wie ein Telefonat, wo kein angerufener Teilnehmer antwortet.

    Aber und das empfinde ich heute als absolutes Glück : je mehr ich mich mit dem Islam beschäftigt habe und das sind jetzt 15 Jahre, desto stetiger bin ich zu meinem Christentum zurückgekehrt und erst als ich mich mit der Mutter Gottes versöhnt habe, wegen schlimmen Konflikten mit meiner eigenen Mutter habe ich mit Maria nichts anfangen können, erst dann habe ich so viel Hilfe von oben erhalten, die ich jetzt nicht mehr nur als Zufall erkennen kann.

    In der Apokalypse steht, dass in der Endzeit die Geistlichen ungläubig werden. Und diese Endzeit zieht sich schon jahrzehntelang hin.

    Haben Sie gewusst, dass höchste österreichische Geistliche Freimaurer geworden sind ? Vielleicht ist Ihnen jetzt vieles klar, warum die sich von Gott abgekehrt haben.

    Ich kenne einige aufrichtige Christen beider Konfessionen, die die Nächstenliebe tatsächlich leben, die das Christentum aufrichtig und nicht heuchlerisch leben und die NICHT die Fernstenliebe pflegen. Die aufrichtige und aufrechte Kämpfer gegen den Islam sind und sich nicht der verräterischen Fernstenliebe, die die oberen Geistlichen aus vielfältigen Motiven goutieren.

    Sie kennen Gott nicht mehr, so wie Jesus gesagt hat, er wird sie auch nicht kennen.

  • #8

    michael collins (Dienstag, 17 Januar 2017 09:48)

    PS : Auch ich meine, dass Christus, käme er wieder in unsere heutige Zeit, diese Ungläubigen, auch Priester genannt, aus ihren Tempeln herausprügeln würde.

    Das trifft natürlich nicht auf die wahrhaft gläubigen Priester zu, die mit ihrer Gemeinde leben und zwar aufrichtig nach dem Evangelium im besten Sinne.

    Beim jetzigen Papst habe ich den Eindruck, der kennt weder die Heilige Schrift noch die europäische Kultur und ist nur ein mediengeiler, heuchlerischer, falscher. Bei seiner Wahl war der Heilige Geist garantiert nicht mit im Konklave. Welch ein Unterschied zum wahrhaft glaubenden Benedikt.

    Obwohl ich seinen Rücktritt für seine größte Sünde halte. So wie Selbstmord. Man gibt einen Posten, auf den man gestellt wird, nicht auf.

    Johannes Paul II war nicht mein Herzenspapst, aber für sein Ausharren bis zum Ende ringt mir Bewunderung und Achtung ab.