Neue Rechte, alte Linke

 

Nichts sieht heute so alt aus wie die linke Ideologie. Auch wenn noch immer viele Leute meinen, mit einem sozialdemokratisch zurechtgebogenen gemäßigten Marxismus und ein paar darauf montierten modernistischen Menschlichkeits- und Gleichheits-Phrasen könne man die Probleme der Welt lösen - es funktioniert einfach nicht. Der Sozialismus mag romantisch klingen und in der Phantasie eine schöne neue Welt vorgaukeln, aber auf eine realistische Formel gebracht kann man ganz klar sagen: Je mehr Sozialismus, desto schlechter für den Menschen.

 

Der Sozialismus schadet Europa

Es ist fast schon müßig, die vergangene DDR, Venezuela, Kuba  oder Nord-Korea als Negativbeispiele anzuführen, denn die sozialen, ökonomischen und demokratischen Missstände in diesen Staaten sind hinlänglich bekannt. Weniger klar und bewusst ist uns hingegen, dass die aktuellen Probleme Europas ganz eindeutig ebenfalls durch sozialistische Ideen verursacht wurden.

 

Pyrrhus-Sieg - und alle sind jetzt links

Der Sozialismus hat seinen an den unglückseligen König Pyrrhus gemahnenden "Siegeszug" durch die Institutionen und die Gesellschaft absolviert und ist jetzt am Ziel: Heute sind die sogenannten Mitte-Partien alle irgendwie links. Die einen führen das Sozialistische verballhornt als Sozialdemokraten ohnehin im Namen, die anderen verstecken sich hinter umgeschriebenen linken Inhalten, reden von Wirtschaftskompetenz oder freien Unternehmern und sind doch nur die Erfüllungsgehilfen des Sozialismus.

 

Ist Linkskonservaitv das neue Bürgerlich?

Wenn man sich die aktuellen Taten der einst bürgerlichen Fraktionen so ansieht, kann man nur noch den Kopf schütteln und nach neuen Wegen suchen. Jeder Kompromiss der Bügerlichen (und sie kennen nur mehr solche) ist ein Bauchfleck und ein Kotau nach links und jede "liberale" Position ist heute eine der Beliebigkeit. Auch der linke Internationalismus und die No-Border-Ideologie finden sich immer öfter bei den Konservativen. Frau Merkel ist das Paradebeispiel dieses neuen "links-konservativen" Politiker-Typus.

 

"Rechts" als Beschimpfung

Der Begriff "Rechts" wird von den Bürgerlichen heute großteils abgelehnt, dabei ist das Rechtssein die genuine Grundhaltung des Konservativen. Durch eine perfide Ummünzung, die von den 68ern ausging, sowie durch die ständige und ausgedehnte kulturmarxistische Feldarbeit der Frankfurter Schule ist "das Rechte" in die Nähe des NS gerückt worden. Die Konservativen ließen sich diese schamlose Klitterung vor lauter Schreck ob dieser ungeheuerlichen Zuschreibung die längste Zeit wie gelähmt gefallen.

 

Die Begriffsverfälschung wurde toleriert

Die Bürgerlichen haben mit sprachlosem Entsetzen die wilde und pejorative Linksrhetorik hingenommen und somit toleriert, dass über Jahrzehnte eine Begriffsverfälschung  stattgefunden hat. Obwohl die rechte Weltanschauung und der NS konträre Philosophien sind und der NS ideengeschichtliche aus der linken Denke kommt, konnte doch auf diese Weise die politische Terminologie so verrückt werden, dass heute speziell jüngere Semester überzeugt sind, das "Rechte" wäre grundsätzlich mit braunem Gedankengut kontaminiert.

 

Die Nazikeule wird wirkungslos

Das ist natürlich Unsinn und bei genauerer Betrachtung weder haltbar noch belegbar. Die Neue Rechte ist gerade dabei, ihre Kräfte zu sammeln und sich von dieser unsäglichen und ebenso moralisierend wie urteilend daherkommenden Begriffsverdrehung zu befreien. Die Linken haben sich nämlich nun verschätzt: Die Massenmigration hat die Bürger schon soweit erbost, dass die so lange so harte Nazikeule fast wirkungslos geworden ist. 

 

Das Ende der Deutungshoheit

Und obwohl die öffentlich-rechtlichen Medien und die ihnen nahestehenden Hundertschaften von Medienleute oft mit Schaum vor dem Mund versuchen, ihre linksorientierten meinungshoheitlichen Besitzstände zu wahren, naht das Ende der  linken Bevormundung und der von den Linken usurpierten Deutungsmacht. 

 

Der US-Präsident als Motor der Veränderung

Das haben wir zu einem Gutteil auch dem neuen US-Präsidenten zu verdanken. Er hat mit seinem von vielen als shocking empfundenen Stil und seinen klaren Ansichten die politmediale Szenerie völlig durcheinander gewirbelt. Dass jetzt noch immer ein großes Mediengeheul und atemlose Entrüstung über seine Aktionen bei den Linken herrschen, ist klar. Da geht es ums Überleben ihrer Ideologie. Nur: Trump wird sich behaupten, weil seine Politik grundsätzlich die richtige ist.

 

Die Rettung kommt von rechts

Wir sehen also vermutlich besseren Zeiten entgegen. Die Re-Nationalisierung ist ante portas, die Rückbesinnung auf die eigenen Werte, die Stärkung der traditionellen Kultur und das Erwachen der EU hinsichtlich der Migrationsbewegung kündigen sich an. Das sind alles rechte Phänomene. Zum Glück. Denn nur diese machen ein Überleben Europas noch möglich. 

 

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Kommentare: 6
  • #1

    Dkfm. Peter Schönherr (Samstag, 04 Februar 2017 09:27)

    Ein sehr guter Artikel, der mir aus der Seele spricht.

  • #2

    Diederich Heßling (Samstag, 04 Februar 2017 09:54)

    Die Linken sind Schmarotzer. Immer gewesen und werden es immer sein. Und Schmarotzer gehören ausgemerzt.

  • #3

    helmut-1 (Samstag, 04 Februar 2017 20:05)

    Aktuelle Meldung aus Siebenbürgen:
    Rumänischer Premier lenkt unter dem Druck der Straße ein.

    Hab mir grad die Nachrichten reingezogen, insbesonders die angekündigte Erklärung des rumänischen Premierministers um 20 Uhr 20 Ortszeit.

    Ums ganz kurz zu sagen, worums geht:
    In der derzeitigen Regierungspartei sind eine ganze Reihe von Personen dabei, die Dreck am Stecken haben und gegen die eine Untersuchung der Antikorruptionsbehörde läuft. Lt. Verfassung darf jemand, gegen den eine Untersuchung läuft oder der rechtskräftig verurteilt ist, kein Regierungsamt ausüben. Demnach müßten eine ganze Reihe von Personen dann bei den Roten (die Sozialisten sind ja an der Macht) ihren Hut nehmen.

    Um dem zuvorzukommen, hat man ein Gesetz eingefädelt, das die Korruption unter 50.000 € für straffrei erklärt. Dieses Gesetz haben die regierenden Roten am Ende einer Plenarsitzung im Parlament als nicht angekündigten letzten Punkt so kurz vor Mitternacht durchgepeitscht und bereits am nächsten Tag im Bundesgesetzblatt veröffentlicht. Erinnert irgendwie an die Gründung der FED am 23.12.1913.

    Allerdings muss ein Gesetz nach der rumänischen Verfassung gewisse Hürden durchlaufen. Es muss vom Verfassungsgericht geprüft sein, und am Ende muss der Staatspräsident das Gesetz unterschreiben. Von allen betroffenen Institutionen wurde Protest angekündigt, der Staatspräsident (Johannis, ein Deutschstämmiger) war selbst auf der Straße und demonstrierte mit.

    In den letzten Tagen hat sich alles zugespitzt, es waren zeitweise mehr als 100.000 Leute in Bukarest auf der Straße, und das Abend für Abend. Auch in den meisten Städten im ganzen Land wurde demonstriert. Auch heute, als eine Erklärung des Ministerpräsidenten zu diesem Thema angekündigt wurde, demonstrierten mehr als 80.000 Leute auf dem Platz vor dem Regierungsgebäude.

    Die Erklärung erfolgte, der Premier redete eine ganze Weile um den heißen Brei herum,um davon abzulenken, dass dieses Gesetz ein Fauxpas ohnegleichen ist, erzählte davon, dass es von niemand gewollt sein kann, das Land zu spalten, usw. Dann verwies er auf irgendwelche Vorschriften, die ihn sowieso nicht interessieren, aber er tut halt so. Letztlich erklärte er, dass er morgen alle Parteien im Parlament zusammenrufen werde, um gemeinsam einen Weg zu finden, dieses Gesetz rückgängig zu machen.

    Ehrlich gesagt, ich habe das dem rumänischen Volk nicht zugetraut. Denn die sind genauso politikverdrossen wie die Leute in Deutschland. Darauf spekulierte der Premier. So aber haben die einen massiven Protest aufgebaut, 100.000e gingen auf die Straße, und das Abend für Abend, begleitet von Ausschreitungen wie Steine werfen, Schaufenster kaputt, usw. Nachdem erkennbar war, dass die Demonstranten nicht weniger werden würden, solange dieses Gesetz bestehen bleibt, und sich für die Partei irreversibler Schaden einstellen würde, hat man nun reagiert.

    Mein Fazit:
    Ich hab von den Roten nichts anderes erwartet. Was man nicht vergessen sollte, - egal, ob Frankreich, ob Deutschland, ob Rumänien, - die Roten sind alle gleich. Sie haben alle dieselbe Mutter, nämlich eine Art von Ideologie, die sie mit der Überzeugung des Selbstbedienungsladens so verwenden, wie sie es grade für angebracht halten. Deshalb habe ich auch zu Schulz dasselbe Zutrauen, wie es das Kaninchen zur Schlange hat.

  • #4

    Wilhelm Scheidl (Samstag, 04 Februar 2017 20:44)

    Ja, wieder ein hervorragender Artikel von Dr. Franz.

    Das Hauptproblem ist tatsächlich, dass die überwiegende Mehrheit mit "rechts" die NS-Ideologie meint. Wenn jetzt in Europa überall die Rechten im Vormarsch sind, dann nicht deswegen, weil die Leute reifer und informierter geworden sind. Der Grund liegt einzig und allein darin, dass die linke Politikerkaste ihr Pulver verschossen hat und das Steuersubstrat kaum mehr erhöht werden kann, bleibt nur noch stärkere Geldmengenaufblähung. Es wird immer schwieriger, den Vorgang der Enteignung durch diverse Tricksereien zu verschleiern. Das Volk spürt die Veränderungen vor allem im eigenen Portemonnaie, kennt aber die Zusammenhänge nicht. Da ist jeder Wissende gefordert.

    Was wir daher jetzt so dringend brauchen, ist kompetentes Personal, welches bereit ist, grundlegende Aufklärungsarbeit zu leisten über den Sozialismus auf der einen und dem Kapitalismus auf der anderen Seite.

    Ich kann in Österreich keine Partei finden, die sich die so dringend notwendige Aufklärung zum Ziel gesetzt hat. Es ist verblüffend, wie stark die vielen Irrtümer gerade in Bezug auf den Kapitalismus und somit der Marktwirtschaft sind. Diese Aufklärung ist natürlich nicht gewünscht, im Gegenteil, sie wird sogar noch bekämpft. Es braucht daher intelligente Strategien.

    Es ist auch ein großer Irrtum zu meinen, die Freiheitlichen sind eine Alternative zu der Regierung und werden den Karren wieder flott bringen. Das System ist nicht mehr zu retten. Darin liegt aber auch eine große Chance, die es jetzt zu nutzen gilt.

  • #5

    Ira (Sonntag, 05 Februar 2017 18:30)

    ich zitiere #2
    "Linken sind Schmarotzer. Immer gewesen und werden es immer sein. Und Schmarotzer gehören ausgemerzt. "
    Hm, hm, hm, erinnert doch ziemlich an NS-Diktion, würde ich sagen. So weit zu "rechts ist nicht nationalsozialistisch".

  • #6

    Martin H. (Mittwoch, 08 Februar 2017 08:09)

    Ich zitiere #5:
    "Hm, hm, hm, erinnert doch ziemlich an NS-Diktion, würde ich sagen. So weit zu "rechts ist nicht nationalsozialistisch". "
    Und schon wieder die Nazikeule, nur die Wirkung ist gleich null. Sozialisten sind Schmarotzer! Wie soll man sonst eine Gruppe von Entscheidungsträger und ihre Anhänger nennen, die vom Geld anderer Leute leben?