Der Präsident als Monster

 

Kein anderer US-Präsident wurde schon zu Beginn seiner Amtszeit von den  Mainstream-Medien derartig verteufelt wie Donald Trump. Man schreckt als Kommentator vor nichts mehr zurück. Die Jauchegrube ist offenbar das Reservoir, aus dem man seine Inspirationen bezieht. Jeder üble Vergleich ist recht und am liebsten würde man das unerhörte Cover des "Spiegel", das den Präsidenten als Halsabschneider der Freiheitsstatue mit blutigem Schwert in der Hand zeigte, jeden Tag überall affichieren.

 

Die Tirade als Kritik

Trump wird in den linkslastigen Zeitungen wie etwa dem österreichischen "Standard" oder in der deutschen "Zeit" zum Inbegriff des bösen Politikers hochstilisiert. Altgediente Kolumnisten wie Hans Rauscher (Der Standard) ergehen sich dort in hasserfüllten Tiraden, die man gegenüber einem demokratisch gewählten westlichen Staatsoberhaupt in dieser Form nicht für möglich gehalten hätte.

 

Krankschreibung als Stilmittel

Die ständige Dämonisierung und Pathologisierung des Präsidenten und die diversen Diagnosen, die man ihm anhängt, sind längst jenseits des guten Geschmacks und die Kritiker versteigen sich damit auch in Dimensionen, die ihnen mangels medizinischer und psychologischer Bildung einfach nicht zustehen. Man kann ein gewähltes Staatsoberhaupt nicht mit Krankheitsbegriffen überschütten und seinen Geisteszustand hinterfragen, wenn man kein Arzt oder Psychologe ist. Würde man strenge (und sonst überall übliche) Maßstäbe anlegen, fielen all diese Kommentare unter Hatespeech und üble Nachrede.

 

Der Boden des Legitimen wird verlassen

Sogar der Chefredakteur die im Eigentum der Republik Österreich(!) befindlichen "Wiener Zeitung" verliert jedes Maß, wenn er implizit zum Widerstand gegen Trump aufruft, indem er die gegen den Präsidenten gerichtete Brandrede des englischen Parlaments-Sprechers John Bercow  in den höchsten Tönen lobt. Bercow hat mit seiner Ansprache nämlich die britischen Regeln verletzt, wie der Chefredakteur selbst feststellt: Diese Regeln schreiben dem Speaker des Unterhauses eigentlich Neutralität vor. Er hielt sich nicht daran und sprach sich gegen den Besuch Trumps im englischen Parlament aus, weil dieser "für Rassismus und Sexismus und gegen Gleichheit" wäre. 

 

Unerhört und schädlich für die Medien

Das Verhalten der zitierten Medien ist unerhört und stellt gerade in unseren Zeiten, wo bestimmte Zeitungen und öffentlich-rechtliche Fernsehanstalten aufgrund ihrer tendenziösen Berichterstattung und ihrer Versuche, die öffentliche Meinung zu beeinflussen, ohnehin in schwerste Kritik geraten sind, einen Paradigmenwechsel dar. Medien sind nun ganz offen die Sprachrohre von linken Interessen und Ideologien, die unsere Welt in Gut (=Links) und Böse(=Rechts) einteilen wollen.

 

Der Absturz in den Meinungsjournalismus

Medien, die so agieren, verlieren damit ihre in jeder Demokratie so wichtige Rolle: Als Vierte Macht im Staate haben sie abgedankt. Es wird für all diese Institutionen sehr schwer werden, ihre angestammte Rolle wieder zurück zu erobern. Das Paradoxe an diesem Absturz in den totalen und pejorativen Meinungsjournalismus ist, dass der Boulevard  nun glaubwürdiger und anständiger geworden ist als die sogenannten Qualitätsmedien, die nur noch einseitige und tendenziöse Artikel produzieren.

 

Der Präsident tut seine Pflicht

Zum Schluss noch ein Wort zu Trump: Er ist natürlich kein Monster und er ist auch kein "psychopathischer, gefährlicher Politiker". Der Präsident ist erklärter Patriot, er ist Gegner der illegalen Migration und er ist kein Freund von wirtschaftlichen Gegebenheiten, die dem amerikanischen Markt schaden könnten. Das ist sein Recht - ja es ist geradezu seine Pflicht. Was daran schlecht oder gefährlich sein sollte, konnte daher bis jetzt auch niemand seriös erklären. Aber mit Beschimpfungen, Unterstellungen und falschen Diagnosen tut man sich als Linker eben leichter als mit Argumenten.

 

 

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Kommentare: 5
  • #1

    S.B. (Mittwoch, 08 Februar 2017 09:48)

    Die Linken (Weltverbesserer) sind schwer geistesgestört. Mit dem groben Unfug, den sie permanent absondern, liefern sie die Diagnose in eigener Sache. Es gab Zeiten, da hätten solche Leute ihr Dasein in der geschlossenen Anstalt gefristet - zu recht. Heute lenken sie Staaten und verbreiten ihre Pamphlete in den Mainstream-Medien. Die Welt steht komplett Kopf und muss dringend wieder auf die Füße gestellt werden.

    Aber wie ist das zu bewerkstelligen?

    Da die politische Spaltung zwischen Globalisten und Nationalisten heutzutage über die großen Nationen hinweggeht, müssten eigentlich neue Nationen gebildet werden, die jeweils ihr eigenes Land haben. Die linken Hirnverbrannten können sich dann (auf ihre Kosten) in ihrem Land "globalisieren", bis nichts mehr geht. Der Rest geht seinen Weg. Es wäre zu schön um wahr zu sein, wenn nur noch nur diejenigen die Konsequenzen ihrer Ideologie tragen müssten, die diese Ideologie auch wollen.

  • #2

    Diederich Heßling (Mittwoch, 08 Februar 2017 10:58)

    Die gesamte "Linke" ist weltweit im Untergang begriffen. Das haben schon viele normale Menschen weltweit begriffen. Nur beiden linksgrünen Hohlköpfen dauert es erwartungsgemäß etwas länger. Donald F. Trump geht seinen Weg, stur und ohne jede Rücksicht auf Verluste. In der EU werden noch in diesem Jahr viele Nationen folgen. Bis dann im Laufe des Jahres nur noch ein "Land" übrigbleibt. DieBRD-GmbH. Dieses wird dann im Kampf gegen den Rest der Welt blutigst untergehen. Also alles wie gehabt.

  • #3

    Wilhelm Scheidl (Mittwoch, 08 Februar 2017 19:23)

    Es ist wirklich schwer auszuhalten, wie sich faktisch die gesamte Medienlandschaft gegen den US-Präsidenten verbündet hat. Sind die tatsächlich alle so link oder links? Ich kann mich als einfacher österreichischer Staatsbürger dafür nur nochmals entschuldigen.

    Donald Trump scheint aber fest entschlossen zu sein, diesen Kampf bis zum Ende unbeirrt fort zu führen. Ich hoffe sehr, dass man ihm den kommenden Finanz- und Wirtschafts-Zusammenbruch nicht in die Schuhe schieben wird.

    Ich habe soeben ein Zitat von John Swinton, 1829 - 1901, einem ehemaligen US-amerikanischen Journalisten. geschrieben, das zeigt, dass das Problem schon vor unserer Zeit bestanden hat:

    "Unser Geschäft von uns Journalisten ist es, die Wahrheit zu zerstören, freiheraus zu lügen, zu verfälschen, zu Füßen des Mammons zu kriechen und unser Land und seine Menschen fürs tägliche Brot zu verkaufen ..." Ist das bei uns in Österreich anders?

    Auch John F. Kennedy hat als Freiheitsdenker gegen die Medienmacht des Establishments angekämpft. Man erkennt so das äußerst mutige Vorgehen des regierenden amerikanischen Präsidenten. Er ist nicht unberechenbar, wie diese Gehirngewaschenen immer wieder betonen, sondern genau das Gegenteil. Noch kein US-Präsident hat bis jetzt in so kurzer Zeit so viel von dem umgesetzt, was er angekündigt hat.

  • #4

    Mag. Werner Cejnek (Freitag, 10 Februar 2017 17:36)

    Ihr Kommentar ist wie fast immer exzellent. Es betrübt mich, dass politisch aktive Menschen wie Sie in der öden österreichischen Politlandschaft, zu deren Erhaltung die Medien - die Bezeichnung "Lügenpresse" ist nicht völlig falsch - nicht zu höherem Einfluss kommen.
    Mittelmäßigkeit regiert, die Leute, die jetzt das System, das ihre Pfründe bereitstellt, erhalten wollen - mit lebhafter Unterstützung einer gekauften Journaille - werden wohl nur durch sensationelle Wahlergebnisse aufgeschreckt und aufgeweckt werden können.

  • #5

    Niemand (Freitag, 24 Februar 2017 04:16)

    Make pussy-grabbing great again!