Der linke Quotenquatsch

 

Die SPÖ hat mit ihrer in diesen Tagen erhobenen Forderung nach einer 35%-igen Frauenquote im Parlament wieder einmal bewiesen, wie totalitär und engstirnig linke Ideologie sein kann. Die Sozialisten zeigen damit ihr wahres Gesicht: Wer Zwang ausüben will, um eine Bevölkerungsgruppe besser zu stellen, leistet als Partei einen Offenbarungseid der Sonderklasse. Links sein heisst demzufolge auch bei den Gemäßigten, mit aller Gewalt seine Ideologie umsetzen zu wollen.

 

Fragen über Fragen

Dabei stellt sich eine Reihe von Fragen. Was hat die plötzlich wildgewordenen Frauenrechtler(Innen) samt Kanzler Kern die letzten Jahre und Jahrzehnte gehindert, auf freiwilliger Basis ausreichend viele Frauen auf wählbare Listenplätze zu setzen? Warum haben sie ihren Frauennachwuchs nicht gefördert und ausgebildet? Wozu brauchen die Roten jetzt eine gesetzliche Quote, um den Frauenanteil im Parlament zu erhöhen? Weil es durch freie Entscheidungen und achtsame Parteientwicklung nicht gelungen ist, genug sozialdemokratische Frauen in die Politik zu bewegen - na, dann versuchen wir es halt jetzt mit Zwang, wie weiland die Genossen jenseits des Eisernen Vorhangs?

 

Zwangsbeglückung von Links

Das "Beste" an dieser Idee der Frauenquote ist, dass die SPÖ gleich alle Parteien zwangsbeglücken will und es Sanktionen für Fraktionen geben soll, wenn die Quote nicht erfüllt wird. Wenn also eine Parlamentspartei zu wenig Frauen per Zwang in ihre Reihen gehievt hat, so wird sie bestraft. Das ist das sozialistische Demokratieverständnis 2017. Wie sehr gerade die SPÖ, die immer von Gleichheit, sozialer Gerechtigkeit und humanitären Werten tönt, damit ins totalitäre Fahrwasser driftet, dürfte dem PR-Kanzler und seinen Mannen, Pardon, Frauen gar nicht bewusst sein. Oder - eher wahrscheinlich - es ist ihnen egal und sie nehmen solche Annäherungen ans Totalitäre in Kauf, um sich beim linken Flügel beliebt zu machen.

 

Wer möchte schon Quotenfrau sein?

Faktum ist es allemal, dass durch Frauenquoten den Frauen nachhaltig geschadet wird. Niemand möchte Quotenfrau sein, denn das ist eine Punze, die man kaum mehr wegbringt. Wenn nun aber eine verpflichtende Frauenquote kommt, ist jede Frau a priori eine Quotenfrau, weil immer zunächst auf die Quote und erst danach auf die Qualifikation geschaut wird. Quoten sind also Rückschritt und entwerten jeden durch Leistung und Ausbildung erreichten Status einer Frau.

 

Kluge Frauen müssen gegen Quoten auftreten

Jede vernünftige und ehrgeizige Frau muss also gegen Frauenquoten und ähnlichen ideologischen Quatsch Sturm laufen. Frauen müssen logischerweise auf ihre Qualifikation und nicht auf eine Quote bauen können. Das immer wieder gebrachte bildhafte Argument, man könne die sogenannte gläserne Decke nur durch Zwangsmaßnahmen zum Einsturz bringen, trägt das Unheil metaphorisch in sich: Glas splittert und man verletzt sich nur allzuoft an den Scherben. Genau das macht die Quote: Sie verletzt Frauen.

 

Wie kamen die Frauen alle so weit?

Freilich gibt es in jeder politischen Gruppierung Frauen, die eine geschlechtsdefinierte Quote auf Teufel komm raus verfechten und diese mit Gewalt durchsetzen wollen. Das ist merkwürdig. Interessant wäre in diesem Zusammenhang, zu erfahren, wie denn all diese kämpferischen Damen auf ihre Listenplätze und ihre politischen Positionen gelangt sind. Weil es bisher keine Quoten gab, müssen sie es ja durch Leistung und Qualifikation geschafft haben, oder? Und warum wollen sie dann diesen Weg ihren Geschlechtsgenossinnen durch die Quotenpunze verwehren? 

 

 

 

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Kommentare: 4
  • #1

    Starhemberg1683 (Samstag, 11 Februar 2017 08:45)

    Nur weiter so Ihr Sozn Graz ist bald überall!!!

  • #2

    Hubsi (Samstag, 11 Februar 2017 12:33)

    "PR-Kanzler" das trifft es genau um den verlogenen Dummschwätzer zu beschreiben.

    Früher haben sich die Weiber hochgeschlafen, heute haben sie kurze Haare (wo man nicht auf den ersten Blick erkennen kann ob's Männlein oder Weiblein ist) und verlangen Quotenzwang.
    Da lobe ich mir die alte, gute Zeit.

  • #3

    Wilhelm Scheidl (Samstag, 11 Februar 2017 19:13)

    Jetzt drehen die Verblendeten das Rad noch weiter: Die angebliche Diskriminierung des Zwitters. Bald sind wir so weit, dass sich die Heterosexuellen als solche nicht mehr öffentlich outen dürfen, weil sie dadurch alle Andersartigen diskriminiert fühlen. Die Wurst als Kunstfigur ist Normalität geworden. Ich halt das nicht mehr aus.

    Wenn heute ein Bauunternehmer einen Zimmerer sucht, darf er das nicht, da er ja geschlechtsneutral formulieren muss. Wie lautet übrigens die weibliche Form von Zimmerer?

    Leider sind es nicht nur die Linken, die sich so massiv für die "Frauengleichstellung und Antidiskriminierung" einsetzen. War es nicht Frau Rauch-Kallat von der VP, die sich so vehement für die Aufnahme der "Töchter" in die Bundeshymne eingesetzt hat? Wie weit sind wir mittlerweile schon nach links abgerutscht. Das hält doch kein normaler Mensch mit Hausverstand mehr aus. Sind wir wirklich schon eine Minderheit geworden? Oh Herr, hilf ihnen, denn sie wissen nicht, was sie tun ...

  • #4

    Walter (Sonntag, 12 Februar 2017 07:05)

    Ich fordere Quoten fuer Linkshaender ! Ebenso Gender Quoten fuer Polizeihunde. Kann ja nicht angehen das nur der Kommisar Rex brilliert.