Das Bedingungslose Mütter-Einkommen

 

Vom sogenannten Bedingungslosen Grundeinkommen (BGE) hat man schon öfter gehört. Das BGE wird politisch immer wieder beworben und uns von seinen Anhängern als die Lösung aller sozialen Probleme verkauft. Worum geht es beim BGE: Jeder Bürger bekommt dabei einen monatlichen Fixbetrag - und zwar unabhängig von seinen sonstigen Tätigkeiten und einem eventuellem anderen Einkommen.

 

Das BGE belohnt das Nichtstun

Beim BGE ist es ganz egal, ob einer auf der faulen Haut liegt oder ein fleißiger Vielarbeiter ist - jeder soll es erhalten. Das Hauptargument für das BGE ist immer, dass es die "Menschenwürde" sichern und damit ein sozialer Ausgleich stattfinden würde, weil niemand mehr durch den Rost fiele. Das klingt zunächst gut, ist bei näherer Betrachtung aber weder durchführbar noch sinnvoll noch finanzierbar. Der Autor dieser Zeilen hält das BGE überhaupt für einen naiv gedachten Unsinn. Ebenso wie die Schweizer: Dort wurde voriges Jahr über das BGE abgestimmt. Und nur 27% der Schweizer fanden diese sozialromantisch inspirierte Idee gut.

 

Das Mütter-Einkommen belohnt die Mütter

Eine ungleich bessere Idee als das BGE ist das aus demografischen und demokratischen Gründen sinnvolle und unwiderlegbar zu argumentierende Bedingungslose Mütter-Einkommen (BME). Jede Mutter soll, wenn sie zuhause bei ihrem Kind bzw. bei ihren Kindern bleiben will, monatlich ein Fixum in der Höhe von 1500.- Euro Brutto bekommen (das entspricht dem derzeit von viele Seiten geforderten allgemeinen Mindestlohn - und ist somit auch das Mindeste, was man einer Mutter zugestehen sollte).  

 

Das BME entlastet die Mütter

Die Kinderbeihilfe muss es natürlich trotzdem weiter geben, weil diese ja den Kindern zugute kommt und nicht der Mutter. Das BME gebührt alleine der Mutter zu, um ihr den derzeit herrschenden Druck zu nehmen,  so schnell wie möglich wieder in den Arbeitsprozess eintreten zu müssen und dann erst recht beträchtliche Teile ihres Verdienstes für die Kinderbetreuung ausgeben zu müssen.

 

BME nur für Österreicherinnen

Selbstverständlich bekommen das BME nur österreichische Staatsbürgerinnen, die österreichische Kinder großziehen. Man kann die Rahmenbedingungen des BME so gestalten, dass eventuelle korrupte Ideen von Nicht-Österreichern und diverse Missbrauchsabsichten, die bei ausländischen Zuzüglern auftauchen könnten, von Anfang an verhindert werden.

 

Ökonomische Sicherheit für die Mütter

Das Mütter-Einkommen stellt eine Aufwertung der zwar sehr positiven, aber auch sehr aufwendigen und anstrengenden Tätigkeit als Mutter und Hausfrau dar. Mütter erfahren durch das BME eine materielle Würdigung, sie erhalten eine finanzielle Sicherheit und damit eine klare ökonomische Besserstellung.

 

Die Mütter tun was für die Nation

Und das BME ist in jeder Hinsicht zu rational begründen: Frauen, die sich um den Nachwuchs kümmern, tun nicht nur etwas für ihre Kinder und ihre eigenen Familien, sondern vor allem auch sehr viel für den Staat und die Nation. Sie sorgen für den Fortbestand der Generationen und tragen dazu bei, die Familie grundsätzlich als Keimzelle der Gesellschaft zu sichern. Das muss endlich honoriert werden.

 

Die Wahlfreiheit bleibt

Um allen Unkenrufen vorzubeugen: Das BME ist definitiv kein Instrument, die Frauen an den Herd zurück zu schicken. Die Entscheidung für das "Zuhausebleiben" und somit für das Müttergehalt soll freiwillig sein und die Wahlfreiheit der Frauen in keiner Weise einschränken. Die aktuell bestehenden Optionen für Frauen bleiben selbstverständlich erhalten: Jede Frau und Mutter, die arbeiten möchte, soll das tun. Mütter, die sich ausschließlich für Kinder und Familie entscheiden, sollen es aber besser haben als jetzt und sie sollen durch das Kinderhaben nicht mehr in ökonomische Bedrängnis geraten.

 

 

 

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Kommentare: 6
  • #1

    Starhemberg1683 (Sonntag, 12 Februar 2017 08:19)

    Absolut tolle Idee, die Finanzierung kann man sicherstellen indem def abgehobenen Politikerkaste das Geld gestrichen wird!
    Es gibt ca. 60.000 Zeitgenossen die Ihr Geld durch Politik erschleichen!!!
    Starhemberg1683

  • #2

    Pete Stein (Sonntag, 12 Februar 2017 09:54)

    Absolut richtige Idee: Bedingungsloses Grundeinkommen für österr. Mütter, wobei die Umgehungsbestimmungen, dass die Förderung jedenfalls nicht bloß "Passösterreicherinnen" zukommt, detailliert auszuarbeiten sein werden!

  • #3

    Wilhelm Scheidl (Sonntag, 12 Februar 2017)

    Diese Idee ist zwar nicht ganz neu, aber sehr begrüßenswert.

    Das Hauptargument dagegen, nämlich die Frauen wieder zurück an den Herd schicken zu wollen, ist leicht zu entkräften. Die Gegner betonen, es wäre viel besser für die Gesellschaft, wenn die Mütter entlastet würden und deshalb sind sie für zusätzliche Kinderbetreuungsstätten.

    Wichtig ist daher die Wahlfreiheit der Mütter und die ökonomische Gleichstellung. Dafür ist absolute Kostenwahrheit der staatlich geförderten Kinderbetreuungseinrichtungen eine unabdingbare Voraussetzung. Es gibt keine bessere Investition für den Staat wie die österreichischen Mütter als die wichtigsten Bezugspersonen für ihre Kinder direkt zu fördern.

    Die Kinder sind unsere Zukunft, für die alle Landsleute und vor allem die Politiker Verantwortung tragen. Nachhaltiger kann man Familienpolitik gar nicht gestalten.

    Über Kinder habe ich Folgendes notiert:
    "Niemand scheint etwas von ihnen zu lernen, obwohl sie euch so vieles beibringen könnten und ihr eigentlich gar nichts. Nur weil ihr älter seid und mehr Macht habt, beginnt ihr sie euch anzugleichen, ohne euch je darauf zu besinnen, was aus euch geworden ist, was ihr erreicht habt, wie wenig ihr in der inneren Welt beheimatet seid. Ihr seid bettelarm. Und ihr wollt dasselbe für eure Kinder? Doch keiner sieht über seine Nase hinaus, denn sonst würden die Leute anfangen, von den kleinen Kindern zu lernen... "

  • #4

    Karl Stritzinger (Sonntag, 12 Februar 2017 19:30)

    Ich halte diesen Vorschlag für den Versuch, den Sozialismus in Richtung Konservatismus zu verändern. Das wird grandios scheitern. Mein Vorschlag: Abschaffung der staatlichen Rente, Abschaffung des sog. "Generationenvertrag" staatlich-kollektivistischer Natur. Stattdessen privater Generationenvertrag mit den eigenen Kindern und hohe Steuerfreibeträge pro Kind. Dann löst sich das Thema von selbst.

  • #5

    Martin H. (Montag, 13 Februar 2017 08:49)

    Das BME würde es den Familienversagerinnen noch leichter machen den Mann und Vater wegzuschieben.
    Da muß ich dem Herrn Stritzinger im Kommentar #4 zustimmen. weg mit der sozialistischen Umverteilung und her mit hohen Steuerfreibeträgen pro Kind. Wenn der Staat dann noch eine ordentliche Bildungsreform durchbringt, deren Ziel eine Erziehung zu Disziplin und Leistungsbewußtsein ist, dann gibt es auch wieder mehr Kinder, aber von den richtigen Leuten.

  • #6

    Hartmut Pilch (Dienstag, 14 Februar 2017 12:17)

    Dagegen spricht, dass das BME die Mütter emanzipiert. Was nicht schlecht klingt, aber eben Herauslösung aus Bindungen bedeutet. Alleinerziehende Mütter, die vielleicht als Zweit- oder Drittfrauen noch den Schutz islamischer Paschas suchen, sind das Leitbild eines derartigen Systems. Trotzdem ist das eine überlegenswerte Alternative zur akuten einheimischen Kinderarmut und allemal besser als BGE.