Integration ist nicht die Lösung

 

"Integration" ist ein gern gebrauchter politischer Begriff, mit dem uns suggeriert werden soll, dass damit fast alle Probleme der Massenmigration zu lösen wären. Ach, wenn all die Asylberechtigten erst ihre Werte- und Integrationskurse absolviert haben, dann wird alles gut! Und wenn wir uns fleißig um sie bemühen, erst recht - weil Integration ist ja keine Einbahnstrasse.

 

Integration nur für Wenige sinnvoll

Die frohen Botschaften der Migrations-Apologeten hören wir täglich. Nur: Mit dem brav geäußerten Willen zur Integration wird leider nur recht wenig wirklich gut. Die ständig herbeigewünschte, groß angelegte Integration ist nur für einen Bruchteil der Asylanten und Schutzberechtigten passend und sinnvoll - nämlich für jene Bedauernswerten, die vermutlich nie wieder in ihre Heimat zurück können.

 

Remigration ist der Schlüssel

Bei vielen, ja vermutlich sogar bei den meisten der neuen Migranten ist das aber nicht der Fall. Sie werden in nicht allzu ferner Zukunft in ihre Herkunftsländer zurückkehren können. Sobald der Asyl- bzw. der Schutzgrund wegfällt, gibt es für die neuen Migranten auch keinen objektiven und legalen Grund mehr, hier zu bleiben. Und jeder, der kann, sollte von uns verabschiedet werden und sobald wie möglich wieder zurückkehren. Der Sinn von Asyl ist die Gewährung eines Schutzes auf Zeit. Und Asyl zu bekommen bedeutet definitiv nicht die Vorbereitung zur Einbürgerung. Das wird gern verwechselt und oft auch gern und absichtlich verdreht dargestellt.

 

Die Heimreise ist ein nationales Anliegen

Die Rückkehr so vieler Migranten wie nur möglich muss ein nationales  Anliegen sein, weil wir so wie jeder Staat der Welt nur begrenzte Ressourcen für die Migration haben. Und natürlich liegt es auch im Interesse der Herkunftsländer, die endlose Abwanderung von jungen, gesunden Männern zu stoppen. Übrigens haben da auch die neuen Migranten als Individuen eine grundsätzliche Verantwortung - nämlich eine für ihre Heimat. Daher gilt: Die beste Hilfe, die Europa leisten kann, ist neben der Hilfe vor Ort vor allem die Hilfe zur schnellen Rückkehr. 

 

Migranten heute und damals - völlig verschieden

Man darf die Leute, die da seit 2015 in großen Massen zu uns kommen, auch nicht mit den klassischen Einwanderern früherer Zeiten verwechseln, wie das oft in tendenziösen Berichten und in diversen politischen Reden gern getan wird: Die Migranten der frühen Jahre kamen als legale Arbeitskräfte und wurden bei uns dringend gebraucht. Der Arbeitsmarkt war offen für die vielen Arbeitswilligen aus dem Süden. Auch die immer wieder zitierten Flüchtlinge aus Ungarn 1956 oder die Bosnien-Flüchtlinge kamen unter anderen Bedingungen.

 

Sie sind Landsleute geworden

Die damaligen Immigranten haben sich trotz zweifelsohne bestehender Tendenzen zur Bildung von Parallelgesellschaften zu einem großen Teil längst integriert oder sogar assimiliert. Vor allem die aus christlichen Regionen stammenden Einwanderer sind heute tüchtige Österreicher und Patrioten geworden. Diese mittlerweile als Landsleute bei uns lebenden einstigen Migranten mit den Neuankömmlingen zu vergleichen ist also definitiv und kategorisch falsch.

 

Integration fast nicht möglich

Die neuen Migranten und Asylwerber haben einen völlig anderen kulturellen, politischen und sozialen Hintergrund. Auch wenn das Motiv der Migration anerkanntermaßen "Flucht" heisst, so bleibt die prinzipielle kulturelle Verschiedenheit dieser Menschen doch bestehen. Und diese massiven Unterschiede sind durch ein paar Werte-Kurse nicht einzuebnen.

 

Wir müssen realistisch sein

Man muss da endlich den Tatsachen ins Auge sehen: Angehörige einer fremden und in wesentlichen Bereichen völlig anders entwickelten Kultur kann man nicht wirklich integrieren - vor allem dann nicht, wenn sie in zu großer Zahl ins Land kommen und noch dazu sehr oft bildungsfern sind oder den Willen zur Integration überhaupt gar nicht erst mitbringen.

 

Das Ziel heisst Remigration

Die prioritäre politische Zielsetzung im Sinne unserer Nation und unseres Kulturraumes kann in Anbetracht der schieren Zahl von Ankömmlingen daher heute nur "Remigration" heissen. Den Fokus auf eine in vieler Hinsicht nicht durchführbare "Integration" zu setzen, ist eine falsche und fatale, am Ende sogar zerstörerische Politik.

 

Was nicht passt, das passt nicht

Das Hauptaugenmerk aller politisch Verantwortlichen muss auf die frühestmögliche Rückkehr der Asylwerber gerichtet werden und die politischen Anstrengungen dürfen sich nicht auf weitgehend frustrane Bemühungen konzentrieren, eine Kultur in Österreich großflächig integrieren zu wollen, deren Grundwerte mit den unseren kaum vereinbar sind.

 

Grenze zu - dann kann es gehen

Der vordringliche Wille zur Remigration und zur Rückführung schließt mit ein, dass man auch den Mut fasst, die Grenzen für Migranten zunächst einmal wirklich dicht zu machen. Ein paar Kontrollen reichen da nicht aus. Der Hausverstand sagt  jedem halbwegs vernünftigen Staatsbürger, dass man mit der aktuellen halbherzigen Politik nichts bewirkt ausser das Herumwurschteln zu verlängern: Man kann nicht einerseits die ohnehin nur gering wirksame Integration forcieren und andererseits den Zustrom nicht stoppen - wie soll das je funktionieren? Also kann die Devise nur lauten: Die Grenze zu und die Remigration mit allen Mitteln fördern.

 

 

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Kommentare: 11
  • #1

    michael collins (Dienstag, 14 Februar 2017 09:36)

    Das ist ein Denkfehler, geehrter Dr. Franz:

    Die Heimatstaaten sind aus zwei Gründen vollkommen uninteressiert an einer Rückkehr der jungen Männer:

    erstens: die sind der Überschuss, die sogenannte youth bulge, die weder Arbeit finden noch das nötige Geld um heiraten zu können und

    zweitens: diese Länder rechnen fix mit den Geldern, die diese jungen Männer aus Europa abschöpfen und in ihre Heimat senden.

  • #2

    Wilhelm Scheidl (Dienstag, 14 Februar 2017 09:53)

    Man kann es drehen und wenden wie man will, dieses Migrationsproblem ist meines Erachtens zum jetzigen Zeitpunkt aufgrund des fortgeschrittenen Stadiums friedlich nicht mehr lösbar.

    Der amerikanische PR-Berater Edward L. Bernays hat schon 1928 in 'Propaganda' über Demokratie Folgendes festgehalten:
    "Die bewusste und zielgerichtete Manipulation der Verhaltensweisen und Einstellungen der Massen ist ein wesentlicher Bestandteil demokratischer Gesellschaften. Organisationen, die im Verborgenen arbeiten, lenken die gesellschaftlichen Abläufe. Sie sind die eigentlichen Regierungen in unserem Land."

    Man kann also davon ausgehen, dass diese Vorgangsweise bis heute andauert und weiterhin fortgesetzt wird. Man erhält auch eine logische Antwort auf die Frage: Wem nützt es?

  • #3

    S.B. (Dienstag, 14 Februar 2017 15:44)

    "Der Sinn von Asyl ist die Gewährung eines Schutzes auf Zeit. Und Asyl zu bekommen bedeutet definitiv nicht die Vorbereitung zur Einbürgerung. Das wird gern verwechselt und oft auch gern und absichtlich verdreht dargestellt. "

    Sinn und Zweck des Asylrechts werden vom linksgrünen Polit-Establishment ganz bewusst in dem Sinne falsch dargestellt und gehandhabt, um schrankenlose Einwanderung zu ermöglichen. Das ist klarer Rechtsbruch.

  • #4

    Marcus Junge (Dienstag, 14 Februar 2017 17:04)

    Fortfolgend will ich einige Lügen / die Unwissenheit des Autors aufzeigen. Nur Sie selber können darlegen, was es nun ist, Herr Franz.

    "Migranten heute und damals - völlig verschieden"

    "Die Migranten der frühen Jahre kamen als legale Arbeitskräfte und wurden bei uns dringend gebraucht." Der Arbeitsmarkt war offen für die vielen Arbeitswilligen aus dem Süden.

    Siehe dazu (Amazon könnte helfen):
    "Diplomatische Tauschgeschäfte: Gastarbeiter in der westdeutschen Diplomatie und Beschäftigungspolitik 1953-1973", nannte es Frau Knortz 2008, ich meine es war ihre Doktorarbeit.

    Auszug:
    "Entgegen der Annahme, die westdeutsche Anwerbepolitik sei ausschließlich den Bedürfnissen der Industrie gefolgt, zeigt dieses Buch, dass sämtliche Initiativen zur Anwerbung ausländischer Arbeitskräfte von den Herkunftsländern Italien, Griechenland, Spanien, Portugal, Türkei, Jugoslawien, Marokko und Tunesien ausgingen. Eine verbesserte Quellenlage sowie die systematische Sichtung regierungsamtlicher, zum Teil unverzeichneter Akten erzwingen eine Neubewertung der bundesdeutschen Ausländerpolitik der Jahre 1953 bis 1973.Die Anwerbevereinbarungen folgten weniger arbeitsmarkt- und wirtschaftspolitischen Erwägungen, sondern den Prinzipien klassischer Außenpolitik: Die Bemühungen um einen potenziellen NATO-Partner oder um Entspannung im Ost-West-Verhältnis spielten die entscheidende Rolle. Die solchermaßen definierte Ausländerpolitik, die ein stärker technikinduziertes Wachstum in der Bundesrepublik Deutschland bis 1973 verhindert hat, lässt erstmals auch eine fundierte Neubewertung des Anwerbestopps ab diesem Zeitpunkt zu."

    Und rechtmäßig kamen die nicht, das deutsche Volk wurde nie befragt, ob es die zeitweise oder dauerhaft haben will, spätesten die dauerhafte Ansiedlung bricht das GG, da es den Charakter des dt. Volkes verändert und der ist im GG dargelegt. Aus 2 Jahren Gastarbeitsvertrag, "danach gehen die wieder", wurde ganz schnell, lange vor 1973, die bleiben unbegrenzt. Wie offensichtlich muß staatlicher Rechtsbruch noch sein?

    Gebraucht wurden die auch nicht, sie waren schon immer ein Schaden für uns. Billige Arbeitskräfte, unqualifizierte Leute, sind keine "Fachkräfte", denn solche kamen nicht. Sie bewirken aber Stillstand. Billige Handarbeit muß man nicht durch Rationalisierung und Verbesserung ersetzen, weil der Endpreis ja stimmt, für eine gewisse Zeit, dann überholt die Konkurrenz und man geht pleite, weil man nicht noch billigere Arbeiter findet, aber ansonsten den Anschluß verpaßt hat. Diesen Effekt hatten die Südlandbereicherer schon damals, versteckt unter "Strukturwandel" zu beobachten.
    Das sie eine Lohndrückerei gegen die Deutschen verursachten, ... . Das durch diese Leute massenhaft Geld aus der BRD abgeflossen ist, daß ansonsten von dt. Arbeitern hier investiert / angelegt worden wäre, ... . Das mit denen die Mafia, zuerst aus Italien, dann auch immer weitere kamen, ... .

    -----
    "Auch die immer wieder zitierten Flüchtlinge aus Ungarn 1956 oder die Bosnien-Flüchtlinge kamen unter anderen Bedingungen."

    Bosnien 1992-95, 1993 wurde das Asylrecht im GG reformiert. Der Krieg ist außerdem seit 22 Jahren beendet und Sie haben die Dreistigkeit die Ansiedlung dieser Fremden hier zu feiern! Asylunrecht = Einwanderung. Nie hat das deutsche Volk dem zugestimmt, Sie feiern das Staatsunrecht! Wo haben wir eine Landgrenze zu Bosnien? Niemand von denen hatte also ein Recht überhaupt herzukommen, so wie die Merkelinvasoren ab 2014. Sie schaffen den Präzedenzfall dafür und feiern den!

    Das diese Leute sich "gut" integriert hätten, ist nebenbei eine dreiste Behauptung, der Blick in die Kriminalitätsentwicklung, die Mafia vom Balkan und die sprenggläubigen, bosnischen Moslems im Kampf für den Islam, zeigen das Gegenteil.

    Fehlte nur noch von der "guten Integration der Türken seit 1961" zu fabulieren, ein Desaster ist das. Moslems integrieren sich nicht und schon gar nicht assimilieren sie sich, wenn es sich um nennenswerte Gruppen handelt.

    Integration ist, nebenbei, nur eine Propagandavokabel. Klartext wäre friedliche Balkanisierung der BRD, in der schwachen Hoffnung es werde nicht ein echter Balkan, eine Hoffnung die seit Jahrzehnten beerdigt ist. Nehmt es gefälligst zur Kenntnis.

    Integration ist das nebeneinanderher völlig verschiedener Kulturen, die sich an die Gesetze halten, gemeinsam an einer Zukunft bauen, kulturell aber unterschiedliche Wege gehen und daher ein eigenes Süppchen kochen, welches sich, gemäß aller Erfahrung, als Giftsüppchen entpuppt. Siehe all die "mustergültig integrierten Moslems", die plötzlich explodieren, in Südland kämpfen gehen oder als Systemparteipolitiker für mehr Islam und mehr Moslems agitieren.

    Wegen Überlänge in 2 Kommentar geteilt

  • #5

    Marcus Junge (Dienstag, 14 Februar 2017 17:05)

    Fortsetzung

    Die Moslems integrieren sich aber nicht mal mehr, sie beuten das A-Sozialsystem aus, stülpen uns ihre Unkultur, ihre Regeln und Gesetze auf und wir beugen uns, aus Angst vor der Gewalt dieser Barbaren. 40% aller Türken schaffen nicht mal die linken, wertlosen Schulabschlüsse, Verbrecher sind fast nur noch Fremde, trotz gefälschter Statistiken kann man das erkennen, ein friedliches Zusammenleben lehnen immer mehr Fremde ab. Was in 2. oder 3. Generation hier geboren wurde, ist, nach allen Umfragen / Untersuchungen / Statistiken, viel schlechter "integriert", als die 1. Generation.

    Assimilation bedeutet in einer Kultur aufgehen, das verbietet der Islam und gelingt nur seltensten Einzelfällen unter den Moslems, meist verbunden mit einem "Abfall vom islamischen Glauben". Gemeint sind außerdem echte Einzelfällen, nicht die 200 bis 2000 (meist vertuschten) "Einzelfälle" JEDEN Tag, bei Mord, Vergewaltigung, Belästigung, Messern / Körperverletzung, Abziehen / Raub, Einbruch, Bedrohung, Drogenhandel, Terror, ... .

  • #6

    Filmemacher (Dienstag, 14 Februar 2017 21:16)

    Markus Junge bringt wirklich interessante Denkansätze! Warum sollte es nicht so sein wie von ihm dargelegt?
    Nur, wie kommen wir da raus?

  • #7

    felixaustria03 (Dienstag, 14 Februar 2017 22:48)

    Gor ned- mir san verlurn!
    lest die Stellungnahme u. letzten Beitrag v. 10.2.17 der susannekablitz.wordpress.com/2017/10/02/dieses-land-ist-unrettbar, die sich einen Tag später wegen eines langjährigen Krebsleidens suizidierte!
    Sie verteidigt - obwohl liberal eingestellt - die Aussagen Höckes, auch obwohl sie dessen Partei für nicht so gut hält, aber......

  • #8

    Mario (Mittwoch, 15 Februar 2017 06:59)

    Sehr gut zusammengefasst. Es fehlt nur der politische Wille der EU Fanatiker.
    Deren Ziel ist der Abbau von nationalen Grenzen und eine hellbraun durchmischt Bevölkerung die klug genug ist um zu arbeiten und dumm genug ist zu verstehen was man ihnen antut.
    Wir sind am besten Weg dorthin.......

  • #9

    Kericjang (Mittwoch, 15 Februar 2017 08:31)

    Ein Problem ist das die suedliche und oestliche Migranten ueberhaubt nicht freiwillig heimkehren. Das groesste Problem aber scheint mir Deutschland's aktiven Einwanderungspolitik, die grossteilig via Brussel lauft.

  • #10

    Martin H. (Mittwoch, 15 Februar 2017 11:24)

    Die Verwechslung und Verdrehung von Asyl und Zuwanderung ist absichtlich. Die Regierungsparteien wollen eine neues Stimmvieh importieren.
    Diese Rechnung wird aber nicht aufgehen, denn die Zudringlinge gründen ihre eigenen Parteien.
    Auch wenn die Zahlen der Zudringlinge nicht so schlimm ausschauen, die Demographie machts.
    Bevor zugewandert und eingebürgert wird, stellt sich für mich die Frage: Braucht Österreich überhaupt Zuwanderung? Nein, natürlich nicht. Unser Staatsgebiet ist auch so schon dicht besiedelt.
    Um die Zuwanderung zu stoppen, wäre es schon ausreichend, wenn Österreich die Anreize wie Sozialleistungen aller Art einfach streicht.

  • #11

    M. H. (Dienstag, 23 Mai 2017 07:53)

    Zitat Markus Franz/Twitter: "Betroffenheits- und Beileids-Tweets, von Leuten, die mittelbar zu diesen Katastrophen beitragen, sind unerträglich! #manchesterbomb"

    Meine Meinung "Anschuldigungs-Tweets, von Leuten, die unmittelbar nach Katastrophen ohne weitere Informationen hetzen, sind unerträglich #manchesterbomb"

    Es ist jetzt nocht NICHT!!! bekannt, wer hinter dem Anschlag steckt und schon wird wieder gegen alle anderen gehetzt! (Außer Sie wissen es doch, dann sollten Sie Ihr Wissen vielleicht mit der Polizei teilen) Und welcher Leute meinen Sie genau?? Können Sie die also Twitter Accounts der Attentäter bzw. der Hintermänner vielleicht auch bekanntgeben, die angeblich Betroffenheitstweets abgesetzt haben?

    Denn alles andere ist mehr als unseriös und alles was Sie hier machen ist hetzen, hetzten und hetzen und das hilft keinem!