Der Schaden und sein logischer Ersatz

 

Heute machen wir einen längst überfälligen Ausflug ins Römische und ins Schadenersatz-Recht. Keine Angst, es wird dabei nicht zu juristisch-kompliziert, sondern die Situation wird auch für Nicht-Juristen klar und verständlich dargestellt.

 

Das Haftungsprinzip ist klar

Non quia Romanum sed quia ius: "Nicht weil es Römisch ist, sondern weil es Recht ist." Anders gesagt: Recht muss Recht bleiben, so heisst es. Natürlich auch im Schadenersatzfall (römisch-rechtlich wurden Schadensfälle mit der sog. Lex Aquilia genauer geregelt.) Im Prinzip haftet der, welcher einen Schaden schuldhaft (d.h. absichtlich) herbeigeführt hat und keinen Entschuldigungsgrund geltend machen kann - wie etwa eine zwingende Notwendigkeit oder nachweislich mangelndes Unrechtsbewusstsein.

 

Der Schaden ist gigantisch

Das fehlende Unrechtsbewusstsein hilft aber nur gegenüber strafrechtlicher Verfolgung, nicht in Hinsicht des Privatrechtes. Das ist vielleicht weit ausgeholt, aber es geht hier um einen Schaden, der vermutlich so gewaltig ist, dass die zu seiner Geltendmachung in Betracht kommenden Akteure entweder seine Ausmaße gar nicht mehr sehen können oder angesichts der Größe des Schadens schon völlig entmutigt sind.  Oder sie haben ihrerseits gar ein schlechtes Gewissen, weil sie von einer falschen Barmherzigkeit geleitet werden. Es handelt sich – wie nicht schwer zu erraten war – um den gigantischen Schaden durch die Massenimmigration.

 

Illegale Migranten sind Rechtsbrecher

Die Immigranten ohne Asyl- oder gleichwertigen Einreisetitel verletzen nationales Recht des Eintritts-Staates. Weil sie meist Analphabeten oder ähnlich schlecht Informierte Leuten sind, kann man ihnen keinen Strafprozess machen. Wenn sie Geld hätten, könnte man sie aber sehr wohl dazu verhalten, den entstehenden Aufwand zu ersetzen und das würde auch so der Fall sein müssen, wenn sie im Eintrittsland etwas verdienen oder Geld mitbringen - dieses wäre ihnen für Kost und Logis abzunehmen. Dänemark hat hier als einziges EU-Land übrigens schon Präzedenzfälle vorzuweisen.

 

Abschiebung ist das Ziel

Vor allem aber kann man die rechtsbrechenden Ankömmlinge so schnell wie möglich repatriieren, abschieben und nach Hause schicken, sodass sie hier nicht weiteren Schaden anrichten können. Den Gegenwert für den  verbleibenden Schaden sollte man von ihrem Heimatland einfordern. Das ist natürlich Theorie, weil die Immigranten ihre Pässe unterwegs verloren haben und womöglich nicht einmal wissen, woher sie kommen.

 

Die Herkunftsländer in die Pflicht nehmen

So weitreichende Unwissenheit sollte zwar vor Strafe schützen, aber nicht davor, in Sammelzentren so lange an dem Eintritt in das freie Österreich gehindert zu werden, bis ihnen ihre Herkunft wieder einfällt. Von den notorischen Auswanderungsländern wäre danach eine korrespondierende Kooperation einzufordern, dass sie die Identität der Emigranten bestätigen und damit den Weg für geordnete Repatriierung freimachen.

 

Internationale Förderungen streichen

Diese Länder werden das natürlich nicht freiwillig tun, aber damit sollten sie als die eigentlichen Urheber jenes Schadens, um den es hier geht, von allen internationalen Förderungsprogrammen gnadenlos sofort gestrichen und unbefristet ausgeschlossen werden. Wirklich funktionieren würde diese zweifellos wirksame Sanktionierung natürlich nur auf einer breiten internationalen Basis, wogegen die Caritas, der Papst und die NGOs sicher etwas einzuwenden hätten.  

 

Die Verursacher haften

Jetzt fragen wir uns: Was ist mit den Asylwerbern unter der zitierten Lex Aquilia? Laut internationalem Recht besteht ein Anspruch auf Asyl nur dann, wenn sich das Ausreiseland massiver Rechtsverletzungen schuldig gemacht hat. Die Schuldigen und also letztlich die Schuldner sind in diesem Fall  nicht die asylberechtigten Immigranten, sondern die den Schaden verursachenden Akteure im Mutterland, also die dortigen Regierungen oder auch Bürgerkriegsparteien. Wie auch immer: Schadenersatzanspruch besteht, weil grundsätzliche Rechtswidrigkeit vorliegt.

 

Sanktionen sind notwendig

Und wenn das nicht funktioniert: Sanktionierung wie oben beschrieben. Und falls auch das nicht geht, so wären die in ihrer Souveränität tangierten Immigrationsstaaten durchaus zur Intervention „vor Ort“ (fast möchte man sagen: „auf Augenhöhe“) befugt, sodass man nicht bis zum St. Nimmerleinstag immer nur das eigene „Geld in die Hand nehmen muss“, was den hiesigen „Steuerzahler“ und Dulder der permanenten Migrationskrise mehr und mehr verdriesst.

 

Warum greift das niemand auf?

Es ist ja doch mehr als eigenartig, dass in all den ausufernden Immigrationsdebatten die Frage „Schadenersatz“ gar nie auftaucht. Dabei wäre sie doch eigentlich der selbstverständlichste und (wenn man wirklich will) der wirksamste Hebel, um hier das zu erreichen, was angeblich alle wollen: Nämlich Einwanderung auf Vertragsbasis und klare Rechtsverhältnisse mit Sanktionsmöglichkeiten.

 

Keine Scheu vor Konsequenzen

Wenn man dieses A sagt (und die Mehrzahl der Verantwortlichen in den europäischen Regierungen tut das ja bereits), dann muss man auch das B sagen: Dieses B lautet B wie Botschafter.  Der nächste logische Schritt muss also sein, dass der Außenminister alle Botschafter der inkriminierten Staaten so oft und so lange zu sich zu zitiert, bis die Herkunftsländer ihrer Pflicht nachkommen und ihre Leute zurücknehmen - oder es gibt die beschriebenen Sanktionen, die letztlich auch vor dem Abbruch aller diplomatischen Beziehungen und vor militärischen Rückführungen nicht Halt machen dürfen. 

 

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Kommentare: 11
  • #1

    Walter (Mittwoch, 15 März 2017 08:11)

    Man haette ja nur das Australische System kopieren brauchen. Die suchen sich die Qualitaet , Alter , Gesundheitszustand sowie die Wissens oder Investmentsparte der Leute nach ihren Bedarf aus. Eigentlich logisch wenn man die Interessen seines Landes vertritt und ernst nimmt. Unvergleichbar mit dem Mist den unsere Idioten bauen.

  • #2

    Wilhelm Scheidl (Mittwoch, 15 März 2017 10:51)

    Wenn man nur wollte, könnte noch immer alles zum Besseren verändert werden. Aber man will nicht. Diejenigen, die etwas zu entscheiden haben, haben anderes im Sinn. Sie wollen es aus nachvollziehbaren Gründen richtig krachen lassen. Darauf müssen wir uns jetzt wohl oder übel einstellen und entsprechend vorbereiten.

    Wir sollten uns daher jetzt auf die Aufgabe konzentrieren, wie wir die Zeit bis zum Totalkollaps nützen, um noch möglichst viele Menschen durch Aufklärungsarbeit zu erreichen. Diejenigen, die wir für die richtigen Handlungen noch motivieren können, werden uns sehr dankbar sein.

  • #3

    Donald Duck (Mittwoch, 15 März 2017 16:19)

    Von denen, die bis heute nicht gesehen haben, wohin uns das Geschehen trägt, von denen dürfte man annehmen, sie haben profunde Gründe dafür, es bewusst nicht sehen zu können/wollen.
    Nur ein Grund? Vielleicht Das BÖSE ? (Schliesslich, von der Existenz der Achse des Bösen wissen wir ja bereits. Dank G.W.Bush. Ob er damit nun die Richtigen benannte, oder während Auffindens seiner These vor dem Spiegel stand, wäre ein anderes Thema.)
    Wie soll man es nennen, wenn der Staat bisher immer noch keine durchgreifenden Konsequenzen auf permanent wachsende Gefahren seiner Bürger durch wahnsinnige Messer-, Axt-, Machetenangriffe folgen lässt, oder härteste Strafmassnahmen androht gegen die fast täglichen Vergewaltigungen europ. Frauen jeden Alters, von blossen Belästigungen und Einschüchterungen erst gar nicht zu reden.
    Statt dessen, den Tätern werden schnellstmöglich psycholog. Schwierigkeiten zertifiziert und sie erhalten auffallend milde, ganz und gar nicht abschreckende Strafen. (Sollten die nicht abgeurteilt werden und augenblicklich ausser Landes geschafft werden? Welches *Recht* könnte da wohl dagegen sprechen?
    Kann es sein, dass lähmende Angst sich in Europa breitmacht? Ist es nur die Angst der Opfer vor tätlichen Angriffen neu ins Land eingereister Menschen einer anderen Kultur und Weltsicht zu werden, oder ist es nicht gar die Angst, offen darüber zu sprechen. Gegen eine ständig wachsende Bedrohung auf die Strasse zu gehen, laut und deutlich zu demonstrieren. Dagegen anzuschreiben. Oder habe ich etwas verpasst? Wo lese ich solche Forderungen?
    Wo etwa demonstrieren Frauen (mit oder ohne Lichterkette) gegen ihre wachsenden Ängste vor Belästigung bzw. Vergewaltigung. Wo demonstrieren Frauen FÜR das bereits geschehene Leid anderer Frauen? Ich frage bloss. Ist nicht alleine das sehr merkwürdig. Warum immer nur auf die Politiker schauen?
    Wo beispielsweise sind die zahlreichen Frauenrechtsgruppen und -vereine geblieben. Die müssten doch längst Sturm laufen. Eigentlich. In was für ein Klima sind wir geraten?
    Überwältigt uns vielleicht eine Angst als Rassist, Nazi oder *Populist* bezeichnet zu werden und damit dann augenblicklich ins soziale AUS zu geraten?
    Nur soviel, um zu fragen, was hier -sagen wir- schiefläuft.
    Oder ist bereits das passiert, was R.W. Fassbender mit seinem Film *Angst essen Seele auf* deutlich machen wollte? Sind Teile der Bevölkerung dabei, ihre Seele zu verlieren? Oder hatten sie bereits schon vorher, da jetzt keine menschlich verständlichen Protest-Reaktionen mehr kommen?
    Ist schlimmstenfalls bereits die ganze Gesellschaft davon betroffen und versteckt es bloss hinter Medikamenten gegen die Angst, ohne die sie gar nicht mehr dem täglichen (selbstgeschaffenen) Arbeits- Lebensstress standhalten könnten?
    Ich dachte ich frage einmal. Aufmunternde Grüsse. D.D.

  • #4

    helmut-1 (Mittwoch, 15 März 2017 21:13)

    Stellt sich die Frage, bei wem man da anfängt, Schadenersatz zu fordern und wo man dann aufhört.
    Will man sich beim Schadenersatz an den Symptomen orientieren oder an den Ursachen?
    Was meine ich damit:
    Nehmen wir mal das Beispiel Libyen. Da gabs den Gaddafi und seine autoritäre Politik. Wie schlecht es den Leuten damals gegangen ist, kann man auch heute noch nachlesen. Ich kenne einen Deutschen, der dort gearbeitet hat (unter Gaddafi), der hat mir das bestätigt:

    http://www.balkanforum.info/f16/sozialsystem-libyen-gaddafi-228829/

    Wie es heute aussieht, das wissen wir. Woher das alles kam, mit dem sog. "arabischen Frühling", - das wissen wir auch. Es begann mit Hussein, - und immer nur waren es strategische und wirtschaftliche Interessen der Amis, - irgendwelche Demokratisierungsgründe waren doch nur Farce.
    Wie heißts so schön:
    "Be nice to America, or we´ll bring democrazy to your country!"

    Bei Assad habe sie sich die Zähne ausgebissen, weil der Russe nicht mehr mitgespielt hat. Dann erfand man den IS, und bedachte nicht, dass der Schuss nach hinten losgehen könnte. Denselben Fehler machte man damals in Afghanistan mit der Unterstützung der Taliban, als der Russe drin war.

    Wäre der Ami zuhause geblieben, dann hätten wir im Nahen Osten keinen Krieg, es bestünden zwar die autoritären Regme weiter, aber das war man seit Jahrhunderten gewöhnt. Mit welchem Recht meint irgendjemand von außerhalb, ein politisches System in einem fremden Land ändern zu können, - zumal es den Leuten unter diesem System eindeutig besser ging.

    Nur eine Revolution, die von innen heraus, vom Volk direkt kommt, hat Bestand. Alles, was von außen hereingetragen wird, bringt nur Leid über die Bevölkerung, aber keine Verbesserung ihrer Situation.

    Was wäre heute: Das Wasserprojekt von Gaddafi würde schon greifen und die Wüste im Süden von Libyen könnte bereits grünen. Aber dann könnte man den Hunger in Afrika ganz anders angehen, - was wiederum nicht im Sinne der USA wäre.

    Das ist der eine Aspekt.
    Der andere Aspekt ist die Art und Weise, wie wir mit den Staaten in Afrika umgehen. Shell in Nigeria, usw. usw. - profitieren von den Rohstoffen, - aber was wird getan, um z.B. die Bildung m Land zu verbessern? Insbesonders die Ausbildung z.B. in handwerklichen Berufen. Nein, man muss sich mit den dortigen Machthabern gutstellen, dafür braucht man das Geld.
    An die Strände wird Elektroschrott gebracht, dass die Fische, die früher eine Haupteinnahmequelle der einfachen Bevölkerung waren, verrecken.
    Lebensbedingungen, die wir alle noch unterstützen (z.B. durch Kauf bei KiK) für die verarmte Bevölkerung. Das ist nicht nur in Afrika, das ist auch in Pakistan und anderen Ländern.
    Jetzt kommt die Kehrseite:
    In diese Situation kommt die Pfarrerstochter aus Berlin und macht in allen afrikanischen und arabische Sprachen Werbung dafür, wie man es anstellt, in Deutschland ohne Arbeit an Geld zu kommen:

    https://www.welt.de/politik/deutschland/article145792553/Der-Werbefilm-fuer-das-gelobte-Asylland-Germany.html

    Aus derselben Quelle noch ein Kommentar aus dem Spätherbst 2015 zur Immigrantensituation:

    https://www.welt.de/politik/deutschland/article148588383/Herbst-der-Kanzlerin-Geschichte-eines-Staatsversagens.html

    Dazu die Handlungsunfähigkeit der österr. Regierung an den Grenzen:

    https://www.welt.de/politik/ausland/article147919613/Oesterreich-kapituliert-vor-Fluechtlingen-aus-Slowenien.html

    Jetzt meine Frage:

    Bei wem soll man nun anfangen, Schadensersatz einzufordern?
    Bei der tunesischen Regierung, die sich ihrerseits mit islamistischen Terroristen im Land herumschlägt? Oder in einem anderen Staat?

    Oder bei den illegalen Immigranten selbst, die ja zuvor tausende von Euro oder Dollar den Schleusern bezahlt haben?
    http://www.bilder-upload.eu/show.php?file=a33fdd-1489607633.jpg

    Ganz eindeutig trägt der Staat die Verantwortung für dieses Desaster. Nicht der arabische oder afrikanische Staat, nein, Deutschland, oder Österreich.

    (Fortsetzung)

  • #5

    helmut-1 (Mittwoch, 15 März 2017 21:14)

    (Fortsetzung)

    Wie schnell man die Politik um 180° ändern kann, an einem Beispiel aus dem Deutschen Bundestag 2002:
    https://www.youtube.com/watch?v=4gUjgRwG_9E

    Wie es anders geht, sieht man ja an anderen Ländern. Man wußte auch früher, was geht und was nicht. Man hat es nur vergessen:
    http://www.bilder-upload.eu/show.php?file=332cba-1489607700.jpg

    Andere Politiker wissen auch, wie man es macht.:
    http://www.bilder-upload.eu/show.php?file=05b3ac-1489607731.jpg

    Aber im Westen ist leider der Verstand abhanden gekommen (siehe Hamburg):
    https://www.youtube.com/watch?v=y5KgX6n3PNs
    (Es ist kein Zufall, dass bei diesem Video die Kommentarfunktion abgestellt wurde. Anscheinend gibt es in Hamburg auch noch Leute, die vernünftig denken, -und ich hab die ersten Kommentare gelesen, bevor man sie gelöscht und diese Funktion abgestellt hat).

    Um nochmal auf den Schadenersatz zurückzukommen:
    Vielleicht kommen die Nachfahren der Familie Hooton auf die Idee, bei den Deutschen und Österreichern noch ihren Anteil an den Urheberrechten ihres Vorfahren einzufordern, - schließlich ist der aktuell angewendete Ansatz klar erkennbar:
    http://www.globalecho.org/augenoffnende-abhandlungen/der-hooton-plan-wie-lasse-ich-ein-volk-verschwinden/

    Man müßte halt genau wissen, was da genau hinter dem ganzen Wahnsinn dahintersteckt, um die Schadensersatzforderung an die richtige Adresse zu schicken. Aber genau wissen wir es eben nicht, - die Geschichte wird es zeigen. Vielleicht nicht mehr uns, aber unseren Kindern und Enkeln.

    Und genau diese Kinder und Enkel werden uns dann fragen:
    "Warum habt ihr nichts unternommen, warum habt ihr geschwiegen, habt ihr denn nicht gesehen...?"

    Zu Recht werden sie das fragen.

  • #6

    Duck, Donald (Donnerstag, 16 März 2017 01:25)

    Die Antwort eines Time-Travelers aus der Zukunft auf das +Warum habt ihr nichts unternommen damals+ könnte z.B. sein:
    Die Helden aus einer ehemalig konservativen Zeit und Gesellschaft waren ausgestorben und leichtfertige, oberflächlich denkende Menschen übernahmen immer mehr Führungspositionen, in Politik, Wirtschaft, Kirchen.
    Nach 2 vorangegangenen, längst nicht verarbeiteten Weltkriegen, entwickelte sich aus Gier als auch Starrheit heraus sehr schnell ein Übermass an -ismen im Leben der Menschen. Liberalismus, Sozialismus, Multikulturismus, Feminismus, Tourismus, Terrorismus. Neben Zunahme von Gier und Hast, Männer wurden immer fraulicher und feige, Frauen immer männlicher und dominanter. Sowohl im öffentlichen als auch im Privatleben. Mehr noch in Amerika als in Europa. Die Unterordnung einer dort stark wachsenden LGBT-Bewegung blockierte immer mehr. Lesbisch, schwul, bi und transgender Gruppen forderten lautstark ihre Rechte. Sogar schon in Erziehung und Schule.
    Man hörte überhaupt nur noch von Rechten die eingefordert wurden. Pflichten nahmen in der Bedeutung rapide ab.
    Eine rigorose Verfolgung egoistischer Ziele (neben erschöpfendem Konsumterror) war ausgebrochen. Frauen bevorzugten in Partnerschaften immer mehr Frauen, Männer imme mehr Männer. Manche wussten seinerzeit aus Verwirrung schon überhaupt nicht mehr, welche Toilette sie benutzen sollten, so ungewiss waren sie hinsichtlich ihrer selbst bzw. ihres Geschlechts. Man begann gar Sprache auf zuviel Männlichkeit hin zu durchforsten, vergab Professuren and Studiengänge für eine künftige Neutralisation der Geschlechter. Die Gesellschaft verfiel.
    Wir waren alle überschuldet damals und hatten dazu hohe monatliche Fixkosten. Um ja die Fassade des Erfolgs zu halten, schauspielerte und log sich die Gesellschaft zunehmend durchs Leben, wagte schliesslich auch nicht mehr, mit öffentlich kritischen Meinungen oder Handlungen sich ausserhalb der verordneten -ismen zu begeben.
    Um Global-ismus zu erreichen, wurde Liberal-ismus, Aufhebung der Grenzen um jeden Preis als Erfolgsmotto war verordnet, ganz so, als habe sich die Schwerkraft aus Fehlern im falschen Einschätzen und undurchdachten Handeln auf diesem Weg in Luft aufgelöst. Kriegerisch wurde so auch zu friedlich erklärt, konservativ zu gefährlich populistisch abgewertet und vieles mehr.
    Dieser Liberal-ismus betraf dann auch Wirtschaft und Finanzen der damaligen Zeit. Um einer schnell ausartenden Gier der Zeit nach Geld und Macht bei sowohl der Regierungen als den Bürgern generell Rechnung zu tragen, hatte man schrittweise alle sinnvollen Begrenzungen zwecks Risikoverringerung bei Schuldenaufnahme, Geldmengenwachstum etc. durchweg aufgelöst, einem schrankenlosen Wachstum geopfert. Bildlich entsprach das aber nichts anderem als einer Expedition auf einen zunehmend rauchenden Vulkan.
    Der degradierte HELD aus dieser Zeit damals hatte Frau, Kinder und eine ihn strangulierende Hypothek, evtl. dazu noch bis zu 2 ans Limit ausgenutzte Kreditkarten.
    Alkohol, Nikotin, Drogen, chemische Medizin, Zuckerkonsum, 24 Stunden Benutzung von Kommunikationsmitteln, Elektrosmog und Schlaflosigkeit, bei gleichzeitig zu geringer körperlicher Bewegung schafften dann den energetisch kraftloseren, gleichgültigen und krankheitsempfänglich und tablettenabhängigen Menschen.
    Solch leichtfertiges Leben musst dann auch in einer Katastrophe für die damaligen bis noch heutigen Menschen enden.
    D.D.


  • #7

    helmut-1 (Donnerstag, 16 März 2017 05:52)

    D.D.:
    Genauso schauts aus.

    Das ist die knallharte Anaylse, warum wir so sind, wie wir heute sind. Natürlich kann man nicht ausschließen, dass sich ein paar Unentwegte noch zusammenschließen und versuchen,sich gegen den Strom zu stellen.

    Demonstrative Vorgänge z.B. in den USA, - die natürlich in Europa totgeschwiegen werden, um keine Nachahmung zu provozieren, sind in unseren Breitengraden kaum zu erwarten.
    Beispiel:
    500.000 Motorradfahrer auf einer Sternfahrt nach Washington.
    http://www.afghanistan-blog.de/tv-tipp-motorrad-club-rolling-thunder/

    Was wiederum klarmacht, wie sehr man, wenn man das Wort "die Amis" verwendet, zwischen Interessen der Regierung und dem US-Bürger unterscheiden muss. Die meisten dort lebenden Einwohner sind Patrioten, vor allem in den Südstaaten.

    In Österreich hat man dafür noch keine Vorsorge getroffen, in Deutschland aber schon. Da hat man sich von Seiten der Regierung abgesichert, damit da nichts anbrennen kann.
    Das Schlüsselwort für den Einsatz des Miltärs auch im Inland, ggf. auch gegen die eigenen Bürger, heißt "Innerer Notstand". Den muss man halt vorher ausrufen, was nicht so schwer sein dürfte.
    http://www.sueddeutsche.de/politik/bundeswehreinsatz-im-inneren-mit-vollem-potenzial-in-den-anti-terrorkampf-1.1444304

    Dass man zur eleganten Verschleierung den Antiterrorkampf anführt, wird ab dem Moment unsinnig, wenn man weiß, zu welchem Zeitpunkt dieses Gesetz beschlossen wurde. Das war nämlich im Jahre 2012. Da wars noch relativ ruhig in Europa. Es gab keine Anschläge in Deutschland oder Österreich.

    Wenn man nun darüber öffentlich diskutieren würde, inwieweit man hier ein "Gegen-den-Strom-schwimmen" organisieren kann, z.B. hier im Forum, - dann würde ganz schnell das Forum von Hr. Dr. Franz amtlich geschlossen werden. In Österreich nicht möglich?
    Wie sehr der Staat darüber wacht, was sich so im Internet tut, auch in Österreich, kann man an einem simplen Beispiel sehen. Was sich der Schweighofer-Konzern in Rumänien leistet, welche Gerichtsverfahren dort anstehen, welche Geschäftspartner dieses Konzerns bereits mehrjährige Gefängnisstrafen kassiert haben, - das sind Vorgänge, die soll man in Österreich nicht registrieren können, - solangedie WKÖ da schützend die hand drüber hält, und ein paar bestimmte Politiker auch. Deshalb hat man eine kritische deutschsprachige Seite aus Rumänien, die regelmäßig darüber berichtet, im österreichischen Internet gesperrt.

    In einem ausführlichen Kommentar habe ich zu einem diesbezüglichen Artikel in f+f Stellung genommen:
    https://www.fischundfleisch.com/stefanie-timm/fsc-international-trennt-sich-von-schweighofer-gruppe-32108

    Soll am Rande nur darauf hinweisen, wie man in Österreich verfährt, wenns um die Wahrung von Interessen geht, wenns darum geht, wie leicht man einen Internetzugang oder ein Forum sperren kann, und wie man das bewerten soll, wenn jemand in Österreich von offizieller Seite über ein anderes Land von einer Bananenrepublik spricht.

  • #8

    Wilhelm Scheidl (Donnerstag, 16 März 2017 10:22)

    Das sind alles sehr gute Kommentare, die hier veröffentlicht werden. Was mir jedoch fehlt, sind konkrete Handlungsschritte. Denn was wirklich zählt, sind letztlich die Ergebnisse, an denen wir einmal zu Recht gemessen werden.

    Denn was nützt es uns und den Nachkommen, wenn wir zwar prophetisch alles vorher gesagt und gut analysiert haben, aber gegen offensichtliche Missstände und Ungerechtigkeiten wenig oder gar nichts unternommen haben?

  • #9

    Duck, Donald (Donnerstag, 16 März 2017 13:59)

    Auch wenn es verrückt klingen mag, aber der Patient Erde steht vor einem kräftigen und längerwierigen *Heilungsprozess*, der bereits in Teilen eingesetzt hat.
    Und diesmal wird die *Heilungs-Kur* auch beim sich selbsternannten, arroganten Weltpolizisten Amerika auf eigenem Boden durchgeführt werden. Dessen *Krankheits-Register* umfasst nämlich längst ein ganzes Ringbuch vollbeschriebener Blätter. Dazu ist er auch noch doppelwhopperfett und träge geworden.
    Trump kann davon nichts ungeschehen machen. Die Asiaten würden sagen, das amerikanische Karma, alleine seit der Nachkriegszeit WWII (denn sie selbst befinden sich ja andauernd im Kriegszustand ), ist einfach zu gewaltig und gemütsbelastend geworden. Man darf sich in dem Zusammenhang ruhig auch mal fragen, ob es ähnlich drückend und belastend für die Briten ausschaut, die fast bei jedem Demokratie-Export in den nahen Osten oder sonstwo hin mit dabei waren. Lieber Himmel, solche ausgelassenen Parties unter Einsatz des militärischen Komplexes feiert man doch nicht ungestraft! Wer glaubt an so etwas?
    Jedenfalls, aus solch ungesühnter Zeit entstehen keine Neuanfänge wie jetzt propagiert, nirgendwo, kein neuer Aufschwung, keine Ausgelassenheit, kein neues "Amerika first". Alles nur Blendraketen, Worthülsen, Fassadenwerk.
    Ganz so, wie heutzutage liberal, sozial oder demokratisch verwandt wird. Als Maske zur Abdeckung und Erreichung ganz anderer Ziele. Oder nehmen wir die grüne Fassade, dahinter verbirgt sich auch etwas anderes als gedacht.

    Es ist einfach gar nichts mehr authentisch, es herrscht Lug und Trug wie in Hollywood, wir bedienen uns nur noch der Symbole, feiern uns zu Tode, und das schamlos. Frau und Mann. Man höre auf, sich gegenseitig etwas vorzuwerfen. Und weil im gegenseitigen Ansehen der Geschlechter etwas richtig schiefgelaufen ist, sei soviel verraten: Nein, Frau ist keineswegs etwas Besseres, keineswegs weniger sexistisch und ebenso geistig abgemagert, wie Mann auch. Überhaupt kein Grund vorhanden, das einer auf den anderen herunterschaut und sich abhebt. Es herrscht oft genug nämlich eine Art kalter Krieg in unseren Familien.
    Insofern, machen wir das Bestmögliche aus unserer Lebenszeit. Und das Beste wäre, wir unterstützten uns familär ab sofort gegenseitig, statt nebenher zu leben (die Familie ist die kleinste Zelle der chronisch kranken Gesellschaft), nehmen dabei auch unsere kleinen Dämonen heran, die wir zu sehr und zu lange verwöhnt und vergöttert haben und fangen mit dem Heilungsprozess gleich morgen an.
    Wir werden ohnehin bald von unserer Umgebung, von Kommune und Staat her gezwungen werden, sehr bittere und aufwühlende Medizin einzunehmen. Auf Jahre hinaus sogar, dabei entgiften und abspecken, vor allem lernen mit wenig zu leben und trotz allem zufrieden zu sein. Dazu ist Kreativität gefragt, Flexibilität, geistige Stabilität. Nicht umsonst ist zu lesen, wir sollten uns spirituell auf diese Zeit vorbereiten, will heissen uns selbst wiederzufinden. Wir sind halt nicht nur der Körper, in den wir so verliebt sind und an dem wir abgöttisch hängen. Daneben spielen nämlich unser Geist und die von ihm stammende und ausgehende Energie noch mit. Vernachlässigen wir diese 2 Komponenten unserer Existenz, wird der Köper beginnen zu modern.
    Ich kann nur dringend dazu raten, sich dessen bewusst zu werden, denn der unvermeidlich kommende Verlust unseres gewohnten Luxuslebens wird uns allein schon geistig gewaltig zusetzen, sind wir darauf nicht vorbereitet. Wir müssen lernen, in uns zu gehen, und uns dort zu treffen, (statt nur im Spiegel, und selbst davor laufen wir oft weg bzw. übertünschen uns), damit wir wieder wegkommen vom Ideologien leben, und wirklich frei werden. Lebensalternativen finden, Lösungen sehen lernen, selbstständig werden.
    Wenn diese anstehende Kur dann auch noch ohne gesellschaftliche Gewaltprozesse abliefe, hätten wir dabei noch ein grosses Glück gehabt.
    D.D.

  • #10

    helmut-1 (Donnerstag, 16 März 2017)

    Wilhelm Scheidl :
    Ja, was hilft das.
    Es hilft allenfalls den Scheuklappenbehafteten, diese etwas nach außen zu richten und Licht ins Gehirn eindringen zu lassen.

    Der Situation, was eine grundsätzliche Änderung betrifft, hilft es nicht. Das stimmt.
    Was aber ist die Alternative:
    Um was in positiven Sinn zu verändern, dazu bedarf es außergewöhnlicher Ideen und Methoden. Diese in einem Forum wie diesem zu diskutieren, ist unsinnig. Auch Foren wie diese werden von denen eingelesen, die sich "da oben" befinden und genau wissen, was sie zu tun und zu lassen haben.
    Wenn man effektive Lösungsmöglichkeiten offen diskutiert, dann überbringt man schon im Ansatz diesen Leuten die Information, was geplant ist, und sie können sich in Ruhe auf Gegenmaßnahmen vorbereiten.
    Zum anderen macht man dadurch auf sich aufmerksam und bewirkt, dass man "rechtzeitig" aus dem Verkehr gezogen wird.
    Fazit:
    Man kann und soll sich Gedanken drüber machen, was effektive Möglichkeiten zur Änderung des Systems sind. Aber die macht man sich in geeigneter Runde in den berühmten vier Wänden, wobei man dafür sorgen muss, dass sich kein Undercover einfiltriert.
    Auf breiter Ebene kann man nur versuchen, eine andere politische Richtung durch die Wahl der entsprechenden Partei vorzugeben. Bieten sich natürlich die Freiheitlichen an. Keiner weiß, ob die es wirklich besser machen, wenn sie am Ruder sind. Aber es besteht die Chance. Und die Gewißheit, dass es dann auch nicht viel schlechter werden kann, als es jetzt ist.

  • #11

    Wilhelm Scheidl (Donnerstag, 16 März 2017 21:14)

    Ja, Helmut, es stimmt schon, dass wir auch über dieses Forum keine Änderungen bewirken werden. Trotzdem ist es wichtig, uns immer wieder auszutauschen und gegenseitig zu stützen.

    D.D. auch Sie haben vollkommen recht, aber nur Wenige wollen es glauben. Das darf uns jedoch nicht davon abhalten, die Unwissenden nach bestem Wissen und Gewissen permanent aufzuklären. Wer sollte es sonst tun? Wer auf Wahrheit und Gerechtigkeit setzt, kann nie verlieren, selbst dann nicht, wenn er alleine dasteht.