Der Brand beginnt immer links

 

Fast alle großen Revolutionen dieser Welt waren von linkem Gedankengut geprägt und motiviert. Ob es die Französische, die Russische oder die Chinesische Revolution war - gemeinsames Kennzeichen dieser größten Umwälzungen der Neuzeit ist die linke Ideologie, die da wie dort als Brandherd identifiziert werden kann.

 

Viele Faktoren erzeugen den Brand

Diese politische Kraft, die stets das Gute will, aber immer das Böse schafft, speist sich zum Teil aus naiven sozialromantischen Vorstellungen. Den anderen Teil bilden Neid, Wut, Gerechtigkeits- und Gleichheitswahn und die simple Weltsicht, nach einer Revolution würde alles besser. Auch ein tief verwurzelter Moralismus, der jede linke revolutionäre Tat legitimiert und alle Andersdenkenden verteufelt, stellt ein wesentliches Momentum der linken Weltanschauung dar.

 

Opfer sind legitim

Die linke Revolution nimmt für sich in Anspruch, dass jedes Opfer gerechtfertigt ist, um die Ziele der Gleichheit, der Gerechtigkeit und der aliquoten Verteilung des Reichtums zu erreichen. Hekatomben von Toten, Heerscharen von Gefangenen, Gewalt jeder Art und die Unterdrückung und Ausschaltung Andersdenkender gehören zur großen linken Revolution wie das Amen zum Gebet.

 

Die Quellen des Revolutionären sprudeln

Die Abkömmlinge des revolutionären Ur-Linken geben sich heute als politisch moderate Menschenfreunde und nennen sich Sozialisten, Sozialdemokraten und Grüne. Forscht man bei den bekanntesten Proponenten der heutigen Linken ein bisschen nach, stößt man allerdings rasch auf die noch immer sprudelnde Quelle des linken Totalitarismus: Der ehemalige deutsche Außenminister Fischer war in seiner Jugend ein steinewerfender Linksextremer, der 68er und ehemalige EUropa-Abgeordnete Daniel Cohn-Bendit war Mitglied der sogenannten Außerparlamentarischen Opposition APO, aus der die deutsche Mord- und Terrorzelle RAF hervorging - um nur zwei Beispiele zu nennen. 

 

Die "Permanente Revolution" ist Teil des Weltbildes

Natürlich findet man auch in Österreich die Verbindungen zum Revolutionären: Der grüne Langzeit-Parlamentarier Peter Pilz war über Jahre Mitglied der Gruppe Revolutionärer Marxisten. Der Verein Sozialistischer Studenten (VSStÖ) ist dem archaischen linken Gedankengut in seiner revolutionären und marxistisch-trotzkistischen Ur-Form durchaus zugeneigt. Bekannteste Mitglieder waren und sind der Ex-Kanzler Gusenbauer, der Wiener Bürgermeister Häupl und der jetzige Bundeskanzler Kern. Die gesamte Sozialdemokratie war die längste Zeit vom trotzkistischen Konzept der "Permanenten Revolution" geprägt, auch wenn man das in den Parteiprogrammen heute nur noch zwischen den Zeilen lesen kann.

 

Warum sind dann die Rechten schuld?

Und jetzt stellen sich einige Fragen: Warum muss die linke Ideologie, die historisch nachweislich Millionen von Menschenleben gekostet und an den verschiedensten Orten dieser Welt  wie ein Flächenbrand gewütet hat, alles Konservative, Bürgerliche und Nationale als "gefährlich" diffamieren? Warum muss die originale rechte, bürgerlich-freiheitliche Weltanschauung so verdammt werden? Es gibt diese immer herbeigeredete "Gefahr von rechts" nämlich gar nicht - weder historisch noch heute.

 

Auch der NS war Sozialismus

Nimmt man die braune Erscheinungsform des Sozialistischen in der linken Revolutions-Historie hinzu (was ideengeschichtlich völlig klar und legitim ist), so gibt es ausser der 1848er-Revolution überhaupt keine Umwälzung, die jemals von bürgerlichen, patriotischen Kräften und also "rechten" Kräften ausgelöst worden wäre. Warum also diese linke Angst vor dem Rechten?

 

Psychologische Ursachen

Die Antwort liegt wohl wie so oft im Tiefenpsychologischen: Die "Angst vor Rechts" ist vor allem eine auf die anderen projizierte Angst der Linken vor sich selbst. Jeder Linke, sei er auch noch so moderat und authentisch friedliebend, weiß bei ausreichender Bildung, dass die brandgefährliche politische Infektiosität, die bis zur Entfachung eines Sturms der Revolution wirken kann, nur links beheimatet ist. Man muss also als Linker den Gegner schlecht machen und zur Gefahr erklären, um vom eigenen Dunklen abzulenken.

 

Die Konservativen schützen die Nation

Die Konservativen, die Bürgerlichen, die Wirtschaftsliberalen und die Patrioten haben überhaupt kein Interesse an Revolutionen, denn sie sind die schützenden Kräfte des Guten und Bewährten. Wer "rechts" im althergebrachten Sinne ist (und das sind im Wesentlichen diese 4 gerade genannten Charaktergruppen), will Ordnung im Staat. Denn nur die Ordnung kann auch die Freiheit bieten, die wir alle wollen. Die Bürgerlichen wollen auch einen Staat, der innerhalb seiner Grenzen die innere und äußere Sicherheit gewährleistet und der Demokratie ihren Raum gibt. Erst die offenen Grenzen verursachen jenes Chaos, das die Linken den Rechten in die Schuhe schieben wollen.

 

Die Rezepte kommen von den Bürgerlichen

Die Medizin gegen die immer in den Raum gestellte Gefahr von umstürzlerischen Flächenbränden steht also nicht auf den Rezepten, die aus den linken Sichtweisen hervorgehen, sondern die Medizin haben gerade jene, welche die Linken mit solcher Verve bekämpfen.

 

Leider widmet sich die politische Debatte nur selten diesen grundsätzlichen Fragen, weil die Bedienung des Ressentiments  einfacher ist und der intellektuelle Diskurs des durchdachten Arguments bedarf. Und das zu liefern fällt gerade den Revolutionären oft sehr schwer. 

Kommentare: 19 (Diskussion geschlossen)
  • #1

    Wilhelm Scheidl (Donnerstag, 13 April 2017 17:11)

    Genau deswegen, weil das alles so ist, wie hier von Dr. Franz beschrieben, brauchen wir Aufklärung. Wir gehen von falschen Voraussetzungen aus, wenn wir annehmen, dass die Masse der Leute das alles verstehen kann. Die meisten wollen es gar nicht verstehen. Und wir dürfen vor allem nicht vergessen, dass es gar nicht so Wenige sind, die von dieser linken Ideologie mehr oder weniger stark profitieren.

    Es ist etwa ein Viertel der arbeitenden Bevölkerung, das den Rest, also drei Viertel, erhalten muss. Das bedeutet, dass etwa 75 Prozent direkt oder indirekt von den Produktivkräften, also vom Steuerzahler lebt. Die immer weniger werdenden und stärker ausgepressten Produktiven werden so in die Abhängigkeit des Staates getrieben, bis letztlich alle untergehen.

    Was wir also so dringend brauchen, ist eine Politik der Aufklärung, der Wahrheit und der Gerechtigkeit. Mit dieser politischen Ausrichtung kann man nie verlieren, unabhängig davon, wie viele Wähler man damit gewinnt. Mit allem Möglichen hat man es schon versucht, nur nicht mit der Wahrheit. Man kann sie zwar verbieten, aber nicht vernichten.

    "Wahrheit ist eine widerliche Arznei; man bleibt lieber krank, ehe man sich entschließt, sie einzunehmen." (August von Kotzebue, 1761 - 1819)

  • #2

    Karl P. Schlor, Unabhängiger Publizist (Donnerstag, 13 April 2017 23:37)

    Gehe einig mit dem Hauptteil, von Linken gehen und gingen immer die gefährlichen, blutigen Revolutionen aus. Auch richtig, die Nationalsozialisten waren links, nach dem 20. Julöi 1944 und kurz vor ihrem ende waren sich Gebbels u. hitler einig, "die Reaktionäre, die Rechten hätten sie bekämpfen müssen..."
    Aber Vorsicht vor den Bürgerlichen. den Konservativen: derzeit bzw. schon seit Jahrzehnten, auch schon vor 1990, hat man von diesen immer gehört - und bekommt es noch heute zu hören - daß das kleinste Übel halt immer noch die CDU/CDSU wäre, die man wählen müsse! Genau diese Haltung hält heute noch die AfD klein, die abgesehen vom derzeitigen Richtungsstreit innerhalb der Partei,
    ihe Möglichkleiten jenseits der 15% stark limitiert. Bei der FPÖ ist es ähnlich, auch hier votieren - erheblich weniger als in der "BRD" - immer noch aus diesen Gründen wie vorbeschrieben für die Altparteien ÖVP und/oder SPÖ.
    Es gehört Mut dazu, mit diesem "kleinen Übel" endlich Schluß zu machen, und der fehlt aber vielen Bürgerlichen, aus Angst vor veränderung und Ungewißheit bleiben sie halt beim alten Stiefel, obwohl die Sohlen durchgelatscht sind und sie bei Regen deshalb nasse Füße bekommen! (Ich liebe bildhafte Vergleiche, mir scheinen sie angesichts ungenügender kognitiver politischer Kompetenz sehr
    notwendig für das Verständnis, auch von Dr. Lieschen Müller oder Dr. Herwig
    Adamek, von Marita Kuzmanowsky oder Stefan Wagner mal abgesehen.)

  • #3

    Soso (Freitag, 14 April 2017 00:28)

    *gähn*...rechtskonservative Propaganda und Geschichtsklitterung

  • #4

    helmut-1 (Freitag, 14 April 2017 03:33)

    Was Dr. Franz am Schluss sagt, stimmt natürlich:
    "Leider widmet sich die politische Debatte nur selten diesen grundsätzlichen Fragen, weil die Bedienung des Ressentiments einfacher ist und der intellektuelle Diskurs des durchdachten Arguments bedarf. "

    Woher soll denn das "durchdachte Argument" kommen? Dafür benötigt der lernende Mensch, in der Regel ein Schüler, eine breit gestreute Lerninformation, insbesonders die Verbindung von vertikalen und horizontalen Lerninhalten.
    Das bezieht sich nicht nur auf das wertfreie, aber sachlich korrekte und vor allem vollständige Übermitteln von historischen Wahrheiten, sondern vor allem auf das horizontale Denken, die Herstellung der Querverbindungen unter den einzelnen Schulfächern. Genau das führt zu einer umfassenden Analyse jedes Einzelproblems, was letztlich in einer breit gestreuten Form der Allgemeinbildung mündet.
    Und was haben wir heute?
    Der Nachwuchs wird zu Fachidioten geschult, - alles andere, was noch vor 50 Jahren wichtig war, flacht ab. Bewusst, - weil man dadurch jegliche Form der geistigen Auseinandersetzung verhindert, die, beginnend mit Dissens, evtl. zu einem Konsens führen oder zumindest in einem tragbaren Kompromiss enden soll.
    Das selbständige Denken soll abgeschafft werden, - genau das ist gewollt. Was übrigbleibt, sind entweder irgendwelche linken oder rechten Spinner, die sich in ihrem zur Verfügung gestellten ideologischen Spinnennetz derart verfangen, dass sie nicht mehr herauskommen, ohne sich selbst völlig bloßzustellen. Sie plappern einfach nur das nach, was man ihnen vorkaut oder eintrichtert, - bei der kleinsten Gegenfrage passen schon die meisten.

    Oder es sind die traditionellen Schichten, die im Kommentar vorhin angesprochen wurden (der Opa hat schon schwarz - oder rot - gewählt, das ist eben Tradition in der Familie), die sich in ihrer Lethargie wohlfühlen. Sie merken schon, dass ihnen zum Nachdenken die Substanz fehlt, deshalb verstecken sie sich in der familiären Wahltradition.

    Es existiert aber dadurch eine bestimmte Gefahr:
    Da der weitaus überwiegende Teil der Menschheit nicht für die Demokratie geeignet ist, sondern eher zu jemanden aufsehen will, der ihm sagt, was er zu tun und zu lassen hat (Führerprinzip), haben charismatische Personen da einen bedeutenden Vorteil, - insbesonders bei den jüngeren Menschen. Das bestätigt sich gerade wieder in Frankreich, wenn man beobachtet, welchen Strömungen im linken und rechten Bereich die Jungwähler nachlaufen.
    Sollte so eine charismatische Person einmal tatsächlich die Massen überzeugen können, bleiben für das jeweilige Land nur zwei Optionen:
    Segen oder Fluch.

  • #5

    Klaus_H. (Freitag, 14 April 2017 16:10)

    Ich finde die Bezeichnung 'Urlinke' im Artikel interessant. Die politischen Strömungen und zugehörigen Kategorien 'links' und 'rechts' gibt es nämlich - wie die gesamte 'Politik' erst seit der Begründung der heutigen bürgerlichen Ordnung, deren Aufstieg in den meisten Fällen mit erheblichen Turbulenzen einherging: in Holland mit Unabhängigkeitskrieg, in England mit Bürgerkrieg, in Frankreich mit europäischem Krieg (Napoleon), und in Deutschland mit zwei Weltkriegen.

    Strenggenommen müßte man daher die Gesamtheit der heutigen politischen Strömungen als Nachfolger der 'Urlinken' einordnen, historisch also in ein Lager wie davor Kaiser, Adel und Ritter.

    Umgekehrt deutet der aktuelle Zerfall dieses Lagers an, daß uns ähnlich durchgreifende Umwälzungen bevorstehen wie damals. Herauskommen wird dabei aber kein Sieg der Linken über die Rechten im heutigen Sinn oder umgekehrt, sondern etwas Neues, das für uns so noch so wenig vorstellbar ist wie für einen Endzeit-Absolutisten der Parlamentarismus oder die Wallstreet.

  • #6

    nona (Freitag, 14 April 2017 16:37)

    schade, dass es keine kommentarfunktion der kommentare gibt.

    " Soso (Freitag, 14 April 2017 00:28)

    *gähn*...rechtskonservative Propaganda und Geschichtsklitterung "

    linksfaschistisches scheißhaufenposting und fa(c)ke-palm-kommentar.

    wer meint die spö sei eine "arbeiterInnenpartei" der muss einen an der klatsche haben.
    das arbeitseinkommen ist mit durchschnittlich 47% besteuert.
    jeder (rechts)konservativer ist sozialer als die spö und die grünen!

  • #7

    Franz, the daily man (Freitag, 14 April 2017 21:33)

    So, jetzt sind die Links aber unter dem richtigen Beitrag:

    https://www.youtube.com/watch?v=J8CqaHTygSc
    https://www.youtube.com/watch?v=uGs_Qn5yEgs&feature=youtu.be&t=87
    https://youtu.be/WJaW32ZTyKE?t=13

    Was unsere Politiker darstellen: Und es ist weltweit das gleiche – WELTWEIT!

    https://www.youtube.com/watch?v=0ZfUKwJbxrE&feature=youtu.be&t=118
    https://www.youtube.com/watch?v=75QHUxqToIA&feature=youtu.be&t=103

  • #8

    … Diese politische Kraft, die stets das Gute will, aber immer das Böse schafft … (Freitag, 14 April 2017 21:36)

    Wow, mannomann, ist ja schon fast so schlimm wie bei den Rechten, aber nur fast!

  • #9

    @ Wilhelm Scheidl (Freitag, 14 April 2017 22:01)

    »… gehen von falschen Voraussetzungen aus …« – Die falschen Vorraussetzungen sind, dass man ohne Politiker nicht leben kann. Ähnlich falsche Vorraussetzungen sind früher gewesen, dass man ohne Adel nicht leben könne.

    Allerdings unterstelle ich hie, die Verwechslung der Wörter Voraussetzung und Annahme. Wobei folgende absolut falsche Annahmen sind:

    1. Einer der einen Dr.-Titel hat, versteht mehr von Wirtschaft, als jemand, der keinen hat. – Ein Arzt hat von Wirtschaft genauso wenig Ahnung wie ein Tischler.

    2. Der Betriebswirt kann eine Volkswirtschaft leiten. – Ein Betriebswirt hat von einer Volkswirtschaft genauso wenig Ahnung wie ein Arzt.

    3. Ein Politiker ist gescheiter als andere und versteht mehr von Volkswirtschaft als ein Nichtpolitiker. – Wenn ich heute zuhause sitze – als Dachdecker, als Arbeitsloser, als überhaupt irgendeiner – und morgen in die Politik gewählt werde, bin ich dann morgen klüger als heute? Tja, daran kann man euer Fehlverhalten und die Dummgedanken beim Wählen bemessen. So einfach ist nur eure Welt. Tatsache ist: Ich bin auch übermorgen noch derselbe falsch ausgebildete Idiot; nur dass mich nun hunderttausende gleich Blöde auch noch bewundern, hehe.

    4. Die werden’s schon richten für uns. – Die sind genauso wenig für dich da, wie du für mich und viele andere für dich. Wann hast du zuletzt was für mich getan? Na, siehste, so einfach ist es. Man muss nur nachdenken können. 99 % von den Studierten ist das selbständige Denken ABTRAINIERT worden. Das erreicht man durch ständige Überforderung, die einen dazu zwingt, auswendig zu lernen, was Volkswirtschaftsprofessoren immer wieder bestätigen. Das betrifft besonders die Fächer in denen nicht eintrainiertes Handwerk durch eigene Denkleistung zu ersetzen ist.

    Eintrainiertes Handwerk wie Medizin, Maschinenbau etc. mag schwierig zu erlernen sein, weil man viel alten Stoff einstudieren muss und diesen mit neuerem ständig abzugleichen hat. Die wenigsten aber sind imstande absolut neu zu Denken. Das Handwerk wird hierbei jedoch wenig gestört. In den Wirtschaftswissenschaften aber, nützt einem das auswendig lernen nichts, rein gar nichts, weil das Handwerk von grundverschiedenen Denkweisen ausgeht, was eigenes ethisches Denken zwingend zur Voraussetzung hat, nein, haben sollte; und das ist kaum vorhanden.

    Wie der Ökonom Heiner Flassbeck feststellen musste, laufen Personen, die nur BWL studiert haben, regelrecht vor der ökonomischen Wahrheit davon: auf euch Ösis bezogen, hat er ganz speziell den supertollen BWLer namens Schelling gemeint, der ihm währen eines persönlichen Vortrages davon gelaufen ist und nicht wieder gesehen ward. Hehe, das sind die, die vor Pseudoklugheit dabei helfen, eurem Volk weiterhin enormen Schaden zuzufügen. Und es ist nicht der Sozialstaat, der alles in die Pleite getrieben hat, außer ihr meint damit den Sozialstaat für Reiche (die Nachlässe und Förderungen für Hyperunternehmen etc.), der seit Jahrzehnten das Einkommen der Armen unterminiert, was Schelling in Krisenzeiten noch vor hat auszudehnen.

    Darum sag ich eure Zukunft voraus: Gute Nacht dem linken Volk und einen noch helleren Tag der Bourgeoisie.

  • #10

    nona (Freitag, 14 April 2017 16:37) (Freitag, 14 April 2017 22:26)

    Bezüglich der letzten Zeile: Nein, nona, du irrst: die Konservativen sind dein Untergang. Und dies Roten können nur nichts für dich tun, weil sie nicht die Macht dazu haben, weil ihr diese den anderen gebt. Die einzige Macht im Land haben die Schwarzen; und das liegt nicht nur an deren bezahlenden Mitgliedern, die über 700 000 sind, gegen 200 000+ bei den Roten, sondern an der Art deren Mitglieder, die über die Lobbyisten der größeren nicht nur die Gesetze mitbestimmen.

    Die Neocons sind die, die die Weltwirtschaft in die Katastrophe getrieben haben und die an deiner Meinung mit jenen miesen Tricks arbeiten, dass du eben dieser irrtümlichen hinterher hinkst. Und 1929 sind es auch die Konservativen gewesen, die die Weltwirtschaft zerstört haben und was 10 Jahre später zum zweiten Weltkrieg geführt hat.

  • #11

    @ Karl P. Schlor (Freitag, 14 April 2017 22:35)

    Revolutionen gehen nicht von „diesen Linken“ aus: sie gehen von den Gierigen aus, was immer wieder dazu führen muss, dass sich „diese Linken“ – wie du dich selber nennst, denn du bist das Volk und das Volk ist links (das ist nur in den letzten Jahrzehnten verzerrt worden, sodass eine genaue Einteilung unmöglich geworden ist [ob aus Dummheit oder Berechnung, weiß ich nicht, ich gehe aber davon aus, dass es allgemeine Dummheit gewesen ist, was zu den Verzerrungen geführt hat!]) – nur noch mittels Revolutionen die Freiheit zurück erobern können. Die daraus resultierenden Kriege sind somit immer – IMMER – die Leistung der ELITEN gewesen!

  • #12

    @ helmut-1 (Freitag, 14 April 2017 03:33) (Freitag, 14 April 2017 23:01)

    <blockquote>… weil die Bedienung des Ressentiments einfacher ist und der intellektuelle Diskurs des durchdachten Arguments bedarf …</blockquote>

    Nein, weil diesen intellektuellen Diskurs ein Politheini nicht drauf hat. Schau dir ausbildungsmäßig an, welche falsch Ausgebildeten Dumpfbacken ihr dort rein wählt! Wie gesagt, ist der Philosoph, der Anwalt (obwohl man einige solche doch benötigt), der Psychologe, der Arzt, aber besonders der Betriebswirt, genauso falsch ausgebildet eine Volkswirtschaft zu leiten, wie es ein Tischler, ein Schlosser, ein Zimmermann … ist.

    Sie alle haben eines gemeinsam: Keine volkswirtschaftliche Ausbildung, keine. Und selbst unter den Volkswirten gibt es Schädlinge genug. Weil eben nur wenige Menschen eigenständig und unbeeinflusst von der Lehrmeinung denken können, was wegen in diesen Fächern absichtlich falsch vermittelter und unterdrückter Thesen absolut erforderlich ist.

    Und diese Absicht hat einen massiven Grund: den darauf basierenden Vorteil deren, die euch dieses falsche Denken zum eigenen Vorteil lernen lassen. Basta!

  • #13

    helmut-1 (Samstag, 15 April 2017 06:55)

    Das stimmt schon. Nur, das was ich gesagt habe, hebelt den vorangegangenen Kommentar nicht aus. Im Gegenteil, - er bekräftigt ihn.
    Warum:
    Die Analyse der Politiker (und solche, die es werden wollen) geht schon in die Richtung der praktizierten Unerfahrung und fehlendem Fachwissen.
    Meine Feststellung aber geht in die andere Richtung:
    Bei diesem Problem ist neben dem Politiker auch noch jemand anderer beteiligt, - nämlich der Wähler, auch "Otto Normalo" genannt.
    Und genau darauf zielt meine Analyse ab, - dass das Bildungssystem in Österreich und auch in Deutschland so gesteuert wird, damit dieser "des Kaisers neue Kleider" nicht erkennt.

  • #14

    »… Im Gegenteil, - er bekräftigt ihn …« (Samstag, 15 April 2017 10:25)

    Dieser Satz formuliert ein ein Hauptproblem des Menschlichen: der Mensch sucht immer nach Rechtfertigung. Der Täter ist niemals (besser: kaum) schuld. Und was dem Menschen unbekannt ist, benötigt zwingend einer Erklärung. Dafür verwendet er Zeit und Mittel, die anders eingesetzt sogar nützlich wären. Was aber Menschchen tut, ist selten nützlich, sehr selten sogar. Es ist das übelste Säugetier dieser Welt, so übel, dass er Eier legende Hasen erfunden hat, die ihn von dieser Art der Geburt auch noch ausgeschlossen haben, sodass er bloß nicht zu ihnen zählt. Na, hoffentlich wird das bisschen Ironie nicht falsch ausgelegt. Schließlich hat einer meiner Profs einmal schreibend gefordert: „Herr oder Frau … [sic!], Ironie hat in solchen Texten nichts zu suchen. Die wenigsten (leider) verstehen sie!“

  • #15

    Ein „ein“ (Samstag, 15 April 2017 10:27)

    setze man unter Deleatur!

  • #16

    helmut-1 (Samstag, 15 April 2017 19:05)

    Irgendwann hat mir ein alter Mann folgendes gesagt:
    Warum ich mich den über die Qualität der Politiker aufregen würde. Er meinte:
    Woher kommen denn die Politiker? Von einem anderen Planeten? Oder aus der Retorte?
    Nein, sie kommen aus dem Volk. So wie das Volk ist, so sind auch seine Politiker. Die Politiker sind gewissermaßen der Spiegel des Volkes.
    Darum: Jedes Volk bekommt, die Politiker, die es verdient.
    .....
    Hat mich nachdenklich gemacht, diese Aussage.

  • #17

    Die Endlosschleife (Sonntag, 16 April 2017 01:26)

    Immer und immer wieder,
    von Generation zu Generation
    kehrt der Wahnsinn wieder.

  • #18

    Ist doch gut, wenn das Volk (links ist der øliche Bürger!) (Montag, 17 April 2017 00:41)

    endlich begreift. Der Brand muss links beginnen, weil rechts die allesfresseden Knebler, Unterdrücker und Betrüger sitzen. Und spätestens die zweite Generation nach einer lange unterdrückten begreift wieder: Die müssen wegwegweg!

    https://cmkt-image-prd.global.ssl.fastly.net/0.1.0/ps/612893/1160/772/m1/fpnw/wm0/marketing-5-.jpg?1439973383&s=14142449c1cfe678dfff26785d1d2ac5

  • #19

    Noch so ein Franz: (Mittwoch, 19 April 2017 21:04)

    http://www.puls4.com/puls-4-news/wie-jetzt-puls-4-fragt-nach/Wie-jetzt.-PULS-4-fragt-nach-mit-Peter-McDonald-vom-06.12.2015