Ja zum Europa der Vaterländer

 

Marine Le Pen gilt zur Zeit als der Gottseibeiuns des sogenannten europäischen Gedankens. Ihr wird von allen Seiten EU-Feindschaft, rechtsextremer Nationalismus und Schlimmeres vorgeworfen. Dabei macht Le Pen nichts anderes, als ein Europa der Vaterländer zu fordern - so wie es vor ihr schon Charles de Gaulle mit gutem Grund getan hat.

 

Sie hat recht

Der Aufschrei über Le Pens Politik ist nur deswegen so gewaltig und angsterfüllt, weil sie recht hat. Jeder logisch denkende Mensch muss nämlich am Ende seiner Überlegungen über die europäische Zukunft zu genau diesem Ergebnis kommen: Europa kann es nur geben, wenn es auch seine Nationen gibt. Alle andere Ideen des zukünftigen Europas sind Kunstprodukte und gefährliche Hirngespinste von Leuten, die sich mit schönen Worten über die naturrechtlichen Begründungen von Nationen hinwegsetzen wollen. Und diese Leute sehen sich durch Le Pen massiv gefährdet.

 

Die völlige Vereinigung ist das Ende der Freiheit

Der internationalistische Ansatz, der uns heute von den Brüssler Spitzen als der "europäische Gedanke" verkauft wird, ist für das angestrebte europäische Gebäude nicht die Lösung, sondern bedeutet vielmehr sein Ende. Niemand kann sich über bevölkerungsbezogene Identitäten und über lange entwickelte nationale und kulturelle Eigenheiten hinwegsetzen, außer er gebraucht Druck, Zwang und Gewalt. Das aber sagen die Proponenten der "Vereinigten Staaten von Europa" natürlich nie dazu.

 

Biosozial-Ingenieure am Werk

Ein vereinigtes Europa ohne Nationalstaaten müsste zuerst den EU-Einheitsmenschen kreieren und aus diesem Klon ein Amalgam aus einem EU-Einheitsvolk schaffen, das von Schottland bis Sizilien und von der Normandie bis an die Karpaten tunlichst dieselbe Mentalität, dieselben Eigenschaften, dieselben Traditionen und Bräuche und letztendlich auch ein ähnliches Aussehen hätte.

 

Der Moloch als Ziel

Die Umsetzung eines Europas völlig ohne Grenzen und nationale Unterschiede kann ja zwangsläufig wieder nur in ein Konstrukt münden, das ähnlich einer Nation aufgebaut ist - sonst kann es gar nicht funktionieren. Ein paneuropäisches Nationbuilding in Form eines gigantischen Molochs mit klaren zentralistischen Vorgaben ist daher das logische Ziel der gegen die Vaterländer agierenden Europa-Visionäre aus allen Lagern. 

 

Zwang zur Einheit

Zu Ende gedacht muss einer EU, die ohne Nationen und ohne Vaterländer auskommen will, also ein politisches und ethnobiologisches Konzept vorausgehen, das alle nationalen Unterschiede verwischt und letztlich auch die verschiedenen Identitätsvorstellungen des Individuums angleichen, einebnen und vereinheitlichen will. 

 

Zeitgeist ohne Naturrecht

Dieses düstere Szenario entsteht, weil die zeitgeistige EU-Ideologie das Naturrecht ausblendet und auf den reinen Positivismus abstellt. Was bedeutet das: Der Homo politicus sieht sich im positivistischen Weltbild als der Konstrukteur allen Seins. In dieser überheblichen Rolle will er alles Gewachsene, Entstandene, Natürliche und Kulturelle nach ideologischen Konzepten zunächst dekonstruieren, um danach am Reissbrett alles neu zu entwerfen und dieses Kunstprodukt "den Menschen draussen" zu oktroyieren. Man meint es ja nur gut mit uns.

 

Das Recht auf Erfüllung

Die naturrechtliche Gegebenheit namens "Nation" soll durch diese Sichtweise umgestürzt und aufgehoben werden. Wer da noch für ein Vaterland und all seine Eigenschaften ist, wird als reaktionär und ewiggestrig gebrandmarkt. Der neue Entwurf sieht keine Grenzen und Definitionen mehr vor, sondern nur noch das grenzenlose Sein, das nach Karl Marx auch das Bewusstsein bestimmt. Im neuen Europa soll den neuen Menschen nichts hindern, sein Glück immer und überall suchen zu dürfen - ja, es steht ihm sogar zu, es zu finden: Er hat ein Recht darauf! Mit diesem Motto wird das totalitäre Wesen der zeitgeistigen EU-Vision behübscht und gleichzeitig verborgen.

 

Ohne Nationen haben wir keine Chance

Dass das Konzept "Europa ohne Vaterländer" nur schiefgehen kann, beweist uns nicht nur die Massenmigration, der das offizielle Europa nach wie vor hilflos und wehrlos gegenüber steht. Im Taumel des Pseudo-Liberalismus, der nur Beliebigkeit ist, versuchen die Konstrukteure des zukünftigen Einheitsstaates, über positivistische Regelwerke wie die Menschenrechte und die Genfer Konvention alle nationalen Gefühle und gewachsenen Überzeugungen auszuhebeln. Nichts ist ihnen zu billig, um die Bewahrer des abendländischen Kulturraums zu pejorisieren. Selbst die meisten (angeblich) Konservativen blasen längst ins Horn dieser kritiklosen und einfältigen Europhilie. 

 

Die Familie als Symbol

Der dramatisch abnehmende Wert, der heute der klassischen, heterosexuellen und kinderreichen Familie zugemessen wird,  ist ein Indikator für die hier beschriebene ideologische Strömung. Die Familie als Keimzelle des Staates und somit der Nation muss im Namen von Marx zerstört werden, danach gelingt dasselbe mühelos auch mit der Nation als Ganzes.

 

Die Nationen müssen gestärkt werden

Das Fazit ist logisch und einfach: Wer ein Europa ohne Nationedenkt und diese Idee auch umsetzen will, der wird Europa in den Abgrund treiben. Wer hingegen ein Europa der Vaterländer anstrebt, der trägt dazu bei, dass unser Kontinent in seiner traditionellen, kulturellen und ethnischen Vielfalt weiterhin ein gemeinsamer Hort und eine von allen europäischen Nationen gebildete Entwicklungsstätte der abendländischen Zivilisation bleiben kann. In diesem Sinne sind Persönlichkeiten wie etwa Marine Le Pen oder Viktor Orban derzeit die wichtigsten Politiker Europas.

 

 

 

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Kommentare: 11
  • #1

    michaelcollins (Dienstag, 25 April 2017 11:32)

    Eine grauenhafte Vision.

  • #2

    Familienwehr (Dienstag, 25 April 2017 14:29)

    Der EU-Einheitsstaat ist schlicht die Wiederholung des Konzepts der Sowjetunion im Inneren, also das alte kommunistische.
    Im gesamten Ostblock war man allerdings nicht soweit gegangen, die Völker aufzulösen, die DDR-Nomenklatura strebte ausdrücklich nach einer "DDR-Nation" und war weit davon entfernt den Wunsch zu hegen, das eigene Volk aufzulösen. Dieses völkerrechtlich verbrecherische Ansinnen bleibt der Allianz aus Globalisten, Internationalsozialisten, Sozialdemokraten, Linksliberalen, Linken, Neokonservativen, Bilderbergern und Geheimbünden der messianischen "Weltelite" vorbehalten.

  • #3

    Reichsdeutscher sagt (Dienstag, 25 April 2017 15:25)

    als Patriot und Freidenker stimmen ich ihnen in allen genannten Punkten ohne wenn und aber zu. Wer die Freiheit will muss für sie mit allen friedlichen Möglichkeiten kämpfen . Keiner auf diesem Planet Erde genannt bekommt etwas umsonst erhalten Recht und Gerechtigkeit und die Wahrheit muss zurückgeführt werden zu ihrem Ursprung zum Frieden !!!!!!!!!!!

  • #4

    Duck, Donald (Dienstag, 25 April 2017 17:31)

    Nur ums nochmals aufzuwärmen:
    Nichts von den Vorgängen/Absprachen/Auseinandersetzungen/Attacken/Morden/ Kriegen/Fakes etc. heutzutage ist zufällig. Hier arbeitet ein eingespieltes Welt-Panik-Orchester mit unterschiedlichen Dirigenten, gelegentlichen Pausen fürs Pinkeln oder Nachschminken, oder für das Glas Champagner mit Lachshäppchen und Brunnenkresse zur Stärkung, damit wir den Fortgang überstehen.
    Die sog. Weltkriege im letzten Jahrhundert waren wie furiose Auftakte für das, was wir jetzt sehen.
    Deswegen, vor dem Szenario, vor dem wir jetzt stehen, dürfte alles für uns noch grösser, schlimmer, schrecklicher und vor allem sein Ausgang wie man heutzutage gerne sagt noch *nachhaltiger* werden. Und das alles wird nicht in ferner Zukunft ablaufen, sondern (und wie man heute auch so gerne sagt) relativ zeitnah geschehen.
    Benähmen wir uns mehrheitlich nicht wie unbewusste Erfüllungsgehilfen dieser Verführer aus der Unterwelt (kurioserweise auch für *Eliten* gehalten) es hätte mit unserer Gemeinschaft auf diesem Planeten nie und nimmer so schlimm kommen können. So aber sind wir, wiederholtermassen falschen Versprechungen auf den Leim gehend, chronisch gefangen in einem Auf und Ab von kurzfristigem Glück und langfristigen Leid gefangen.
    Es läuft mal wieder ab, wie schon seit Urzeiten. Wir stehen kurz vor dem Rauswurf aus dem Paradies, weil wir noch immer nicht die message der schon kratzenden Platte von der Schlange (Elite), der Apfel-Eva und dem dauernaiven Adam durchschaut haben. Damals schon nicht, und heute immer noch nicht. Dafür lernen wir in der Schule aber über die Keilerei von 333 v.Chr. bei Issos und andere wichtige Dinge fürs Leben.
    Nicht der Teufel ist das eigentliche Problem auf dieser Erde, nicht die Schlange ist es, genausowenig die anmassenden Politiker, Konzernbosse Militärs, Drogendealer oder Zuhälter, oder diese vermeintlichen Eliten sind das ernsthafte Problem, WIR in der Masse der Menschen selbst stellen das dauerhafte Problem dar. Die schlangenhafte Verführer packen uns halt regelmässig bei unserem allergrössten Schwachpunkt, unserer Gier nach allem möglichen Luxus, Annehmlichkeiten, Egomanien und versprechen uns glaubhaft eine Reise auf Wolke 7.
    Wir fangen dann an uns zu übernehmen, energiemässig als auch finanziell, begeben uns dafür leichtsinnig aufs Glatteis, machen faule Kompromisse, unterschreiben Kredit- oder sonstige Knebel-Verträge und marschieren ahnungslos in eine Abhängigkeit, die oft einem Sklaventum, oder einer Erpressung gleichkommen kann. Und weil wir dabei mit VISA bezahlen dürfen, glauben wir auch noch an unsere Freiheit.
    Ist es da ein Wunder, wenn Werte wie Vaterland, Kultur, Identität auf der Strecke bleiben? Schliesslich ist Hemd näher als Jacke.
    Wir bekommen diese Werte nur zurück, wenn Eva ihre Gier (auch die Integrationsgier für nicht europäische "junge Männer") und Adam seine Passivität und Naivität besiegen, wenn wir die Triebkräfte unserer Gier (sowohl in uns) als auch ausserhalb in falschen "Aposteln" erkennen, die uns inzwischen zu gelähmten, fast nur noch zuschauenden Zombies degradiert haben. Dann noch, wir sollten unseren Umgang wechseln, gemäss dem Sprichwort: Zeig mir deine Freunde und ich sage dir wer du bist.
    Da es so aussieht, als wenn wir auch diesmal trotz ausgehender Strasse wieder nicht den Bleifuss vom Gierpedal bekommen, sollten wir besser schon mal die Gurte nachziehen, das unsinnige Herumtelefonieren beenden, zumindest aber die Kotztüten bereithalten. Es dürfte ein holpriger Monat Mai werden.
    Grüsse, D.D.

  • #5

    Lopus Magnum (Dienstag, 25 April 2017 18:32)

    "ethnobiologisches Konzept " - das erleben wir gerade. Das fängt an mit der Forcierung der "Flexibilität" der Arbeitskräfte, der gesamteuropäischen Projekt-ausschreibungen und endet natürlich bei der Massenzuwanderung weitgehend inkompatibler Personen.
    Das traurige ist nur, dass diejenigen, die sich immer lautstark als "überzeugte Europäer" bezeichnen, mit dieser Politik genau das Europa kaputt machen.

    Schritt 1: Der liebenswerte Flickenteppich Europa wird grau, die Eigenheiten der Nationen werden geschliffen, die Gewohnheiten und der Lebenswandel angeglichen, die Produkte normiert.

    Dann kommt Schritt 2: Durch die massive Islamische Zuwanderung aus Drittweltstaaten verschwindet auch die Ideengeschichte Europas im historischen Nirwana. Und wenn dann die Schariah herrscht und der Kölner Dom in eine Moschee verwandelt wurde, dann wird nicht nur niemand mehr Goehtes Faust lesen oder Bachs Matthäuspassion hören, sondern es wird auch niemand mehr etwas anfangen können mit den europäischen Ideen von Vernunft und Aufklärung und Menschenwürde.




  • #6

    Jedwede Richtigkeit bezüglich dem was du da meinst, (Dienstag, 25 April 2017 19:11)

    hat nur einen einzigen Grund: die Eliten. Sie sind so dreckig geworden, dass man ihnen jegliche Macht einfach nehmen muss: durch die Zerstörung dieses Europas!

    Weil man sich von so arger Unfähig- und Dreckigkeit weder leiten noch beherrschen lassen darf. Sei du selbst, dann kannst du viele Polit- und andere fritzen einfach fallen lassen. Diese Mitesser lassen ohnehin nur diese Beamten dahinter die wahre Arbeit tun, weil sie selbst noch weniger, ja, noch …, davon verstehen.

    Ich wähle außer Flassbeck überhaupt keinen; und der steht nicht zur Wahl!

  • #7

    @ Duck, Donald (Dienstag, 25 April 2017 17:31) (Dienstag, 25 April 2017 19:17)

    Nichts ist zufällig, nichts geplant. Zur Planung bedarf es an Gehirn; und das ist bestenfalls mikrobenartig vorhanden. La Garde zeigt es und Hans-Werner Sinn wie auch Heiner Flassbeck haben’s schon erwähnt: Diese Frau habe weder von Wirtschaft noch von Geldpolitik noch von Volkswirtschaft Ahnung. Das liegt daran, dass sie Anwältin ist. Und ein Anwalt könne niemals verstehen, wozu ausgebildete Volkswirte wie die Herren selbst Jahrzehnte benötigt hätten.

    Da kommt mir wieder dieser Wilhelm Busch mit seinem Lyrikversuch: „Die Selbstkritik hat viel für sich …“

  • #8

    Andere Frage an den Arzt: (Dienstag, 25 April 2017 19:32)

    Haben Sie Marin schon einen Brief geschrieben? Tja, ich schon! Und sie hat geantwortet. Aber das hat dieser A n d r é A n t o i n e schließlich auch. Er bezeugte, dass er die Wallonie nicht gefährden wolle und nicht unterzeichnen würde. Fünf Tage später hat er alles unterschrieben. Soviel zu Typen wie euch!

    Die ersten zwei Mail-Zeilen kopiere ich euch hierher, mehr aber auch nicht: « Je vous remercie pour votre courrier électronique qui a retenu toute mon attention.
    Comme vous, les membres du Parlement de Wallonie sont particulièrement attentifs aux négociations des traités de libre-échange, tels que le CETA ou le TTIP. » Und der Schluss: « … P r é s i d e n t du ParIement de W a I I o n i e »

    Deshalb traue ich auch der Marine nicht, der du nicht geschrieben hast. So sind Populisten: Sie reden, handeln aber nicht, sie schreiben, betören, handeln aber nicht. Deshalb tun es die, denen man es am allerwenigsten zutrauen würde, und das schon seit meinem 17 Lebensjahr, weil der Wahnsinn braucht Methode: kreative Zerstörung würden es diese Nachbrabbler nennen, die an der Uni so gute Noten erhalten, weil sie sich den größten Dreck so einfach merken können, dass diese erlernte, eintrainierte, den Protagonisten sehr, hehe: hülfreiche Unart, eins zu eins am Zettelchen wiedergegeben werden kann.

    Aber das Denken haben sie bis zum Abschluss aller Schulen und Dummyversitäten absolut VERLERNT. Auch das bestätigen die Top-Ökonomen.

  • #9

    Hanna (Dienstag, 25 April 2017 20:45)

    Also, mal ehrlich: Europa hat es schon gegeben, bevor es seine Nationen hatte. Dieses Säugetier namens Mensch nimmt sich einfach zu wichtig! Dabei ist es das einzige Tier überhaupt, auf das Freundin Erd’ verzichten kann. Absolut, total, absolut total sogar!

  • #10

    https://www.youtube.com/watch?v=5HxUF95eYsw&feature=youtu.be&t=218 (Dienstag, 25 April 2017 23:31)

    Genau zuhören,
    aber ganz genau!

  • #11

    Tja, die Uniprofessoren, (Dienstag, 25 April 2017 23:34)

    die mögen keine Gazetten. Keiner, der öffentliche Bekanntheit hat. Nicht Hankel mochte die, nicht Sinn mag sie, nicht Flassbeck, nicht Hörmann, nicht Ganser … Keiner mit Hirn traut der Journaille. K. E. I. N. E. R.!

    Nur die OHNE Hirn.