Ist vorsätzliche Kinderlosigkeit amoralisch?

 

"Handle nur nach derjenigen Maxime, durch die du zugleich wollen kannst, dass sie ein allgemeines Gesetz werde." So lautet der weithin bekannte Kategorische Imperativ eines der einflussreichsten Philosophen der Neuzeit: Immanuel Kant. Der Satz stellt nicht nur im moralphilosophischen Denken Kants das grundlegende Prinzip der Ethik dar, sondern hat eine allgemein anerkannte Gültigkeit. Versuchen wir nun, entlang dieses Prinzips die Titelfrage zu klären: Inwieweit ist die selbst getroffene Entscheidung, keine Kinder in die Welt zu setzen, mit dem Kategorischen Imperativ vereinbar? Und kann man ihn auf diese spezielle Frage überhaupt anwenden?

 

Im ersten Moment ist alles einfach

Die Antwort scheint zunächst klar: Würde Kinderlosigkeit zu einem "allgemeinen Gesetz" erklärt, käme es innerhalb von absehbarer Zeit zu einem Versorgungsnotstand in jeder Hinsicht. In einer alternden Gesellschaft ohne Nachwuchs würde zunächst die Wirtschaftsleistung sinken und danach die medizinische und vor allem die pflegerische Versorgung zusammenbrechen, weil altersbedingt bald niemand mehr in der Lage wäre, körperliche Arbeiten durchzuführen. Von der Herstellung von Lebensmitteln, von der allgemeinen Produktion, vom Handwerk und vom Bauwesen etc ganz zu schweigen.

 

Dantes Inferno

Ein allgemeines Handeln eines jeden Menschen nach der Maxime "Freiwillige Kinderlosigkeit" würde also unweigerlich in den Untergang der Gesellschaft münden - und das noch dazu in einem dem Dante`schen Inferno ähnlichen Szenario. Anders gesagt: Bevor eine kinderlose Gesellschaft endgültig ausstirbt, würde noch unermessliches Leid herrschen. Die Maxime "Freiwillig kinderlos" ist daher theoretisch betrachtet nach den Kant`schen Kriterien wider die Moral gerichtet, weil sie nach einer Latenzzeit nur noch Schaden verursachen würde.

 

Ganz so einfach ist es doch nicht

In der gelebten Realität ist die Sachlage allerdings etwas komplexer als im Gedankenexperiment. Es gibt zum Beispiel freiwillig Kinderlose, die ihr Leben gänzlich altruistischen Handlungen widmen - wie das etwa die in der Krankenpflege tätigen Nonnen tun. Und es gibt viele Leute ohne Kinder, die ihre Energien freiwillig in soziale Tätigkeiten investieren und sehr nützliche Dinge für andere tun. Diese Dienstleistungen könnten sie mit eigenen Kindern aus naheliegenden Gründen (Zeitmangel etc.) nicht durchführen. Durch altruistisches Handeln ist das theoretische Manko hinsichtlich des Kategorischen Imperativs ausgleichbar, weil der Altruismus für die Überlebensfähigkeit einer Gesellschaft ebenso notwendig ist wie der Nachwuchs.

 

Nur Selbstverwirklichung - geht gar nicht

Andererseits gibt es Leute, die aus Gründen ihres Individualismus und der heute vielgepriesenen "Selbstverwirklichung" ganz klar Nein zu eigenen Kindern sagen - einfach, weil sie sich nicht einschränken lassen und egozentriert leben möchten. Diese Lebensentscheidung samt Begründung erscheint nach den Kant´schen Maßstäben fragwürdig. Für jeden Menschen, der auf der Welt ist, haben sich Eltern oder ein Elternteil "einschränken lassen" müssen und für alle jetzigen Kinder, die eines Tages die Lasten der Gesellschaft zu schultern haben, lassen sich ebenfalls irgendwo gerade Eltern einschränken.  

 

Was ist mit der Fairness?

Egozentrische kinderlose Individualisten müssen sich demzufolge die Frage nach ihrer sozialen Fairness gefallen lassen. Immerhin ist es nicht nur eine persönliche Entscheidung, sondern auch eine soziale Notwendigkeit, dass es Kinder gibt: Aus Kindern werden Erwachsene, die für andere Verantwortung übernehmen, für andere da sind und für andere etwas leisten. Und auch heute völlig selbstständige kinderlose Egozentriker können zu Pflegefällen werden, die von anderen Menschen zu versorgen sind. Glück gehabt, wenn andere Menschen Kinder bekommen haben - damit jemand da ist, der diese Arbeit macht.

 

Pflicht zum Altruismus?

Leitet sich also aus einer selbst gewählten Kinderlosigkeit die Pflicht zum Altruismus ab? Auf jeden Fall - und sei es nur indirekt, nämlich abgaben- und steuerbezogen in Form von Besserstellungen für Familien mit Kindern. Leute mit Kindern müssen zumindest spürbare Steuervorteile gegenüber Kinderlosen haben. Das ist der altruistische Minimalkonsens, dem Kinderlose ohnehin oft zustimmen.

 

Niemand soll gezwungen werden

Klar ist: Vorsätzlich Kinderlose kann und soll man weder zwingen, ihre Meinung bzw. ihren Vorsatz zu ändern noch soll man sie verpflichten, altruistische Handlungen oder eine Familiengründung zu ihrem Anliegen zu machen. Das wäre lächerlich. Die eigenverantwortliche Entscheidung zur Familie muss individuell getroffen werden und nicht per "moralbasierter" Verordnung. Ebenso sollte der angesprochene Altruismus echt sein und nicht im Gesetzbuch definiert werden.

 

Zwang hat hier nichts verloren, weil er die Mündigkeit und die Selbstverantwortung limitiert. Aber man muss in unserer zeitgeistig verblendeten Gesellschaft, die auf familiäre Strukturen immer weniger Wert legt und in der die Geburtenrate aus mehreren Gründen bei weitem zu gering ist, die inhärente gesellschaftliche Notwendigkeit des Kinderkriegens immer wieder zur Sprache bringen.

 

Der Zeitgeist weht in diesen Fragen sehr kräftig und er verbläst gerade viel Kluges, das einen langen kulturellen Bestand hatte. Das "Recht auf ein selbstgestaltetes Leben" wird durch diesen Zeitgeist oft in ein Recht auf absolute Egomanie umgemünzt.

 

Kant muss mitreden

Man darf daher auch und gerade in der Frage der freiwilligen Kinderlosigkeit mit dem Kant´schen Imperativ operieren, ja man muss das geradezu tun. Aber Obacht: Es geht dabei nicht um das Fällen von Moral-Urteilen oder um moralinsaures Bewerten von Lebensentscheidungen, sondern um das Spannen einer Richtschnur für das individuelle Handeln, aus dem ja durch die regelhaft stattfindenden Trendsetzungen immer ein gesellschaftliches wird. 

 

 

 

 

 

 

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Kommentare: 41
  • #1

    Darth Maul (Montag, 17 Juli 2017 08:26)

    Ein Gedankenexperiment (angenommen, ab Datum xy kommen weltweit keine Kinder mehr zur Welt), das ich mir auch schon überlegt habe: Ich glaube sogar, dass innerhalb kürzester Zeit schlichtweg Chaos ausbrechen würde (das klassische "Endzeitzenario" mit allen Verwerfungen würde rasant an Fahrt aufnehmen), da von Stunde(!) zu Stunde immer mehr Wirtschaftszweige wegbrechen würden - beginnt mit allem, was mit Säuglingen zu tun hat- Entbindungsstationen "brechen" weg (med. Personal, med. Geräte, Säuglingsnahrung, Bekleidung, bis hin zu Immobilien, und so weiter.......) d.h. mit jedem Tag vergrößert sich das Heer der Arbeitslosen da von Tag zu Tag immer mehr Sachen/Dienstleistungen usw. nicht mehr benötigt werden......wenn man weiterdenkt, was alles nicht mehr benötigt wird und dadurch immer mehr Chaos entsteht, damit könnte man mehrere Bücher füllen und das würde diesen Rahmen hier sprengen...... das "sanfte" dahinscheiden der Menschheit wegen fehlendem Nachwuchs würde die überwiegende Mehrheit (an die 99%?) gar nicht mehr erleben, die Mehrheit wird schon lange vorher (gewaltsam?) ausgeschieden sein..........ABER, wie erst kürzlich gelesen, für das KLIMA wäre es ein Traum ;-)

  • #2

    S.B. (Montag, 17 Juli 2017 08:47)

    "...zeitgeistig verblendeten Gesellschaft..." - Sehr schön formuliert! Interessant daran ist, dass dieses Phänomen nicht die gesamte Gesellschaft in Haftung genommen hat. Gerade die Migranten aus den muslimisch geprägten Ländern, nehmen an diesem Prozess zu 99,9 Prozent nicht teil. In deren Kultur gibt es Selbstverwirklichung höchstens für die "Herren der Schöpfung", auf keinen Fall aber für die Frauen. Und genau aus diesem Grund gibt es in dieser Kultur auch nicht nur keinen Mangel, sondern einen Überschuss an Kindern. Es ist sozusagen das andere Extrem zum linksliberalisierten Westen, der die "kulturellen Moderne" zu seiner Götze gemacht hat. Einen Mittelweg scheint es leider nicht zu geben. Aber welcher Weg ist aus Sicht der Evolution wohl der erfolgreichere?

  • #3

    Marin H. (Montag, 17 Juli 2017 09:35)

    An sich stimme ich dem Artikelschreiber zu, aber bei der derzeitigen familienrechtlichen Lage ist für einen Mann die Gründung einer Familie existenzbedrohend.
    Die Argumente der Politik für mehr Nachwuchs dienen nur dem Erhalt der Pyramidenspielsysteme.

  • #4

    D.D. (Montag, 17 Juli 2017 11:07)

    In einer Zeit der ausufernden Gier nach Geld, des Immo-und Kfz-Protzens, "Blankziehens auf Instagram", der Brust- und Poimplantate, Tattoos and Metallringe, des täglichen Drogen- und Tablettenkonsums, cool Abfeierns, des oben und unten-ohnes, der Selbstverwirklichungs- und Gleichstellungshatz, des Junk-foods, der Sex- und Crime Filme, des Blind-datens, Spontan- und Hausfrauensexen an besonderen Orten, secret-escapens, endlos-wellnessen, Kinderhandelns usw.usf. hat jetzt nur noch gefehlt, das wir unsere Kinderpolitik per Kant´schem Imperativ regeln.
    Herr des Himmels und der Erde! Dieser Wahn wird sicher nicht mehr durch Vernunft zu stoppen sein, aber ganz sicher durch die absehbare Kehrtwende grosser Finanzmarkt- und Wirtschaftstrends, die diesen Stand jetzt überhaupt möglich gemacht haben.
    Wie heissts seit eh und je: Geld verdirbt den Charakter. Wenn man es heutzutage nicht begreifen kann.... (Und übrigens: Die jetzt in die EU hineinströmen, was mögen die wohl von uns denken, oder wo sie gelandet sind....?)

  • #5

    Enka Latineg (Montag, 17 Juli 2017 11:10)

    Die Götzen dieses Artikels sind "sozial" und "altruistisch"!
    Damit wird die Gesellschaft gerade "zeitgeistig verblendet". Wären nämlich die Machthaber charakterlich so, wie sie es von ihren Untergebenen fordern, dann sässen sie schon lange nicht mehr in den Parlamenten, Behörden und Regierungen. Sie würden sich nicht Bezüge, Vergünstigungen und Sonderregelungen, sprich: Extrawürste, in dem Umfang anmessen, den sie aktuell beanspruchen. Sie wären alle Buddhas.
    Da "Kant mitreden muß" sollte ein wichtiger Satz dieses Königsberger Vordenkers nicht unterschlagen werden: "Der Mensch hat einen Verstand um sich dessen zu bedienen." Hier wird es richtig schwierig. Denn jeder Mensch hat seinen ganz eigenen Verstand und bedient sich dessen in seiner ganz eigenen Weise. Hier ist der Humus für all die verschiedenen Meinungen.
    Altruistisch beginnt mit Wein predigen und hört beim demütigen selber Wasser saufen noch lange nicht auf.
    Sozial kommt vom lat. sozius. Das ist nicht nur der Beifahrer auf dem Motorrad, sondern zunächst mal der Bundesgenosse, also jemand, mit dem ich einen gemeinschaftlichen Bund eingegangen bin, und das gegen- bzw. wechselseitig. Heute übersetzen das manche auch mit Gefährte. Daraus abgeleitet ergibt sich jemand der mit mir gemeinsam Gefahren übersteht.
    Wie aus obigem Kommentar von S.B. zu lesen, nehmen so gut wie alle Männer aus mehrheitlich ariden und bergigen Zonen Afrikas und Asiens am Prozess der Haftung für die Gesellschaft nicht teil. Vielleicht haben die Kant gelesen und sich ihres Verstandes bedient. Unsozial und nicht altruistisch sind natürlich diejenigen, welche diesen jungen Männern nur zögerlich oder gar nicht Hilfe leisten. Sind diese Männer Bundesgenossen oder Gefährten im eingangs beschriebenen Sinn?
    Nebenbei bemerkt ist auch ihr sozialer und altruistischer(?) Anteil am Kinder kriegen auf den eigenen Orgasmus reduziert. Den überwältigenden Rest müssen in deren Leitkulturen die Frauen besorgen. Die aber bedienen sich ihres Verstandes indem sie ihre Söhne so erziehen, damit diese wie ihre Väter werden.
    Carl Amery hat es sinngemäß so formuliert, dass sich die Menschheit auf einem endlichen Planeten vermehrt, wie die Bierhefe im Gärbottich bis sie an ihrer eigenen Übermacht zugrunde geht.

  • #6

    Espinaca (Montag, 17 Juli 2017 11:48)

    Hier sehe ich mehrere Probleme.
    1) Österreich 1980: 6,9 Mio, 2015: 8,5 Mio (plus Invasion wohl 8,7 mio). MMn braucht Österreich keine weiteren Bevölkerungszuwächse. Das ist nur UN & Regierungsgeschwurbel zwecks der despotischen Umvolkungspläne.

    2) Man kann nicht rückwirkend Kinderlosigkeit verurteilen, so wie diese Gesellschaft seit den 70er/80ern systemisch organisiert wurde. Wenn man Familie quasi boykottiert und deren Erhalt finanziell dermaßen erschwert wird, dann ist das System zu hinterfragen. Und Insider wissen sehr genau, dass etwa das AMS schon vor 10-15 Jahren Anweisung von oben hat, Ausländer zu bevorzugen. Somit ist eher die gesamte Politik zu durchleuchten und diese gezielte Ausrottungsstrategie zu hinterfragen. Die Weichensteller und Strippenzieher gehören allesamt vor den Kadi.

  • #7

    MGTOW (Montag, 17 Juli 2017 12:12)

    Es leben derzeit laut Statischem Bundesamt 83 Millionen Einwohner in Deutschland, hinzu kommen noch EU-Inländer sowie die Teilnahmer an der jüngsten Migrationswelle. Das reicht mir bei weitem an Bevölkerungsdichte, von einem Aussterben ist bislang nichts zu merken. Irgendwann ist halt das Maß voll, ich möchte keine Tokioter Verhältnisse, eine geringe Besiedelung ist mir ganz recht.

  • #8

    Harin M. (Montag, 17 Juli 2017 12:25)

    @Marin H.
    Das ist nur dann zutreffend, wenn die angeblich bedrohte "Existenz" mit dem gewohnten Konsum- und Besitzstandards definiert wird. Die Scharen aus Kleinasien kommen mit dem, was sie von AMS und Finanzamt für ihre Brut nachgeworfen bekommen, hervorragend zurecht - neuestes iPhone und BMW inklusive. Was machen die Europäer nur falsch?

  • #9

    Martin H. (Montag, 17 Juli 2017 12:45)

    @Harin M.
    Was machen die Europäer nur falsch? Sie wählen falsch und sie zahlen zu viel Steuern.
    Ich habe in meinem persönlichen Umfeld einige Scheidungen miterlebt. Da ist die "Existenzbedrohung" durch ein radikalfeministisches Familienrecht mehr als real und keine Ansichtssache.


    @Espinaca,
    100% Zustimmung.

  • #10

    Espinaca (Montag, 17 Juli 2017 13:01)

    @Martin H.

    Nur radikalfeministisch ist die Sache auch nicht. Das ist "lediglich" einer der zahlreichen Hebel, unsere Gesellschaft in ihren Grundfesten zu demontieren. Ein Gehalt reicht heute einfach nicht mehr aus für Family mit 2 Kids und ohne Erbe. Das betrifft aber die Mehrheit.

    Man muss sich a) die über lange Zeiträume organisierte Zerschlagung Europas ansehen, die mindestens seit 1914 gezielt am Laufen ist, und b) das Finanzsystem. Ich bin zwar kein kompletter Icke Anhänger, aber was die Chancen betrifft, über Wahlen etwas substantiell zu ändern, das bringt er mMn hier gut auf den Punkt, wenn man verstanden hat, was die übergeordneten Ziele sind (ab da Min 15, wenn wenig Zeit):

    https://m.youtube.com/watch?v=dnvIK0zyqYg

  • #11

    Martin H. (Montag, 17 Juli 2017 13:09)

    @Espinaca,
    Vielen Dank für den Link. Ich empfinde das Familienrecht wegen der Erfahrungen aus den Bekanntenkreis als radikalfeministisch.
    Bei Hintergründen stimme ich Ihnen wieder voll zu, da steckt mehr dahinter und die Sache läuft schon länger. Es geht aber nicht nur um Europa, es betrifft alle westlichen Staaten.
    Unsere Demokratie ist nur eine Simulation!

  • #12

    Harin M. (Montag, 17 Juli 2017 13:18)

    Mann und Frau Notstandshilfe plus Familienbeihilfe für 2 Kinder machen unterm Strich 2000€ netto. Komischerweise gehen sich damit nicht 2 feine Leasingautos, Sky Premium, 4 TopTarife mit Gratis iPhone, 150Mbit Internet und die Raten für das auf Pump finanzierte Haus aus. Und die 14 Tage 4-Sterne in Griechenland nebst der obligatorischen Winterurlaubswoche in Salzburg muss man sich leider auch aufmalen. Existenzbedrohend sieht anders aus...

  • #13

    Espinaca (Montag, 17 Juli 2017 13:19)

    @Martin H.

    Aus Beschreibungen der Konsequenzen von Scheidungen vor allem für Männer in Doitscheland meine ich, erahnen zu können, was gemeint ist.

    Und es stimmt: der Westen soll demontiert werden, aber vorrangig der "weiße" Westen, White Genocide ist das Programm. Daraus erwachsen die schon lange laufenden Vorbereitungen, und 2015 war nur der große Paukenschlag, mit ausreichend Blendwerk für die useful idiots. Jedem, der gestöbert und geforscht hat, ist inzwischen auch klar, wer eigentlich dahintersteckt.

  • #14

    Harin M. (Montag, 17 Juli 2017 13:25)

    @ Marin H.

    Familienrecht - völlig unabhängig von einer allfälligen Schuldfrage - auch mal anders erlebt: Nach der Scheidung hat der Mann leider kein pfändbares Einkommen mehr, weil er sich "selbstständig" macht und beispielsweise über die Firma eines Bekannten verrechnet (oder, wenn es der ausgeübte Beruf zulässt, fleißig schwarz arbeitet). Ex-Frau und Kinder bekommen gar nichts und wie das mit einer Alleinerziehenden Alleinverdienerin funktioniert, sollte man sich gut vorstellen können. Natürlich gibt es auch Fälle, wo dem Mann das Fell über die Ohren gezogen wird. Drum prüfe, wer sich ewig bindet...

    P.S.: Im übrigen ist es heutzutage gar nicht mehr erforderlich, zum Zwecke der Fortplanzung und Arterhaltung zu heiraten. Nur um nicht vom eigentlichen Thema des Artikels zu sehr abzugleiten...

  • #15

    Martin H. (Montag, 17 Juli 2017 13:30)

    @Harin M.,
    fest weiter dran glauben, dann wird es sicher was.

    Existenzbedrohend ist eine Anspannung des Nutztiers Mann. (Anspannung = 25% unter die Existenzgrenze)

    Über die Existenzbedrohung durch Scheidung brauchen wir uns nicht mehr zu streiten, denn MGTOW nimmt immer mehr Fahrt auf. Es wird sicher noch lustig.

  • #16

    Espinaca (Montag, 17 Juli 2017 13:33)

    @Harin M.

    Was Sie hier vorrechnen, ist dubios.
    Schon in den Spätachtzigern gab es ausreichend schmal bezahlte Anfangsgehälter, etwa für Uni-Absolventen, und die heutigen Präkariate für junge Leute sind destabilisierend, wenn man sich die Mietpreise in Wien ansieht, ganz zu schweigen von Wohnungskauf. Mit € 900 und befristetem Zeitvertrag gründet man nicht so gerne Familie. Zudem sind diese Zustände ja nicht notwendig, scheinbar haben wir enorme Geldberge für illegale Gäste. Nur für unsere jungen Leute oder Pensionisten nicht.

    Man muss es zudem gesamteuropäisch betrachten, wo zB in Spanien seit mindestens den 90ern 50% der Jüngeren arbeitslos, bestenfalls sogenannte Mil-Euristas werden können, in Italien ganz ähnlich, Griechenland mag ich mir gar nicht ausmalen. Und gleichzeitig wird dieses Europa gezwungen, Raum, Chancen, tonnenweise Geld an angeschleppte Afrikaner, Nahostler oder Afghanen, zumeist ohne Ausbildung, abzugeben ?

  • #17

    Martin H. (Montag, 17 Juli 2017 13:34)

    @Harin M.,
    das mit dem Selbstständigmachen ist sicher nur für eine Minderheit möglich. Die Probleme der Alleinverziehenden interessieren mich nicht. In Zeiten der Gleichberechtigung haben Frauen das Recht arbeiten zu gehen.

    Für Männer: https://das-maennermagazin.de/

  • #18

    Marin H. (Montag, 17 Juli 2017 13:41)

    @Harin M.,
    die Karriereaussichten des akademischen Proletariats sind mir eigentlich wurscht. Man kann neben dem Studium auch arbeiten, natürlich sollte man bei der Wahl des Studiums auf die Verdienstmöglichkeiten achten.
    Die Probleme der Staaten wie Spanien, Portugal, Griechenland, ... sind hausgemacht.
    Im Falle des Imports von Lumpenproletariat aus aller Herren Länder stimme ich Ihnen zu.

  • #19

    Martin H. (Montag, 17 Juli 2017 13:47)

    Europa benötigt nicht so viel Nachwuchs, denn durch die Industrie 4.0 wird sich die Arbeitslosigkeit bei den Minderqualifizierten noch verschärfen.

    Korrektur: Mein Kommentar #18 ist die Antwort auf den Kommentar #16.

  • #20

    Espinaca (Montag, 17 Juli 2017 13:59)

    @Martin H

    Wenn Sie am Verständnis der gesamtwesteuropäisch Situation interessiert sind, dann reicht es nicht zu beschließen, dass andere Länder angeblich ihre Lage selbstverschuldet haben. Dann fehlt der Einblick in die Zusammenhänge.

    Und von akademischem Proletariat zu sprechen bringt auch nichts, oder gehen Sie nie zum Arzt?

    Industrie 4.0 ist sicherlich auch ein Element der geplanten Depopulatìon.
    Allein in diesem Zusammenhang sollte sich ein denkender Kopf dann fragen, wozu man dafür Millionen Analphabeten nach Europa schleppt.

    Der Punkt ist: europäische Regierungen, EU und UN wirken fleissig zusammen, aber nicht im Sinne der Europäer. Weder demografisch noch monetär.

  • #21

    Bundy (Montag, 17 Juli 2017 14:05)

    @Harin M.
    "Im übrigen ist es heutzutage gar nicht mehr erforderlich, zum Zwecke der Fortpflanzung und Arterhaltung zu heiraten."
    Richtig, deshalb können Frauen mit Kinderwunsch eine Samenbank in Anspruch nehmen und müssen den Männern nicht auf der Tasche liegen.

  • #22

    Martin H. (Montag, 17 Juli 2017 14:16)

    @Espinaca

    Am Verständnis der europäischen Gesamtsituation bin ich sehr interessiert, aber gerade die angesprochenen Länder wollten den Euro. Nun müssen sie auch mit den Nachteilen leben.
    Natürlich gehe ich auch zum Arzt. Denn zähle ich aber nicht zum akademischen Proletariat.
    Ob Industrie 4.0 ein Teil des Plans zur Depopulation ist, entzieht sich meiner Kenntnis. Ich halte es nur eine logische Entwicklung der Automation. In Berücksichtigung der Entwicklung Industrie 4.0 benötigt Europa keine Zuwanderung, schon gar nicht aus innovations- und leistungsfeindlichen Kulturen.

  • #23

    Espinaca (Montag, 17 Juli 2017 14:29)

    @Martin H

    Das Gros der Bevölkerung hat weder in Spanien noch in Italien oder sonst wo den Durchblick, was mit der Einführung des Euro gespielt wurde/wird. Dazu schreibe ich jetzt nicht weiter.

    Es bleibt jedoch die Conclusio, dass hier seit langem gegen die Bevölkerung bzw nicht zu ihren Gunsten Politik gemacht wird. Gibt es ein Defizit, dann wäre es Aufgabe der Politik, diesem mit Weitsicht entgegenzusteuern. Siehe aktuell Polen oder Russland, wo kinderreiche Familien explizit gefördert werden. Es ist also möglich.

    Der Import von Millionen afrikanischen, arabischen oder afghanischen Männern ist hingegen pervers und kippt alleine schon die natürliche Pyramide männlich/weiblich.

    Ergo läuft hier etwas anderes.

  • #24

    Martin H. (Montag, 17 Juli 2017 14:37)

    "Siehe aktuell Polen oder Russland, wo kinderreiche Familien explizit gefördert werden."
    Solche Förderprogramme würden bei uns nur die Anziehungskraft auf die Nichts- und Minderleister aus Afrika oder dem Orient erhöhen.
    Offene Grenzen und Sozialstaat vertragen sich nicht.

  • #25

    Espinaca (Montag, 17 Juli 2017 15:00)

    @Martin H

    Korrekt!
    Daher geht es um Zerstörung des Sozialstaat genauso wie um die gezielte Zerstörung der Bevölkerungsstrukturen. Eine gesunde Politik verwehrt beides.
    Wer hat also die übergeordnete Macht, den Westeuropäern quasi Suizid aufzuoktroyieren...

  • #26

    Harin M. (Montag, 17 Juli 2017 15:41)

    @ Espinaca

    Das ist nicht vorgerechnet, sondern Fakt. Die Praxis sieht sogar oftmals viel "besser" aus. 2500-3000€ netto für eine 5-köpfige Familie sind keine Seltenheit - unabhängig der Herkunft klarerweise. Ein "echter" Arbeitsloser (der nach 6 Monaten auf Notstandshilfe umgestellt wird) bekommt ein paar Hunderter mehr.

  • #27

    Harin M. (Montag, 17 Juli 2017 15:46)

    @ Bundy

    Frauen mit Kinderwunsch? Wir machen doch keine Gesellschaftspolitik für Minderheiten und Randgruppen. Erst mal bis 30 Party und vielleicht noch nebenher studieren, dann ordentlich Karriere machen und ab 40 ist es dann eh vorbei. Höchstens ein Kind für den CV, aber dann gleich wieder in den Job denn das Geld für die (private) ganztätige Kinderbetreuung will ja verdient werden. Man muss nur die richtigen Zeitschriften lesen und sich in den zahlreichen TV-Serien informieren, dort wird einem schon gezeigt, wie da geht - und wenn es dort geht, dann wird das schon stimmen, oder?

  • #28

    Harin M. (Montag, 17 Juli 2017 15:51)

    @ Martin H.

    Gleichberechtigung setzt eine Gleichbehandlung voraus. Gleiche Rechte bedeutet auch gleiche Pflichten. Da bin ich absolut dafür. Den Frauenanteil also nicht nur im Vorstand mit einer Quote vorschreiben, sondern auch in der Berufsfeuerwehr (natürlich bei gleichen körperlichen Voraussetzungen, nicht wie bei Polizei und Bundesheer wo Frauen für den gleichen Job weniger leisten müssen), Kanalräumung, Hoch- und Tiefbau, Müllabfuhr, etc. - das wäre doch mal ein Anfang. Und natürlich Wehrpflicht für alle. Frauen sollen bitte auch das Recht (oder die Pflicht?) haben, im Dienste für das Vaterland eine Kugel abzubekommen bzw. auf eine Mine zu steigen, oder?

  • #29

    Espinaca (Montag, 17 Juli 2017 15:56)

    @Harin M.

    In welchen Kreisen Sie sich bewegen, das ist mir ein Rätsel.
    Ich kenne exklusiv Leute, die sich ihre Brötchen selbst verdienen.
    Und die, wenn sie mal Bildungskarenz nehmen, dann ordentlich schikaniert werden.

    Es ist definitiv auch nicht Sinn der Sache, eine 5köpfige Familie als Arbeitsloser vom Staat durchschieben zu lassen. Das macht wohl nur den Abgeschleppten richtig Spaß.

  • #30

    Harin M. (Montag, 17 Juli 2017 16:07)

    @ Espinaca

    Ich habe einen ziemlich brauchbaren Einblick auf das, was das Arbeitsamt (AMS klingt natürlich viel moderner, aber es ist und bleibt eine Behörde) wem und in welcher Höhe auszahlt. Es ist auch ganz und gar kein Zufall, dass man sich online das Arbeitslosengeld selbst ausrechnen kann, aber die Notstandshilfe nicht. Und die Höhe der Familienbehilfen sind auch bekannt und einsehbar.

    Es stimmt aber, nur sehr wenige Österreicher und noch viel weniger österreichische Familien (und damit meine ich nicht die Passösterreicher aus Kleinasien) nutzen das auch aus - was eigentlich prekär ist, denn unseren Staatsapparat könnte man friedlich nur dadurch die Lebensgrundlage entziehen, indem man konsequent mehr an Leistungen nimmt als man an Steuern gibt. In Zeiten von Dauerkonsum und Abgabenquoten jenseits der 50% keine einfache Herausforderung.

  • #31

    Bernd (Montag, 17 Juli 2017 16:26)

    Ich wollte niemals Kinder haben obwohl ich überdurchschnittlich intelligent bin, studiert habe, gut aussehe und viele Chancen auf Partnerschaften hatte, denn aufgrund meiner spirituellen Begabung weiß ich, dass in meiner Lebenszeit die komplette Apokalypse der Menschheit eintreten wird. Ich sah in vielen wiederholten Träumen in meiner Kindheit das physische Ende der Menschheit, sah z.B. verzweifelte Menschen schreiend in flüssiges Gestein rennen. mich belastete dieses Vorwissen der bevorstehenden Apokalypse meine ersten 3 Lebensjahrzehnte sehr, doch mittlerweile bin ich mit allem einverstanden was ich gesehen habe und wozu es mich persönlich führte. Ich sehe heute unsere physische Welt als eine irreführende karmische Illusion an, genau so wie der deutsche Philosoph Arthur Schopenhauer dies in seinen Werken darstellt.

    Ich denke es gibt noch mehr Menschen die das Ende, die mit dem Vorwissen der Apokalypse der Menschheit geboren wurden. Ich habe im August 1993 in einer akademischen Besprechung spontan eine prophetische Rede gehalten, die u.a. die beiden Kometen Hyakutake und Hale Bopp, den Fehler in der numerischen Prozessoreinheit des Pentiumchips und das Massaker in Dunblane voraussagte. Im Laufe meiner spirituellen Entwicklung wurde mir klar, dass ich bereits mehrere Inkarnationen in der irdischen Welt durchlaufen habe und u.a. ein Hindu war, der im Hochplateau des Himalaya vor ca. 13.000 Jahren lebte.

    Wir befinden uns seit 2015 in einer wichtigen und sehr kurzen (ca. 15-jährigen) Übergangsphase zwischen zwei Weltzeitaltern: das Kali Yuga geht zu Ende und das Satya Yuga wird bald beginnen. Dieser Geburtskanal in ein neues Weltzeitalter ist apokalyptisch und wird garantiert vielen Milliarden von Menschen das Leben kosten. Es wird nur wenige Menschen geben, die in beiden Weltzeitaltern gelebt haben werden und sie sind wahrlich nicht zu beneiden, denn das neue Goldene Zeitalter wird erst allmählich im Laufe vieler Jahrzehnte Realität werden. Verbunden mit dem Eintritt in das Satya Yuga ist ein Dimensionssprung, also ein kosmisches Upgrade in einen höherwertigen spirituellen Zustand.

    In den 80er Jahren als junger Mann war mir aufgrund meines okkulten Vor-Wissens um die bevorstehende Apokalypse der Menschheit deshalb klar, dass unsere Gesellschaft ein Auslaufmodell ist und es sich absolut nicht lohnt in sie zu investieren. Die industrielle Zivilisation mit ihrer lebenszerstörenden primitiven Technologie und dem Geld aus elitär-satanischer Geldschöpfung als Zahlungsmitel, ist ein fundamentaler Irrweg der das Leben auf der Erde mißbraucht und garantiert am Ende vernichten wird. So sitzen wir z.B. heute nach nur wenigen Jahrzehnten 'modernen Fortschritts' auf riesigen Müllhalden hochtoxischer Stoffe, die niemals auf Dauer sicher untergebracht oder vernichtet werden können. Die noch vor wenigen Jahrzehnten von gesundem Leben bewohnten Weltmeere sind zu toxischen Müllhalden geworden. Unsere Umwelt ist elektromagnetisch verstrahlt. Auch ohne Apokalypse hätten wir deshalb nur noch wenige Jahre gesunden biologischen Lebens vor uns. Wir erleben eine exponentielle Vernichtung des Lebens auf der Erde, wir befinden uns mitten im 6. großen Artensterben auf der Erde und keiner der angepaßten Systemlinge will diese demonstrable Wahrheit anerkennen. Viele glauben es ginge nach dem zivilisatorischen Crash einfach weiter in der Geschichte, aber das ist ein fundamentaler Irrtum!

    Der moderne Mensch ist zudem zum Sklaven einer Technosphäre geworden, die bald zu 100% von künstlicher Intelligenz beherrscht werden wird, wenn wir nicht endlich aufhören die gegen das Leben gerichtete industrielle Zivilisationsform durch unsere formale Zustimmung und Arbeit zu unterstützen (siehe Dmitry Orlov).

    Fazit: ich bin mit meiner Entscheidung kein Leben in diese Welt zu setzen, auch nach 5 Jahrzehnten des Lebens und mittlerweile auch großen geo-politischen Wissens, noch immer voll einverstanden und heute sehr gespannt, ob mein okkultes Vorwissen auf das Ende der gegenwärtigen Menschheit sich noch in meiner Lebenszeit realisieren wird. Übrigens: genau an meinem Gebrutstag (23.09.) wird das große Himmelszeichen des 'Sonnenweibs' aus der Johannes-Offenbarung (Kap. 12, Verse 1&2) eintreten! Wir leben in wahrhaft apokalyptischen Zeiten!

  • #32

    Espinaca (Montag, 17 Juli 2017 16:34)

    @Harin M.

    Diesem Wahnsinn hier entzieht man nur dadurch den Saft, indem man sich aus Europa vertschüsst und keine Steuern mehr für die Soros & Co Zerstörung leistet. Rational wird hier keine Besserung laufen, da das Projekt irrational organisiert und bedacht ist. Aber das will ja niemand wirklich wissen - daher: flott gegen die Wand und ins blutige Gemetzel.

  • #33

    Espinaca (Montag, 17 Juli 2017 16:53)

    @Bernd

    Allem voran leben wir in völlig spinnerten Zeiten, für manche gar das Jahr 5777, und damit da was passiert, muss ja noch Amalek gekillt werden...

    Tut mir leid, aber Apokalypsen und sonstige Gespinste sind auch herbeigeredete Dinge und von Menschenhand erzeugt, mit Absicht und Planung. Die einzige Apokalypse ist das wieder einmal in die Endphase gelangende Monopoly Spiel der Eliten, und damit man verschleiert, was in einer riesigen Vermögensumverteilung münden wird, zaubert man halt allerhand Mystisches aus dem Hut.

  • #34

    Fabian (Montag, 17 Juli 2017 16:55)

    Kinder.

    Kinder - (spätere Erwachsene), bringen grundsätzlich keinen Wohlstand. Es sind nur die Leistungsträger, die zum Wohlstand beitragen. Als Unternehmer ist einem Bewusst, dass nur die Leistungsträger der Gemeinschaft den Wohlstand erzeugen.
    Allein die Kinder zu zeugen kann also Negative oder Positive auswirkungen haben, je nachdem ob ein Kind ein Leistungsträger wird oder eben nicht.

    Ob ein Kind ein Leistungsträger wird oder nicht ist entscheidend. Nur das zählt. Geborene Kinder, die unproduktiv und unselbständig sind, fallen der Allgemeinheit nur zur Last. Sie beziehen ein Leben lang mehr Leistungen als sie einbringen. Sind also für die Rentensysteme und unser Zusammensein eine Belastung.

    Es gibt aber auch Kinder die Unternehmer werden, Firmen gürnden, Leute einstellen und ein Leben lang mehr in die Sozialsysteme einbezahlen als Sie entnehmen. Diese Kinder sind natürlich Gesellschaftlich gesehen ein Gewinn.

    Aber zu sagen Kinder = Gewinn (im ökonomischen Sinn) ist sehr undifferenziert.

  • #35

    D.D. (Montag, 17 Juli 2017 19:27)

    Es ist mal wieder Wahlkampf und dazu noch Sommerloch.
    Wenn im Badezimmer schon das Wasser über den Wannenrand tritt und im Wohnzimmer eine Flasche Rotwein umgekippt ist, dann entspricht eine Kinderdiskussion zum jetzigen Zeitpunkt der grösseren Sorge um Rotweinflecken bei gleichzeitiger Vernachlässigung der Wohnungsüberschwemmung.
    Politiker, vergesst schleunigst die Rotweinflecken, ansonsten saufen wir alle ab. Herrschaften Kern und Kurz, Überschwemmung gefällig?


  • #36

    Habt (Montag, 17 Juli 2017 21:49)

    ihr den Satz im Kollektivwahnsinn zur allgemein anerkannten Gültigkeit hochstilisiert? Und weil so eine überhebliche Unelite dies seit Jahrzehnten auch an den Schulen verbreitet, sei es so? Hehe, die Bürger, die auf euch hören, müssen unermesslich dumm sein.

  • #37

    Fabian (Montag, 17 Juli 2017 21:55)

    geh einfach noch mal zur Schule, aber geh! Bitte! Du hast es soooo nötig.

  • #38

    Psychologen einer Universitätsstudie (Montag, 17 Juli 2017 21:58)

    haben übrigens behauptet, dass einer, der Unternehmer wird, ohnehin vor Dummheit strotzen muss; sonst täte er es nicht. Nur bei Scheinselbständigen, wie es Ärzte sind, die von öffentlichen Kassen bestens leben, aber trotzdem die Vorzüge von Selbständigen genießen, würden sie wohl anderer Meinung sein.

  • #39

    Peter Gnam (Montag, 17 Juli 2017 22:04)

    Mir ist an vielen Diskussionen stark aufgefallen, dass die, die von Leistung sprechen, am allerwenigsten Kenntnis davon haben, wovon sie sprechen. Zum Beispiel dieser zu Kurz Gekommene (sic!), der keine Ausbildung hat, nie gearbeitet hat, spricht ständig von Leistung.

    Die einzige Leistung, zumindest jemandes in seinem Team, die man denen anrechnen kann, ist die der Demagogie. Und sie werden recht behalten: Das Ösivolk ist wirklich sooo dumm.

  • #40

    Ernő (Montag, 17 Juli 2017 22:33)

    Guten Abend!

    Bernd mag intelligent sein oder auch nicht, aber ihm scheint jedenfalls eine Inkonsequenz seiner Ausführungen entgangen zu sein, wenn er meint, dass es Überlebende in das kommende (ob angeblich oder tatsächlich sei dahingestellt) "Goldene Zeitalter" schaffen werden. Denn, wenn es dann keinen Nachwuchs mehr geben wird, wird es folgerichtig auch keine "Lebenden" mehr und damit auch keine Überlebenden geben.

    Deshalb erlaube ich mir hier für diejenigen, welchen bei aller zu Recht gebotenen Skepsis noch eine Spur an grundsätzlichem Optimismus innewohnt den Hinweis auf eine "etwas andere Perspektive" zu geben:

    https://www.youtube.com/user/ThuleanPerspective

    Was die Perspektive von "Harin M." angeht, so ist es vielleicht durchaus möglich sich eine Familie von Staats wegen finanzieren zu lassen, aber erstens sollte man, wenn es tatsächlich zu einer Apokalypse kommt wohl besser nicht in der Nähe der Masse der "Kulturbereicherer" und "Fachkräfte" leben, die das so vormachen, also in den Ballungsräumen, und zweitens sollte man auf jeden Fall einen Plan B haben, wenn durch einen allfälligen Zusammenbruch die staatliche Unterstützung wegfallen sollte.

    Mit besten Grüßen,

    Ernő

  • #41

    Soso (Montag, 17 Juli 2017 23:56)

    Meine Güte, für was Kant und dessen KI alles herhalten muss. Nur soviel: Überbevölkerung in einer ressourcenlimitierten Welt wäre ganz sicher nicht im Kants Sinne!