Von der Mission in die Unterwerfung?

 

Man versteht als Katholik seine eigene Kirche nicht mehr. Wo früher der Auftrag zur "Mission" herrschte, waltet nun der Wille zur Unterwerfung: Hochrangige Kirchenvertreter dienen sich nicht nur einer dem Christentum grundsätzlich hostil gegenüberstehenden morgendländischen Glaubensrichtung an, sondern lassen sich auch von den Verwirrungen erfassen, die der abendländische Zeitgeist mit sich bringt, wenn er immer öfter aus der falschen Richtung weht. 

 

Man will sich als Laie ja nicht aufschwingen und den Kirchenfürsten einen fundamentalen Satz des Katholizismus erklären, aber die Bibel darf man zitieren: "Drum geht hinaus zu allen Völkern und macht die Menschen zu meinen Jüngern, tauft sie auf den Namen des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes. Lehrt sie, alles zu befolgen, was ich euch geboten habe. Seid gewiss: Ich bin bei Euch bis zum Ende der Welt" (Matthäus, 28, 16-20) Dieser Kernsatz des katholischen Christentums, der Mission und Taufe begründet, war fast 2000 Jahre lang gültig, er scheint aber jetzt ganz anderen und inkonsistenten Leitsätzen gewichen zu sein.

 

Bischöfe ohne Kreuz

Sinnbilder dieses den nachdenkenden Christen letztlich vor den Kopf stoßenden Sinneswandels in der katholischen Kirche sind deutsche Kardinäle, die bei einem Jerusalembesuch ihr Kreuz nicht mehr offen tragen, ein Papst, der zu Ostern rituelle Fusswaschungen an orientalischen Migranten durchführt und nicht zuletzt auch verhüllte Statuen in Rom, wenn dort der iranische Präsident zum Staatsbesuch vorbeikommt. 

 

Fragt man bei den offiziellen Vertretern der Kirche nach, wohin da eigentlich die Reise geht, erhält man merkwürdig ausweichende und beschwichtigende Antworten: Von der Bergpredigt wird da erzählt, von der Verpflichtung, den Frieden zu erhalten, von der Abrahamitischen Ökumene oder vom grundsätzlichen christlichen Respekt jedem  Menschen gegenüber, egal welchen Glauben er hat. Ja, eh.

 

Widerstandslos in die Unterwerfung?

Aber ist jetzt deswegen jeder Christ zur schweigenden Unterwerfung verpflichtet, nur weil seine Hirten eine auch in der (west-)europäischen Politik überall zu beobachtende allzu biegsame und geradezu servile Haltung in der Migrationsfrage angenommen haben? Oder ist man als Christ nicht eher dazu verpflichtet, in seiner dem Christentum so wichtigen Eigenschaft der Personalität mit dem eigenem und individuellen Geist scharf nachzudenken, was denn da warum läuft und seine Kritik dazu zu äußern?

 

Der Osten ist anders

Interessanterweise gibt es von den katholischen Würdenträgern im Osten Europas ganz andere Aussagen zu den brennenden Problemen unserer Zeit als jene, die wir speziell im deutschsprachigen Raum und aus dem Vatikan hören. Die Bischöfe im Osten scheinen noch nicht vergessen zu haben, dass Katholizismus nicht automatisch Anbiederung und widerstandslose Aufgabe der eigenen Kultur bedeutet und sie sehen die Gefahr, die von einem Missbrauchs des Begriffes der "Barmherzigkeit" ausgeht. Der tschechische Kardinal Duka warnte etwa 2016 vor der "unvernünftigen Aufnahme von Migranten". Und der ungarische Bischof Kiss-Rigo meinte schon 2015 zum Beginn der Migrationskrise: "Das sind keine Flüchtlinge. Das ist eine Invasion." 

 

Der Missbrauch der Begriffe

Die Begriffe "Barmherzigkeit" und "Menschlichkeit" sind überhaupt zu den europäischen Debattenkiller-Slogans verkommen. Sie ersticken durch ihren massenhaften Gebrauch die Vernunft und sie machen viele Menschen blind für das, was wirklich läuft. Man kann es nicht oft genug wiederholen: Es handelt sich in vieler Hinsicht und immer wieder um einen klaren Missbrauch dieser Worte, weil sie weder eine allgemein gültige religiöse noch eine politische Handlungsanleitung sein können.

 

Barmherzig kann man nur in Einzelfällen handeln, von Person zu Person.  Und die Barmherzigkeit steht nur jenen zu, die sie wirklich brauchen. Alles andere, jede Überdehnung, jede oktroyierte Dauerverwendung des Begriffs wird zur Karikatur der Barmherzigkeit - und sie wendet sich schließlich gegen jene, die sie ständig im Mund führen.

 

Man kann diese Tugenden daher nicht als allgemein gültige politische Maxime einfordern, wie dies viele katholische Würdenträger und caritative christliche Organisationen immer wieder tun - das ist eine im Grunde anmaßende Einmengung in alle Lösungsversuche heikler politischer Probleme. Für die Bewältigung dieser Angelegenheiten steht der Rechtsstaat mit seinen Einrichtungen zur Verfügung. 

 

Barmherzigkeit statt Mission?

Die Ersetzung des Missionsgedankens durch den Auftrag zur ständigen Menschlichkeit und Barmherzigkeit führt am Ende zu Zuständen, die kein Jesus und kein Petrus jemals toleriert oder gar gutgeheissen hätten: Man muss sich nicht um jeden Preis und widerstandslos von vornherein unterordnen. Die katholische Selbstaufgabe zugunsten einer "anbefohlenen" Barmherzigkeit und Unterwürfigkeit  unter gleichzeitiger Missachtung des oben zitierten Matthäus-Wortes zur Mission kann daher nicht die Zukunft des Katholizismus sein.

 

Der Zeitgeist und der Katholizismus

Nachdenken muss man auch über die schwachen Widerstände, die seitens der Katholiken den zeitgeistigen Verirrungen wie "Ehe für alle" und "Homo-Adoption" entgegengebracht werden. Statt klarer, mächtiger Worte der Bischöfe gibt es nur einzelne Äusserungen der Missbilligung von einigen wenigen standfesten Würdenträgern. Auch hier steht zu befürchten, dass am Ende die Unterwerfung statt die Erfüllung des Missionsauftrags herandräut. Rom, du hast ein echtes Problem!

 

 

 

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Kommentare: 20
  • #1

    Austreten! (Freitag, 01 September 2017 09:11)

    Diese Kirchen (eher Organisationen) kann man nicht "von innen" heraus heilen.
    Für jeden Christen ist daher der Kirchenaustritt Pflicht!.

  • #2

    S.B. (Freitag, 01 September 2017 09:14)

    Es ist immer wieder ein Vergnügen, diesen Blog zu lesen, da die evidenten Missstände des Systems übersichtlich und verständlich auf den Punkt gebracht werden. Danke dafür!

    "Barmherzig kann man nur in Einzelfällen handeln, von Person zu Person. Und die Barmherzigkeit steht nur jenen zu, die sie wirklich brauchen. Alles andere, jede Überdehnung, jede oktroyierte Dauerverwendung des Begriffs wird zur Karikatur der Barmherzigkeit - und sie wendet sich schließlich gegen jene, die sie ständig im Mund führen." - Die grenzenlose Überdehnung sämtlicher dem Grunde nach akzeptablen Werte (Toleranz, Respekt, Akzeptanz, Solidarität etc.), ist Markenzeichen des herrschenden linksgrün extremistischen Systems. Leider wendet sich diese pathologische Überdehnung aktuell noch nicht gegen diejenigen, welche dafür verantwortlich sind. Hoffen wir, dass sich dies bald ändert.

    "Man kann diese Tugenden daher nicht als allgemein gültige politische Maxime einfordern, wie dies viele katholische Würdenträger und caritative christliche Organisationen immer wieder tun - das ist eine im Grunde anmaßende Einmengung in alle Lösungsversuche heikler politischer Probleme. Für die Bewältigung dieser Angelegenheiten steht der Rechtsstaat mit seinen Einrichtungen zur Verfügung." - Anmaßung ist die Handlungsmaxime der Linksextremisten, die den Rechtsstaat hassen und ihn deswegen außer Kraft gesetzt haben. Dies hat selbstverständlich auch Auswirkungen auf die Demokratie. Denn die Missachtung im demokratischen Prozess aufgestellter Regeln, stellt allein schon einen Verstoß gegen den Rechtsstaat dar. Wird dieser Regelbruch auch nicht mehr rechtsstaatlich sanktioniert, ist die Demokratie obsolet. Zum Bruch bestehender Regeln, kommt die sich immer weiter aufbauende, anmaßende (!) Einschränkung der Freiheitsrechte der Bürger durch die linksgrünen Extremisten.

    Zur katholischen Kirche: Wenn man sich überlegt, welchen Widerstand es seitens der katholischen Kirche gegen die Ökumene gegeben hat und immer noch gibt, ist es umso erstaunlicher, dass sich diese Kirche im mitteleuropäischen Raum ohne Umschweife völlig widerstandslos dem Islam anbiedert und unterwirft. Für die evangelische Kirche gilt hinsichtlich Letzterem nichts anderes. Man muss sich ernsthaft fragen, wie es dazu kommt. Vor allem aber muss man für sich selbst die notwendigen Schlüsse ziehen, wenn man diese Entwicklung für nicht akzeptabel hält, weil man nicht zu den Anhängern der Überdehnung der Werte - und damit auch der Akzeptanz - gehört.

  • #3

    KARL HEINZ JAEGER (Freitag, 01 September 2017 09:31)

    Der Vatikan in Rom wird nicht ohne Grund immer wieder mit der großen "Hure Babylon" verglichen.

  • #4

    Martin H. (Freitag, 01 September 2017 09:34)

    Die katholische Kirche wirkt schon lange wie von der Befreiungstheologie durchdrungen und besoffen. Sie schafft sich mit dem Westen selbst ab.

  • #5

    Siegfried Herrmann (Freitag, 01 September 2017 10:19)

    Matthäus 7:22,23
    22
    Es werden viele zu mir sagen an jenem Tage: HERR, HERR! haben wir nicht in deinem Namen geweissagt, haben wir nicht in deinem Namen Teufel ausgetrieben, und haben wir nicht in deinem Namen viele Taten getan?
    23
    Dann werde ich ihnen bekennen: Ich habe euch noch nie erkannt; weichet alle von mir, ihr Übeltäter!

    Noch Fragen???

    Der Jüngste Gerichtstag scheint längst gekommen zu sein, nur der finale Schlussakt fehlt noch!

  • #6

    Duck, Donald (Freitag, 01 September 2017 12:44)

    Der Vatican im 3.Jahrtausend n.C.
    Die üblichen Probleme einer weltbeherrschenden Organisation mit Gewinn- und Machtmaximierungsprinzip.
    Personalnachwuchs- und Managementprobleme, Probleme mit einem in die Jahre gekommenen Produkt, der Vermittlung des Produktnutzens, einer so manchmal aus dem Ruder laufenden und überzeugungsarmen Verkaufsmannschaft, Nebenerwerbsgeschäfte, den in die Jahre gekommenen und kostenverschlingenden Sales-points, korrupten Geschäftspartnern und nicht zuletzt einem aggressiven (gewaltbereiten) Wettbewerb.
    Wenn Europa jetzt umgevolkt werden soll, gilt es für die Vatican AG wie selbstverständlich zu reagieren, um den ältesten seiner Märkte nicht zu verlieren. Massnahmen wie face-liftings beim ursprünglichen Produkt alleine sichern längst die Marktposition nicht mehr.
    Es ist offen, ob und wie dieses jetzt 2000 Jahre alte Produkt den Übergang in das neue Jahrtausend schaffen wird. Sicher nicht unbeschadet. Viele Unternehmen stellen sich ja gerne "breiter" auf, um sich bei Marktanteilsverlust über die Runden zu bringen, kehren aber später, wie es gerne formuliert wird, zum "Kerngeschäft" zurück.
    Der jetzige Unternehmenschef und seine im Hintergrund mitwirkenden Hauptanteilseigner sollten das Produkt "Kathol.Religion" nicht weiter verfälschen, so wie es über die letzten 2 Jahrtausende schon geschah, denn das führt uns, so wie andauernd bereits, in immer grösseres seelisches Unheil.
    Es ist oft bloss nur die Trägheit Auszutreten oder die Angst vor "Nichterlösung" im Todesfall, die Menschen ihre Mitgliedschaft aufrecht erhalten lässt.

  • #7

    Krimgote (Freitag, 01 September 2017 13:22)

    Meine Übersetzung: Der Papst ist verflucht, samt seiner Kardinäle und zwar doppelt, da er auch seine "Schafe" in die irre führt, denn der Islam lehrt: Christus ist nicht Gottes Sohn! Und denen wäscht dieser Satan die Füße.


    Galater 1:8

    so doch kein anderes ist, außer, daß etliche sind, die euch verwirren und wollen das Evangelium Christi verkehren. 8Aber so auch wir oder ein Engel vom Himmel euch würde Evangelium predigen anders, denn das wir euch gepredigt haben, der sei verflucht! 9Wie wir jetzt gesagt haben, so sagen wir abermals: So jemand euch Evangelium predigt anders, denn das ihr empfangen habt, der sei verflucht!…

  • #8

    Wilhelm Scheidl (Freitag, 01 September 2017 15:15)

    Gerade in Zeiten wie diesen, wo von der Politik und den gesteuerten Medien so viel Halb- und Unwahrheiten verbreitet werden, wären die Kirchenvertreter gefordert, Aufklärung zu leisten. Sie sind aber offenbar auch politisch Gefangene. Mit Christentum hat ihr Verhalten wenig zu tun, aber wer wagt es schon, gegen den Strom zu schwimmen?

  • #9

    Harvard Prof. Kenneth Saul Rogoff fordert Bargeldverbot. Steckt die Kirche dahinter? (Samstag, 02 September 2017 05:27)

    Ich behaupte, dass durch das Bargeldverbot keine Art der extremen Kriminalität eingeschränkt würde. Immerhin ist die ärgste, abstruseste Art der Kriminalität nur, NUR bei den sogenannten Eliten zu finden. Und zwar NUR, NUR, NUR bei denen. Das beginnt schon bei der Direktorpostenvergabe in den Volksschulen. Auch diese dreckigen Lehrer, die nicht einmal studiert haben, fühlen sich als Eliten und vergeben von einem zum anderen diese Posten knapp vor der Pensionierung, sodass das Pensionssalär enorm ansteigt. Eine Krise ändert daran nichts. Das würde im schlimmsten Fall sogar noch weiter gehen, so lange, bis außer Armut überhaupt nichts mehr übrig ist: Griechenland ist ein Top-Beispiel dafür: 40 % des Volkes wurden einfach so fallen gelassen, in der Hoffnung, die offenbar aufgeht, dass 60 % weiter dafür sorgen, dass Ruhe herrscht. Das Gesundheitswesen ist völlig zusammen gebrochen, viele Ärzte arbeiten karitativ und kostenlos, Lehrer sind dort auch schon zuhause und andere Staatsposten massiv zurück gefahren worden. Arbeitslosigkeit und Armut sind ins Unermessliche gestiegen. So sieht die ökonomische Zukunft eines jeden Staates aus, der den Staatssektor hochfährt und gleichzeitig die Steuern senkt. Genau das passiert gerade im Ösireich. Geht solange gut, wie die Ratingagenturen in anderen Staaten sehen, dass die Schulden (wegen oben genannter Verhaltensweisen) nicht mehr getilgt werden können, aber das Ösireich etc. diese noch imstande ist zu bedienen; auch wenn’s nur noch über die Aufnahme neuer Schulden sein sollte, hehe. Funktioniert die Tilgung auch dort nicht mehr, wird das Ländchen downgeratet und AUS ist’s: Die Armut steigt lange vorher an, weil alles zu Tode gespart wird und in unserem System gespart werden muss, weil’s nur Dummköpfe im Reichli gibt.

  • #10

    @ 1 Austreten (Samstag, 02 September 2017 05:30)

    ist zu wenig: eintreten ist angesagt. Mit kräftigen Tritten!

  • #11

    Enka (Samstag, 02 September 2017 05:43)

    https://www.google.de/search?source=hp&q=Enka+Latineg&oq=Enka+Latineg&gs_l=psy-ab.3..33i160k1l2.1995.4969.0.6024.12.12.0.0.0.0.146.1097.10j2.12.0....0...1.1.64.psy-ab..0.11.1018...0j0i131k1j0i19k1j0i22i30k1.Db_W42Lp-I8

  • #12

    Bernd (Samstag, 02 September 2017 09:25)

    Der Vatikan hat eine sehr lange Geschichte. Im vorchristlichen Rom repräsentierte er die pagane Staatskirche des Römischen Imperiums. Sie war zu jeder Zeit ein Zentrum imperialen Freimaurertums. Im antiken vorchristlichen Rom organisierte diese Kirche am Ende jeden Jahres das Fest Saturnalia, das heutige Weihnachts-Fest, welches Satan verehrte. Satan ist ein alter Name für Saturn, den mythischen Gott der Ernte und des Geldes bzw. den zweitgrößten beringten Gasplaneten in unserem Sonnensystem.

    Der Vatikan ist auch heute noch das spirituelle Herz des Römischen Imperiums, welches von den meisten unserer Zeitgenossen als die westliche Zivilisation wahrgenommen wird. Sein Bekenntnis zu Jesus Christus ist nur proforma. Viele der christlichen Feste der Römischen Kirche, sind okkulten Ursprungs. Auch die Reliquien-Verehrung der Römisch-Katholischen Kirche steht damit in Verbindung. Das Papsttum repräsentiert zudem die älteste bestehende Form der Monarchie und sein Oberhaupt ist typischer Weise ein 33 Grad Freimaurer.

    Für die Vorstellung, dass der Islam ein Produkt der umfangreichen freimaurerischen Aktivität des Vatikan ist, gibt es etliche Belege, siehe z.B. den Vortrag von Prof. Dr. Walter Veith (How The Catholics Created Islam, https://www.youtube.com/watch?v=IksrzGhLs7E Der Islam erfüllt deshalb eine wichtige politische Funktion für die Globalisten, um die beabsichtigte Neue Weltordnung im geschichtlichen Prozess synthetisieren zu können. Der Islam wurde von den Freimaurern erzeugt, um ihn vorsätzlich in Konflikt zu bringen mit der christlich orientierten westlichen Welt im Sinne Hegelianischer Logik (Problem-Reaktion-Lösung), um die zukünftige aristokratisch-elitäre Ordnung (top-down) herstellen zu können.

  • #13

    michaelcollins (Samstag, 02 September 2017 09:46)

    Ich hoffe, diesmal bleibt mein Kommentar ungelöscht.
    Als Katholikin, wie ich schon im Beitrag zum Papst geschrieben habe, bin ich über die Missände in der katholischen Kirche entsetzt und betrübt.
    Ich mache mir sehr viele Gedanken und suche immer wieder nach Erklärungen.
    Die, die ich gefunden habe, sind nur vorläufig, es ist mir bewusst, dass sich bei Änderung der Fakten auch meine Meinung verändern kann.
    Ich glaube, viele Kirchenoberen einschließlich es Papstes sind nicht mehr gläubig, haben auf ihrem Weg den Weg verloren und sind ungläubig geworden, d.h. sie glauben nicht mehr an Gott und daher auch nicht mehr an das Jüngste Gericht, vor dem sie Rechenschaft ableben werden müssen.
    Sie fassen ihr Amt nur noch als Beruf und nicht mehr als Berufung durch Gott auf.
    Bei einigen bin ich mir sicher, die süße Zustimmung der linksextremen Medien hat sie verführt.
    Dabei sollte es ihnen zu denken geben, dass gerade Linke bis Linksextreme normalerweise das Wort Kirche nur zu hören oder zu lesen brauchen und haben schon Schaum vor dem Mund.
    Wenn die linkslastige Presse ihnen also Blumen streut, dann, weil die Kirchenoberen nicht Gott dienen sondern Marx.
    Vor sehr vielen Jahren hat mir eine agnostische Islamkritikerin erklärt, als ich mich mit dem Islam begonnen habe mich zu beschäftigen, dass die Oberhirten im damaligen christlichen vorderen Orient die ersten waren, die sich unterwofen haben. Ich habe es ihr damals nicht geglaubt. Heute schon.
    Gott hat den Menschen den freien Willen gegeben und verlangt nicht absolute Unterwerfung wie der Islam.
    Es steht jedem Christen frei, der Amtskirche zu folgen oder auch nicht, denn er hat zum freien Willen seinen Verstand mitbekommen.
    Jetzt nach langer Empörung finde ich es amüsant, dass gerade der linkslinke Flügel das christliche Wort Barmherzigkeit stets und ständig im Mund führt. Siehe oben Schaum vor dem Mund.
    Das Jesuswort liebe deinen Nächsten wie dich selbst bedarf einer Analyse. Gestatten Sie mir als Laiin dies zu tun.
    Lieben sich die Menschen selbst oder hassen sie sich ?
    Bei Antifa und Co kann ich mir nicht vorstellen, dass sie sich lieben. Denn Selbstliebe ist auch Selbstachtung und diese Mischpoche hat weder das eine noch das andere.
    Und wer ist mein Nächster ? Der dahergrennte Vergewaltiger aus Weitwegistan ? Auch nicht.
    Mein Nächster ist Familie, Freunde, Bekannte, Nachbarn und hier helfe ich, wenn UNVERSCHULDET in Not.
    Es gibt wie wir alle wissen, einen Unterschied zur Hilfe wenn Not ist, aber es gibt auch den Begriff des Ausnutzens.
    Das Jesuswort der Feindesliebe. Nun, ich gestehe, dazu bin ich nicht fähig. Ich kann und werde niemals den Feind meines Landes, Europas, meiner Selbst, den Islam lieben.
    Wie Gott mit den Attentötern, kein Schreibfehler verfahren wird, weiss ich nicht. Aber mit den falschen Hirten, die die ihnen Anvertrauten nicht nur in die Irre führen, sondern den Wölfen die Tore öffnen und mitmetzeln, da hoffe ich auf keine Gnade.
    Da soll es um die Heilige Schrift zu zitieren, heulen und zähneklappern geben.
    Inzwischen kritisiere ich den Islam so lange, wie die Staatsmacht mich noch lässt.

  • #14

    michaelcollins (Samstag, 02 September 2017 09:53)

    An Bernd:
    Es tut mir leid, aber ihre Geschichtskenntnisse sind praktisch Null vorhanden.
    Als ich gelesen habe, die Freimaurer waren im antiken Rom, da habe ich erst gelacht, dann kopfgeschüttelt und nicht mehr weitergelesen.
    So ein absurder Mischmasch aus Unbildung, Halbbildung und Esoterik.
    Grauslih.

  • #15

    Tommy Rasmussen (Samstag, 02 September 2017 11:24)

    Wann hat Christus anbefohlen, Tempel und Bethäuser um sündig teures Geld zu erbauen und dafür tausend Arme verhungern zu lassen?! Welcher Apostel hat die lateinische Sprache denn zur göttlichen erhoben, als ob Gott der Herr, der sicher alle Sprachen versteht, nur bloß an der lateinischen das größte Wohlgefallen hätte? Was ist von einem solchen sein wollenden Stellvertreter Gottes auf Erden zu halten, der sich selbst “Heiliger Vater” und “Seine Heiligkeit” titulieren läßt zu halten?! Ebensoviel als von seiner Heiligkeit, als vom Stuhle Petri in Rom, welche Stadt Petrus nie gesehen hat, oder die drei eisernen Nägel in Mailand, da es deren in allen römischen und griechischen Kirchen zusammen eine solche Anzahl gibt, daß man mit ihnen eine Eisenbahn von nahe einer Meile Länge herstellen könnte, oder daß man bis jetzt bereits über drei echte Köpfe Johannes des Täufers gefunden hat.

    (Zusammenfassung):

    [RB.01_113,02 - 116,05] ... die löblichen Grundsätze der alleinseligmachenden römisch-katholischen Religion ... so machten sie aus der Gotteslehre eine Verkaufsware ... Als aber die Kaufleute (römische Pfaffen aller Art) sahen, daß die Ware in ihrer reinen, geistigen Form nicht mehr gar zu gierig gekauft ward, besonders bei den prunk- und zeremonieliebenden Asiaten da richteten sie auch bald ihre Ware so ein, wie sie glaubten, das sie den Morgenländern am meisten zusagen dürfte ... man ist (später) sehr überrascht dahinter gekommen, daß die Kaufleute Roms mit den Sarazenen in der innigsten Geschäftsverbindung standen und diesen allzeit treulichst kundgaben, wann sie wieder von einem fetten Kreuzzuge würden besucht werden, von welcher Seite er kommen und wie stark er sein werde ... Als also die Menschen hinter diese Betrügereien kamen, was die fleißig Beichte hörenden Pfaffen nur zu bald erfuhren, da warf man sich auf die Mystik oder eigentlich Eskamotie (Schwarzkunst), errichtete Wallfahrtsorte mit Mirakelbildern, hüllte sich ganz ins Latein ein, produzierte wundertätige Reliquien und baute große Tempel mit viel Wunderaltären, goß große Glocken und dergleichen mehr ..."

  • #16

    helmut-1 (Samstag, 02 September 2017 12:54)

    Information ist alles. Man muss einfach nur lesen, - nach Möglichkeit in vielen Sprachen.
    Dass man Immigration als elegante Waffe benutzen kann, um ganze Völker zu vernichten, das ist nichts Neues. Um ein Beispiel von seriöser Seite zu geben, und das nicht von einem deutschen Verfasser, um das nicht ins schiefe Licht zu bringen:
    https://calhoun.nps.edu/bitstream/handle/10945/11515/SI_V9_I1_2010_Greenhill_116.pdf
    Kelly Greenhill hat da sehr interessante Ansätze gebracht. Sie ist aber nicht die Einzige, - es gibt noch die verschiedensten Abhandlungen darüber.

    Warum geht es bei uns so, wie es eben geht:
    Wir werden ins wirtschaftliche Hamsterrad gepresst, nachzulesen und sich zu informieren ist sowieso nicht mehr "in", und dazu bleibt auch kaum mehr Zeit, - und so sind die meisten unter uns gar nicht mehr in der Lage, die Zusammenhänge zu erkennen.
    Das ist aber gewollt. Wir sollen uns bewegen wie die Herde der Schafe.
    Alles andere wäre nicht im Interesse der Regierenden.
    Wie sagte doch Voltaire mal so sinnig:
    "Wenn einmal eine Nation zu denken beginnt, ist es unmöglich, sie daran zu hindern."
    Aber dann wirds interessant, denn dann kommt der alte Spruch wieder zum Tragen:
    “Noch sitzt ihr da oben, ihr feigen Gestalten,
    vom Feinde bezahlt und dem Volke zum Spott.
    Doch einst wird wieder Gerechtigkeit walten,
    dann richtet das Volk und es gnade euch Gott.”

    Carl Theodor Körner (Deutscher Dichter)

    Aber das wird noch dauern, - wer weiß, wie lange. Trotzdem wäre es angeraten, sich auch die zeitgenössischen Texte vor Augen zu halten, - wie z.B. von Reinhard Mey - "Sei wachsam":
    https://www.youtube.com/watch?v=CdBo34ycvkw
    Insbesonders die Phrase:
    "Der Minister nimmt flüsternd den Bischof beim Arm:
    „Halt' du sie dumm, ich halt' sie arm!“ "

  • #17

    Tommy Rasmussen (Samstag, 02 September 2017 13:33)

    helmut-1 - "...Warum geht es bei uns so, wie es eben geht" :
    http://lupocattivoblog.com/2010/03/25/die-privatisierung-des-weltgeldsystems/

  • #18

    @ Tommy R… (Samstag, 02 September 2017 22:06)

    https://lupocattivoblog.com/impressum/

    Abgehauen scheint der Betreiber schon mal zu sein, hehe.

  • #19

    tommyrasmussen@arcor.de (Sonntag, 03 September 2017 00:35)

    "Abgehauen scheint der Betreiber schon mal zu sein, hehe."
    Nein, "hehe", er ist nur gestorben (worden?) "hehe".
    https://lupocattivoblog.com/2011/06/11/pankreastumor-selbstversuch-gescheitert/#comments
    http://lupocattivoblog.com/2010/05/28/tommy-rasmussen-informiert-zu-die-neue-medizin/

  • #20

    Tommy Rasmussen (Mittwoch, 06 September 2017 04:04)

    06.09.2017 - Luziferischer NWO-Papst segnet Seelen-Tötung der Menschheit ab: Essen, trinken, huren, masslos tolerant sein - Die Leugnung von Gott als eine universale moralische Ordnung ist ein Merkmal der NWO. Das schließt eine Leugnung ein, dass wir eine göttliche Seele haben, ein Gewissen, das uns mit Gott verbindet. Mit der Übernahme der katholischen Kirche durch die krypto-jüdischen Jesuiten wurde die Kirche antichristlich.
    http://new.euro-med.dk/20170906-luziferischer-nwo-papst-segnet-seelen-totung-der-menschheit-ab-essen-trinken-huren-masslos-tolerant-sein.php#respond