Ein Paradoxon namens Europa

 

Das offizielle Europa versteht sich als liberal, weltoffen und tolerant. Besonders die Gleichstellung von Mann und Frau und die Gleichheit von Hetero- und Homosexuellen werden auf unserem Kontinent ganz groß geschrieben. Dieses Dogma der Gleichheit hat durch die Massenimmigration eine paradoxe Komponente bekommen: Gerade jene, die eine Gleichstellung von Mann und Frau aus kulturellen und religiösen Gründen ablehnen, die Homosexualität buchstäblich verdammen und insgesamt mit europäischen Haltungen nicht allzu viel anfangen können,  werden in Europa als Gleichgestellte betrachtet und auch so behandelt, wenn sie durch einen positiven Asylbescheid oder aus anderen Gründen ein Bleiberecht erhalten.

 

Absurdes Gleichheitsprinzip

Damit ist eine paradoxe Situation entstanden, denn die neuen Verhältnisse führen das europäische Gleichheitsprinzip ad absurdum. Wenn eine entwickelte Kultur wie die unsere einer anderen und anders entwickelten Kultur immer mehr Raum gibt, wird die gesamte europäische Grundhaltung nicht nur konterkariert, sondern in ihren Fundamenten in Frage gestellt und muss dadurch zwangsweise erodieren. Wenn die Toleranz auch den Intoleranten gegenüber gilt und man im Namen ebendieser Toleranz keine geeigneten Wege findet, auf die Gefährdung der eigenen kulturellen Errungenschaften adäquat zu antworten, kommt das letztlich der völligen Selbstaufgabe gleich.

 

Aber wir sind doch human!

Das offizielle Europa versucht noch immer, diese existenzielle Bedrohung mit Humanitäts-Floskeln und Werte-Katalogen zu umschiffen. Wer die Sachlage aber zu Ende denkt, der weiß, was es geschlagen hat. In Wirklichkeit kann es für uns Europäer nur das Europa geben, das wir bisher kannten -  oder es kann kein Europa mehr geben. So ehrlich sollte man langsam sein, nach all den Erfahrungen seit dem Beginn der Massenimmigration. Die Neuankömmlinge mit Werteschulungen oder ausgedehnten Integrationsmaßnahmen zu Europäern machen zu wollen, muss scheitern, denn dafür ist die fremde Community bereits zu groß geworden und die Segregation der Multi-Kulti-Gesellschaft zu weit fortgeschritten. Die diversen Clan-Bildungen und rasch wachsende Zahl der No-Go-Areas beweisen das.

 

Werte? Welche Werte?

Ausserdem muss man sich fragen: Um welche Werte geht es denn überhaupt? Zunächst werden immer und überall die Menschenrechte betont. Freilich: Gut, dass wir sie haben. Aber auf den Menschenrechten allein kann man keinen der europäischen Staaten begründen, da gehört für jede Nation ein bisschen mehr dazu. Und es wird nicht sehr viel nützen, den Neubürgern den Menschenrechtskatalog nahe zu bringen, wenn essenzielle Teile davon in deren Religion und Kultur nicht anerkannt werden.

 

Wiederum ist bei uns Europäern daher Ehrlichkeit gefragt: Wenn das mit den Werteschulungen und den notwendigen Änderungen der fremden Weltanschauung funktionieren soll, dann müssten die Immigranten letztlich ihrer eigenen Kultur abschwören und sich vollständig assimilieren. Zu dieser Forderung kann sich das liberale und schwache Europa aber nicht durchringen. Dass eine Anpassung in großem Stil jemals möglich sein könnte, bezweifeln hochrangige Islamologen (wie Bassam Tibi oder Michael Ley) ohnehin. Bekannte Theologen wie Mouhanad Khorchide arbeiten zwar am Konzept des Euro-Islam, sind aber bisher damit in ihrer Community nicht durchgedrungen - eher im Gegenteil.

 

Sieht man sich soziologische Studien an, die sich mit den Wertehaltungen der orientalisch-stämmigen Bevölkerung  beschäftigen (auch jener in der zweiten und dritten Generation), kann man mehrheitliche Strömungen erkennen, die eher wenig mit europäischen Sichtweisen gemein haben. Es ist also mit den hiesigen Werten nicht weit her, zumal wir Europäer es bisher auch nicht geschafft haben, eine gemeinsame Leit-Kultur klar zu definieren. Diese Definition kann ja auch nur in den einzelnen Nationen gelingen und nicht auf der theoretischen Ebene in Brüssel. Daher ist die Stärkung und das Bekenntnis zur eigenen Nation wichtiger denn je.  Diese Stärkung wiederum ist aber den offiziellen EU-Repräsentanten ein größerer Dorn im Auge als die Gefahren, die von der Migrationsfrage ausgehen. Man beharrt auf den diffusen "Werten" und widerspricht sich im Grunde damit total.

 

Der Feminismus hat abgedankt

Die Stellung der Frau ist ein europäisches Dauerthema. Durch die Massenimmigration erhält diese Frage eine neue Aufladung. Die politisch aktiven Frauen beschäftigen sich aber lieber mit dem Genderpaygap, der Frauenquote oder mit dem Wunsch einer europaweiten Freigabe der Abtreibung anstatt sich mit dem importierten orientalischen Frauenbild auseinander zu setzen. Der früher stets so martialisch daherkommende Feminismus, der sich immer für die Rechte der Frau und die absolute Gleichstellung einsetzte, hat angesichts der neuen kulturellen Entwicklungen und der Gefährdungen, denen er letztlich ausgesetzt ist, nur hilfloses Geplapper und Lippenbekenntnisse publiziert.

 

Es gibt seitens der Frauenrechtlerinnen keine klaren Ansagen und keinerlei Vorschläge, wie sie der Nichtanerkennung begegnen wollen, die ihnen in der orientalischen Kultur entgegengebracht wird. Auch hier ist eine paradoxe Situation zu erkennen: Alles, wofür die Frauen gekämpft haben, wird durch die Immigration und den untrennbar damit verbundenen Kulturimport, die gerade von führenden linken Frauen so heftig akklamiert werden, in Frage gestellt und konterkariert. Es ist nicht übertrieben, Parallelen zum Trojanischen Pferd zu erkennen. 

 

Der Kontinent im Widerspruch

Europa befindet sich im totalen Widerspruch zu sich selbst. Alles, was den Kontinent politisch und kulturell ausmacht, steht nun zur Disposition. Trotzdem machen wir so weiter wie bisher. Die Argumentationslinien der Offiziellen drehen sich im Kreis und können zu keiner Lösung führen, weil sich die liberalen Prinzipien in der aktuellen Frage nicht anwenden lassen. Wenn wir Europa bewahren wollen, müssen wir diesen Widerspruch auflösen. Die einzigen Europäer, die das begriffen haben und auch entsprechend handeln, sind die Visegrad-Staaten.

 

 

 

 

 

 

 

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Kommentare: 16
  • #1

    Dr. Dieter Zakel MA (Montag, 11 September 2017 10:22)

    Wir brauchen jetzt:

    1. Eine Absetzung der Regierung und deren Verurteilung im Rahmen eines Tribunals
    2. Eine Teilmobilmachung
    3. Die Anordnung des ausserordentlichen Zivildienstes
    4. Eine Verfassungsänderung nach dem Vorbild Ungarns
    5. Einen Austritt aus der EU und die Wiederherstellung der Souveränität Österreichs
    6. Aufstellung von Bürgerwehren
    7. Die Einstellung von Sozialleistungen an schmarotzende Mohammedaner um eine Selbstdeportation zu erwirken.

    Nicht mehr und nicht weniger!

  • #2

    Franz Wenz (Montag, 11 September 2017 11:11)

    Die "Grünen" sollten sich für die Rechte der islamischen Frauen einsetzen,
    lesbische Beziehungen werden im Islam nicht geduldet, was sagen sie dazu
    liebe Frau Ulrike Lunacek ?

  • #3

    EU-Raunzer: Abtreten: (Montag, 11 September 2017 13:12)

    http://myfonts-wtf.s3.amazonaws.com/71/71831e36e1cc6bb1ea9e92cb5d0547f7.30230.jpeg

  • #4

    Pflicht und Zwang im Kammer-Staat (Montag, 11 September 2017 13:15)

    Aber der Artikel wird vom Ärtztli geschützt, was!?

  • #5

    Pflicht und Zwang im Kammer-Staat (Montag, 11 September 2017 14:31)

    Wer, bitte, schreibt eine AK-Tafel mit der Schriftart Arial Narrow Bold? Wir sind schon lange bei der Engschrift DIN D und der Fette Engschrift D in Deutschland, aber bei der Engschrift Austria D gelandet, die aber längst von den TERN-Variationen abgelöst worden sind.

  • #6

    Reichsdeutscher sagt (Montag, 11 September 2017 14:34)

    ja das europäische Volk ist liberal und die meisten Menschen wollen nur ihre Ruhe und ihren Frieden haben. Aber was sie auf keinen Fall mögen ist die Bevormundung der Firma EUDDSR und die Willkür von geistesgestörten selbsternannten und nicht gewählten Volldeppen von ca. 52000 Scheinbeamten und 758 Abgeordneten des Clubs EU . Als Patriot brauche ich keine Befehlshaber weder von der Bananenrepublik BRVD den Treuhänder r und Verwalter der Alliierten noch einen anderen der mir vorschreibt was ich zu tun und zu lassen habe. Als beseelter Mensch aus Fleisch und Blut entscheide ich und nur ich als Träger der Rechte was für mich gut oder schlecht ist
    BBBBBBBBBBAAAAAAAAASSSSSSSSSSSSTTTTTTTTTA !!!!!!!!!!!

  • #7

    Diederich Heßling (Montag, 11 September 2017 14:35)

    #1
    Dem ist nur noch hinzuzufügen: Befreit Europa endlich von dem Teufelswerk EU !!!
    Ein Europa der souveränen Völker. Alle Mohammedaner sind umgehend auszuweisen!

  • #8

    Mittelschrift DIN D (Montag, 11 September 2017 14:45)

    in Deutschland und die Mittelschrift Austria D sind natürlich auch durch die TERN ersetzt worden. Arial-Varianten sind aber nur den bösesten Dilettanten anwendungseigen. Wie Erik S., der Designer der TERN erklärte, werden Schriftkatastrophen (wie diese [sic!]) meistens von Grafikern, die bei weitem keine Ahnung von Typographie haben, verbrochen.

  • #9

    . (Montag, 11 September 2017 14:47)

    https://www.youtube.com/watch?v=XloKRDq_R3Y

  • #10

    SMU (Montag, 11 September 2017 15:02)

    https://youtu.be/hF8SeAyiiKM?t=339

  • #11

    S.B. (Montag, 11 September 2017 15:32)

    Die Linksgrünen haben klare Prioritäten. Der Abschaffung der Nationalstaaten und der Errichtung der "Eine-Welt-Ordnung" haben sich alle anderen Interessen unterzuordnen. Das Etablieren völlig gegensätzlicher Kulturen in den Nationalstaaten ist ein probates und auch geeignetes Mittel, um dieses Ziel zu erreichen. Das nationale Element wird so zwangsläufig immer weiter geschwächt. Die damit einhergehende Bevölkerungsentwicklung, die einen sukzessiven Bevölkerungsaustausch darstellt, tut ihr Übriges.
    Sämtliche bis dahin hochgehaltene "Werte" sind diesem Ziel gegenüber nachrangig und werden dazu hintangestellt oder, wie im Artikel dargestellt, ad absurdum geführt.
    Zum Teil (Toleranz, Akzeptanz, Respekt, Solidarität) wurden mit diesen Werten auch nur Tabus in den Köpfen der (meisten) Menschen errichtet, um sie zum Zwecke der Umsetzung der linksgrünen Umformung der Welt gefügig zu machen. Das hat leider weitgehend funktioniert. Ob wir aus der Nummer wieder herauskommen?

  • #12

    . (Montag, 11 September 2017 16:05)

    https://www.youtube.com/watch?time_continue=34&v=ShRGtnXmFbs

  • #13

    https://www.politicalcompass.org/test/de (Montag, 11 September 2017 17:53)

    Für die stumpfsinnigen hier, die weder wissen was Links von Rechts unterscheidet und was Konservativismus versus Neo-Konservatismus üüüüberhaupt ist.

  • #14

    . (Montag, 11 September 2017 18:16)

    https://www.youtube.com/watch?v=jI-kpVh6e1U

  • #15

    FPÖ (Montag, 11 September 2017 18:49)

    https://www.youtube.com/watch?v=ShRGtnXmFbs&feature=youtu.be

  • #16

    ÖVP hat euch schon immer für dumm empfunden: (Montag, 11 September 2017 18:54)

    https://www.youtube.com/watch?v=lB6sbX-HmAQ