Der Vater aller Dinge

 

"Der Krieg ist der Vater aller Dinge und der König aller. Die einen macht er zu Göttern, die anderen zu Menschen, die einen zu Freien, die anderen zu Sklaven". Dieses Zitat, dessen erster Teil weithin bekannt ist, stammt vom antiken Philosophen Heraklit. Das frappierende daran ist, dass diese Worte eine zeitlose Gültigkeit zu haben scheinen.

 

Krieg war immer

Der Krieg war und ist seit Menschengedenken Alltag. Irgendwo wütet er immer und irgendjemand wird durch ihn gerade zum Sklaven, während irgendjemand anderer zum Freien wird. Meist sind die Menschen freilich glücklicher und besser dran, wenn der "Vater aller Dinge" gerade nicht bei ihnen anwesend ist. Und doch scheint diese spezielle Vaterschaft, die immer Vernichtung und Leid mit sich bringt, auf der anderen Seite eine besondere Lebensfähigkeit und Kraft zu übermitteln. 

 

Was nämlich passiert, wenn sehr lange kein Krieg gewesen ist, können wir in vielen Staaten Europas beobachten: Es kommt zu einem Verfall der Haltungen und zu einer Ausdünnung der kohärenten Kräfte in der Gesellschaft. Wenn sich der Kriegsgott Mars einmal länger nicht hat blicken lassen, verdunsten die nationalen Energien und die Degeneration macht sich breit.  

 

Der Panzer als Folklore

Das Militärische, Kriegerische, Kämpferische wird zur reinen Folklore für Staatsbesuche oder zur Staffage für den Nationalfeiertag, aber niemand nimmt Offiziere und Truppe angesichts des Dauerfriedens noch wirklich ernst. Und die Uniformierten wirken in ihrer Camouflage auch wie ein bisschen aus der Zeit gefallen, wenn daneben die Pazifisten ihre Fähnchen schwingen und die eigene Wehrlosigkeit als Tugend und Errungenschaft feiern. Die Armeen verlieren durch diese gesellschaftliche Degeneration ihre Moral und die Soldaten achten irgendwann nur noch darauf, ob sie am Freitag Nachmittag eh ihren Frühschluss mit freiem Wochenende bekommen.  

 

Nein, das ist kein Text, der den Krieg verherrlicht. Wir bleiben strikt bei Heraklit und überlegen uns einfach ganz nüchtern, was seine Worte heute für uns bedeuten. Man kann natürlich sagen, wir modernen Menschen müssen den Krieg endlich überwinden, wer braucht da noch über Heraklit nachzudenken. Und wir waren zweifellos wirklich am besten Weg,  in ganz neue Dimensionen des friedlichen Daseins vorzudringen, als wir 1989 den Kalten Krieg beendet haben.

 

Aber wir wissen, dass ein Nachdenken über antike Philosophen wie Heraklit immer gut tut und wir wissen auch, dass es in Europa noch vor kurzem einen lokalen Krieg gegeben hat, den die EU aufgrund ihrer inneren Schwäche lange nicht beenden konnte. Die stets kriegsbereiten US-Amerikaner mussten zur Hilfe eilen und erst durch UNO-Interventionen und langwierige Besetzungen und Verhandlungen, die immer wieder von Kampfhandlungen unterbrochen wurden, konnte Stabilität am Balkan hergestellt werden. Das offizielle und militärische Europa bot damals oft ein Bild der Konfusion und nicht eines der Union. Und schon gar keines, das ein Vertrauen in die europäischen Armeen erzeugte.

 

EU und Militär - unlösbar?

Die militärische Frage ist bis heute in der EU überhaupt noch nicht gelöst. Auch in den einzelnen Mitgliedsstaaten nicht, selbst wenn sie Mitglieder der NATO sind. Wir in Österreich beharren zwar auf der Neutralität, wissen aber ganz genau, dass alles, was über einen Schutz der Grenze hinausgeht, aufgrund der mangelhaften personellen und materiellen Ausstattung unserer Armee zum Desaster würde. (Übrigens trauen wir uns derzeit ja nicht einmal, die Grenzen in dem Maße zu schützen, wie es die Rechtslage erfordert.)

 

In Wirklichkeit ist Europa durch die lange Phase des Friedens seit 1945 in eine paradoxe Situation geschlittert: Wir wollen zwar diesen inneren und äußeren Frieden erhalten, wissen aber nicht genau, wie. Zum Erhalt des Friedens braucht man keine weißen Tauben, Sonntagsreden und Kundgebungen, sondern genau diejenigen Utensilien, die der "Vater aller Dinge" bereitstellt: Nämlich die ursprünglichen männlichen Tugenden wie Kampfkraft, Mut, Entscheidungsstärke und taktisches wie strategisches Denken. Und ebenso ist es notwendig, brauchbare Kampfmittel und gut ausgebildete Soldaten zur Verfügung zu haben. Eine Armee von Zivildienern und Regenbogenfahnen-Schwingern wird im Ernstfall nicht sehr viel ausrichten können. (Nichts gegen Zivildiener, die werden zumindest im Sanitätswesen gebraucht.)

 

Misstrauen ist angebracht

Nationen, die ihr Staatsgebiet und ihr Staatsvolk nicht einmal mehr vor den in Horden zu Fuß eindringenden illegalen Immigranten schützen können, sollten die Bürger nachdenklich und misstrauisch machen. Und politische Gruppierungen, die das eigene Abrüsten und die betuliche Zurückhaltung bei jedem Konflikt auf dieser Welt für ein ernsthaftes politisches Ziel halten, sollten überhaupt nicht mehr gewählt werden. Ihnen kann man am allerwenigsten trauen: Sie haben Heraklit nie gelesen oder ihn gar nicht verstanden. 

 

Wer den Frieden bewahren will, muss nämlich nicht nur den Heraklit kennen, sondern ihn auch um ein bekanntes, auf Cicero zurückgehendes Zitat  erweitern: "Si vis pacem, para bellum" - Wenn du den Frieden willst, musst du den Krieg bereiten.

 

 

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Kommentare: 18
  • #1

    michaelcollins (Dienstag, 19 September 2017 08:35)

    Auch ich darf ein bekanntes Wort einwerfen:
    si vis pacem, para bellum.
    Um den Frieden zu erhalten, rüste man sich für den Krieg.
    Europa ist duch zwei verheerende Kriege geistig und intellektuell ausgeblutet worden, nicht zu vergessen, die Flucht von vielen jüdischen Intellektuellen bzw deren Vernichtung durch das Dritte Reich. Und danach haben sich sowohl die USA als auch die UdSSR reichlich an unseren Inellektuellen bedient.
    Dazu kommt nach Wegfall des Gegengewichts Ostblock, vor dem der Westen immer als Vorbild dastehen wollte. Danach war Tür und Tor geöffnet für hemmungslose Politik, so wie wir sie in den letzten Jahrzehnten erleben. Als böses Beispiel Merkel, die unser Nachbarland in eine noch ärgere Diktatur als die DDR umwandelt mit einem unwidersprochenen Staatsputsch. Das ist ihr gelungen, weil die Deutschen durch das ewige Demütigsein, die ewige Schuld, das ewige sich Bücken müssen verbogen worden sind. Daher hat es auch keinerlei ernsthaften Widerstand gegeben, weder durch Opposition, die kaum vorhanden war, noch von den Bürgern.
    Aber ich glaube, die Schicht der Zivilisation, das falsche Friedensgedusel ist dünn.
    An einen ausgedehnten Krieg kann ich noch nicht glauben, eher an Bürgerkriege, die dann ausbrechen werden, wenn der Staat bzw die Staaten die vielen Dahergelaufenen nicht mehr alimentieren kann. Dann werden sie sich nehmen, was sie wollen. Denn man hat ja bewusst den Bürger wehrlos gemacht, während sich die Dahergelaufenen weder um Recht noch Gesetz scheren, viel mehr stapeln sie ja schon große Waffenlager in den Moscheen.
    Die einzig Vernünftigen sind die Visegradstaaten, die sich gegen die EU wehren und keine Mohemmedaner bei sich dulden.
    Sie werden die Grenzen bei Bürgerkriegen in West- und Mitteleuropa schließen und sich um keine EU Richtlinie scheren, die einen Schießbefehl verbietet.
    Wir gehen harten Zeiten entgegen und ich sehe kein Licht. Ich hoffe und bete, dass ich völlig daneben liege.

  • #2

    Diederich Heßling (Dienstag, 19 September 2017 08:52)

    Kriege sind so notwendig wie die Luft zum atmen. Darum braucht die Menschheit ihn immer wieder; in Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft. Schön, wenn es endlich mal jemand begreift und ausspricht!

  • #3

    Enka Latineg (Dienstag, 19 September 2017 11:26)

    Die wirkliche Notwendigkeit des Krieges weigere ich mich hartnäckig zu akzeptieren.

    Leider sprechen viele Fakten dafür.
    Krieg entsteht prinzipiell aus Meinungsverschiedenheiten und Rechtsansprüchen, wobei jede der kriegführenden Parteien sich als "die Guten" definiert bzw. den Gegner als "böse" betitelt.
    Das gipfelt in dem Verlangen dieses Böse in Form des Gegners zu vernichten. Und ganz wichtig: Mit vollster Überzeugung das Recht dazu zu haben.

    Die Kunst der Politiker besteht darin, diejenigen, von welchen sie sich haben wählen lassen, dazu zu bringen, die für den eigenen Leib und das eigene Leben gefährliche Dreckarbeit selbst zu übernehmen. Von "denen da oben" ist keiner so blöd inmitten der Kampfhandlungen sich auch nur in der Nähe des Schlachtfeldes blicken zu lassen.

    Der in Eurpoa nun mehr als 70 Jahre andauernde Friede war trotzdem von lokalen Scharmützeln, wie z.B. den Zerfall von Jugoslawien , überschattet.
    Sehr makaber , aber kurz formuliert ist die These, dass die wieder aufgebauten Städte und Infrastrukturen inzwischen einer anstehenden Erneuerung bedürfen, welche am schnellsten durch kriegerische Handlungen herbeigeführt werden könnte. Dazu noch ein bekanntes Wort:"Im Frieden sollst du dich auf den Krieg vorbereiten!"
    Das Ausmaß und das Leid der Verwüstungen des 2. Weltkrieges ist heute nur noch sehr wenigen aussterbenden Zeitgenossen in Erinnerung. Bilder aus dieser Zeit sind dabei ihr Mahnpotential einzubüssen, zu Konserven degradiert zu werden.
    Ich persönlich habe keinerlei Verlangen solches realiter erleben zu wollen.

    Der Boom der 50er und 60er Jahre in Deutschland konnte hauptsächlich entstehen, weil aufgrund der Zerstörungen und Verwüstungen, nicht zuletzt auch der Demontagen ganzer Industrien seitens der Siegermächte, Neuanschaffungen moderner effizienter Maschinen und Geräte notwendig waren, während andere mit zwar intakten, aber unwirtschaftlicheren Produktionsmitteln in Wettbewerbsnachteil gerieten.
    Inzwischen wartet viel neu erfundenes Kriegsgerät geradezu darauf real erprobt zu werden unter dem Deckmantel Verteidigung. Der Blickwinkel ist sekundär. Bekanntlich ist Angriff die beste Verteidigung. Wer zuerst den Knopf drückt wirft den ersten Dominostein um.

    Der Krieg ist immer unter politischen Parteien aktiv geblieben, wo seither mit dem Instrument Diffamierung und Beleidigung gegenseitig Rufmord versucht wird.

    All das physische Kriegsgerät ist Rückendeckung um das eigene Ziel zunächst per Drohung zu erreichen. Die Eskalation der gegenseitigen Drohungen droht nun selber ausser Kontrolle zu geraten mit dem Ergebnis erneuter kriegerischer Zerstörung von Land, Leuten und mehr. An Korea denke ich gerade, aber nicht nur.

    Interessantes offenbart auch ein Rundgang durch Spielwarengeschäfte, entsprechenden Abteilungen in Kaufhäusern und Supermärkten. Dort ist immer sogenanntes Kriegsspielzeug zu finden, fast ausschließlich nicht gegendert bei den an die Buben bzw. Jungen gerichteten Artikeln: Pistolen, Gewehre, Panzer, Kanonen , Schwerter,... Die Mädchen dürfen die heile Welt, verkörpert durch Puppen, Puppenhäuser, Tiere usw. erleben.
    Ergo wird geschickt der Krieg schon bei Kleinkindern entfacht und bei Erwachsenen mit Hilfe komplizierter Modelle von Panzern und Militärfluchzeugen , Kriegschiffen am Köcheln gehalten.

    Hinsichtlich des Unvermögens das eigene Staatsvolk vor den Horden Penetrierender zu schützen drängt sich der Gedanke auf, dass die Nation schon gerne mögen wollen würde, aber sich nicht dürfen traut, (um es mit Karl Valentin zu formulieren) leider diejenigen entscheiden, die nicht gewählt sind ( analog Horst Seehofer). Erschreckend bleibt, was die Massenpsychologie alles erreichen kann.

  • #4

    Adept (Dienstag, 19 September 2017 11:34)

    Einspruch, Euer Ehren.
    Wir leben im Krieg seit Jahrzehnten, im Augenblick ist bloss Feuerpause.
    Die Waffenarsenale sind voll, die Herrschenden beobachten ihren Todfeind, das eigene Volk.
    Eine einzigartige Herausforderung für das Volk.
    Ein Schleier der Lüge verdeckt die Wirklichkeit.
    Die Natur hat eine geistige Kraft und wird wieder Oberhand gewinnen, der Geist selber wird eingreifen.
    Keine Religion, keine Ideologie,kein Kaiser.
    Die Kräfte der natürlichen Entfaltung der Dinge werden eine Erneuerung bringen.
    Die europäischen Völker erneuern sich mental und wie die Puppe zum Schmetterling wird, werden sich diese Völker vom Ballast befreien und wieder aufleben.

  • #5

    Wilhelm Scheidl (Dienstag, 19 September 2017 11:36)

    Kriege sind in Wahrheit nicht notwendig, dennoch werden sie immer geführt werden.
    Ich darf Roland Baader zitieren: "Es wird noch immer nicht beachtet, dass ewiger Frieden nur durch restlose und allgemeine Durchführung des liberalen Programms erreicht werden kann." Damit sind wir beim System und der ganzen Politik, die jetzt kurz vor dem Untergang stehen.

    Wir brauchen uns nur zu fragen, wem Kriege nützen, cui bono? Daraus folgt auch, dass kluge Staatsführer und Nationen immer auf einen Krieg vorbereitet sein sollten - und sie sind es auch.
    Nur Wenige wollen Krieg, aber diese Minderheit hat sich bis jetzt immer durchgesetzt. Nur ein aufgeklärtes Volk kann das verstehen.

    Albert Einstein hat uns eine Empfehlung hinterlassen: "Die Welt wird nicht bedroht von denen, die böse sind, sondern von denen, die das Böse zulassen."

  • #6

    Bernd (Dienstag, 19 September 2017 12:37)

    Die gegenwärtige über-domestizierte Zivilisation erzieht die Menschen zu zahnlosen JA-Sagern, die widerstandslos praktisch alles mit sich machen lassen. Aufgrund dieser durch artfremde industrielle Lebensweise herbeigeführten Lebensumstände, ist die Lebenskraft vieler Menschen in unserer Zeit praktisch auf Null gefallen. Doch im tiefsten Inneren der meisten Menschen wohnt ein aggressives, gesetz- und kompromissloses Naturwesen, das schon lange aus dem Kerker befreit werden möchte, in welches es eingesperrt wurde. Ich liebe Camouflage, Uniformen und Waffen. In mir steckt ein Krieger und die Lust auf grenzenlose frenetische Gewaltexzesse ohne Reue.

  • #7

    Eckie (Dienstag, 19 September 2017 14:01)

    @Bernd: wie wäre es mit Harakiri ? Da kannst Du Dich (zwar nur einmal) richtig ausleben und kein anderer kommt zu Schaden.

  • #8

    Balder (Dienstag, 19 September 2017 14:16)

    (Welt-)Kriege als Korrektur aufgeschobener Entwicklungen wären nicht notwendig, wenn die Menschheit im Einklang und nach den Gesetzen der Natur leben würde. Als Beispiel können wir die Lebensweise des „Bruder“ Wolfs nehmen:

    Rudel: Die Menschen leben in Stämmen (Maximal 150 Menschen pro Stamm)

    Territoriale Verteidigung: Die Menschen verteidigen ihre Heimat vor Eindringlingen.

    Soziales Gefüge: Die Menschen helfen sich untereinander. Der Familienverband ist stark. Sozialleistungen gibt es nur im Rahmen der familiären Unterstützung.

    Autorität: Die Menschen folgen einem Anführer (Alphatier). Dieser ist ersetzbar.

    Natürliche Auslese/Selektion: Ist der Nachwuchs nicht überlebensfähig, ist das traurig. Letztendlich können jedoch nur die überleben, die fähig sind, im Rudel ihren Beitrag zu leisten bzw. von Nutzen sind. Sobald eine Gesellschaft denkt, sie könne jeglichen Ballast in jedem Fall durchfüttern, befindet sich diese bereits im Untergang. Im Rudel würden Jene ohne Nutzen den untersten Rang einnehmen und dürfen nur das essen, was noch übrig ist. Befindet man sich in üppigen Zeiten, kann dieser Ballast sogar überleben. Sobald die Nahrung knapper wird, bleibt nichts übrig und sie verhungern. Der Ballast wird also nie eine große Anzahl erreichen und regelmäßig ausgedünnt bzw. verschwinden.

    Fehlverhalten: Kriminelle werden aus dem Stamm verstoßen oder getötet, je nach Schwere des Vergehens.

    Kein Ackerbau, keine Rodung von Wäldern, keine Veränderung der Natur: Die Menschen leben mit der Natur und ernähren sich von ihr in ihrer natürlichen Form. Sie pressen die Natur nicht aus, sondern essen das, was da ist. Es gibt keine Überbevölkerung, da jeder Mensch „zuviel“ nicht ernährt werden kann und stirbt, bevor eine „Blase“ entsteht. Als Nahrung dient Fisch aus den Flüssen, Wild aus dem Wald, Nüsse, Beeren, Obst, Wildkräuter, Wildgemüse usw.

    Wenn wir so leben wie die Menschen damals, würde es gar nicht zu Auswüchsen kommen, die einen Krieg notwendig machen, da jede Form der Degeneration verschwindet, bevor sie katastrophale Dimensionen erreicht und nur mehr durch einen „großen Krieg“ bereinigt werden kann. Natürlich wird es Stammesfehden und kleinere Scharmützel geben. Ein paar Tote hier und da. Aber der Terror, das Leid und die Vernichtung der großen Kriege bliebe erspart.


    Der Sozialismus erzeugt große Blasen, z.B., durch die Welthungerhilfe, welche irgendwann platzen und Millionen von Toten fordern. Bei der Welthungerhilfe werden überschüssige Bevölkerungsmengen, die nicht lebensfähig wären, künstlich am Leben erhalten und sogar vermehrt, bis das Ganze nicht mehr zu halten ist. Der Traditionalismus würde der ersten überschüssigen Person bereits das Leben verwehren, so dass es insgesamt viel weniger Tote, viel weniger Leid und viel weniger Zerstörung gibt.

  • #9

    Wilhelm Scheidl (Dienstag, 19 September 2017 14:59)

    Bernd hat richtig zum Ausdruck gebracht, wie ein Großteil der Menschen tickt, wie er von Natur aus geschaffen ist.
    Wir haben uns zwar immer weiter von der Natur entfernt. Der Versuch zur Erschaffung eines perfekten Idealmenschen wird allerdings scheitern. Und das Naturwesen wird spätestens dann in den Vordergrund treten, wenn die Scheinwelt um uns zusammen bricht.

    Wir alle haben es zugelassen, als jahrzehntelang eine Scheinwelt um uns aufgebaut wurde, wohl wissend, dass wir eines Tages die Realität erkennen müssen. Aber wen kümmert schon das Morgen? - absolut unverantwortlich!

  • #10

    Krieg ist das, was NUR von Eliten ausgelöst wird: Immer! (Dienstag, 19 September 2017 22:15)

    Die Dummen und Widerstandsfeigen wie -faulen sind die, die die Befehle nicht nur entgegennehmen, sondern diese in ihrer absolut abstrusen Blödheit auch noch ausführen: gegen ähnlich dumme und arme Leute wie sie selbst.

    Die Dreckiten sind derweil auf Erholung in der Karibik et cetera.

  • #11

    Wie hat Donald heute vor der UNO erklärt? (Dienstag, 19 September 2017 22:20)

    Diese Regime, wie das des Iran, das dem Volk seiner Rohstoffe beraubt, gehören, wenn wir human zusammenarbeiten beseitigt?

    Tja, human beseitigt wird Mord neuerdings genannt. Und dem Volk beraubt? Als ob in den Staaten die Rohstoffe dem Volke zugute kämen.

    Ob unter den UNO-Eliten ein einziger gesessen haben mag, der solch oberdämliche Dumpfbackenrede auch nur im Geringsten durchschaut hat? Oder sind die einfach alle so dreckig wie das Regime im Iran?

  • #12

    Manni, der Elefant (Dienstag, 19 September 2017 22:27)

    Der ungelernte Präsident in den Staaten ist ein echter HUMANITOU. Aber eben keine anbetungswürdige, gottesgleiche Verseelung der dortigen Ureinwohner; und auch nicht die unsere.

  • #13

    Frank (Dienstag, 19 September 2017 23:46)

    https://orig00.deviantart.net/5ddd/f/2011/248/6/6/pixel_panzer_by_tiefsee-d48xf43.png

  • #14

    „Es kommt zu einem Verfall der Haltungen (Mittwoch, 20 September 2017 00:00)

    und zu einer Ausdünnung der kohärenten Kräfte in der Gesellschaft.“

    Ja? Aber nur, wenn sich das faule Volk einreden lässt, dass es Eliten gäbe. Dann nämlich wird der Verfall durch Konkurrenzsysteme schon in den Schulen eingeleitet, die vorgeben, dass die, die besser durchkommen, auch die klügeren Köpfe seien, wodurch sich die Überheblichkeit einiger pseudoelitären Vollkoffer herauskristallisiert.

    Schon in Stanford und Princeton ist bewiesen worden, dass Kinder, die ich eigentlich als die einzigen Menschen bezeichne, wenn man Mensch mit Menschlichkeit gleichsetzt, spätestens mit Eintritt in die Schulen, vorher durch geistesgestörte Eltern, die den Schaden von ebendiesen haben, zu schlechten Menschen werden, die die typisch tierischen Eigenschaften haben: kein Gestern, kein Morgen, nur Kampf, sich nicht um die anderen sorgen und hinter uns die Sintflut, wenig Liebe, sehr viel Wut, Feigheit, keinen Mut.

  • #15

    Stani (Mittwoch, 20 September 2017 13:59)

    Den Krieg gibts leider in verschiedenen Formen tagtäglich zwischen Regierenden und Mächtigen untereinander, zwischen Regierenden und Regierten/ihren Wählern und auch zwischen Regierten untereinander.
    Solange die Menschen nicht den Dreieinigen Schöpfergott und Seine Gebote wie die Lehren Christi und Seiner Kirche anerkennen und danach zu leben bestrebt sind, sondern all das leugnen und meinen, ihr Paradies hier auf Erden gemäß Selbstdünken fabrizieren zu sollen, wird es immer Konkurrenten und Mißliebige und somit Kriege geben mit vielen Opfern.
    Es ist wie immer eine Frager des wahren Glaubens und der wahren Vernunft. Papst em. Benedikt XVI. hat in seiner Regensburger Vorlesung dazu genug Wegweisendes gesagt.

    Hinzu kann man sagen, daß Republik und Demokratie von den Feinden der Kirche bewußt initiierte Irrwege waren und sind. Die Ordnung Gottes aber ist eine hierarchische Ordnung zum Besten aller Menschen. Diese Ordnung ruht auf 2 Säulen: Kirche und Staat mit den beiden sichtbaren Oberhäuptern Papst und katholischer Kaiser- und bestand zum Glück auch viele Jahrhunderte.
    Der erste selbstgegründete Staat, der diese Ordnung gänzlich mißachtete waren diejenigen, die die Vereinigten Staaten von Amerika gründeten. Von Beginn ihrer Existenz führten die USA Kriege und brauchen den Krieg im Innern wie nach außen hin bis heute als Rechtfertigung eben ihres Bestehens. Es ist die Mission der USA, Demokratie und Republik (die nichtchristliche Ordnung) wenn nötig mit brutalster Gewalt weltweit zu etablieren. Bei uns in Europa hatte ihnen ein gewisser Herr Schicklgruber dazu einen großen Dienst erwiesen samt den vielen Nicht-Christen.

  • #16

    Wilhelm Scheidl (Mittwoch, 20 September 2017 15:46)

    Ja, lieber Frank, es ist das staatliche Bildungssystem, das uns so tief nach unten gezogen hat. Und dieser Irrsinn geht unaufhaltsam weiter. Wir Erwachsenen sollten uns tatsächlich mehr an die Kinder orientieren als umgekehrt.

    Conclusio: Der Sozialismus in jedweder Form führt ins Verderben. Die Herrscher wissen das. Dennoch unternehmen sie alles, um dieses Wissen vom Volk fern zu halten, damit sie uns weiter beherrschen können. Sie brauchen UNS, nicht wir sie. Wehren wir uns, so gut und so lange wir das noch können!

  • #17

    Karl Martell (Mittwoch, 20 September 2017 16:48)

    Wer Clausewitz kennt, weiß: Der Krieg ist nichts anderes als Fortsetzung der Politik mit anderen Mitteln".

    Bin ich aber nicht wehrhaft, dann bin ich auch in der Politik ein wehrloses Würstchen.

    So leicht erklären sich die Zustände in unserem Land.

  • #18

    HUMANITOU, hehe :-) (Mittwoch, 20 September 2017 21:05)

    Aber es gibt doch Abhilfe gegen den Parteiensumpf:

    https://www.youtube.com/watch?v=i5jeCsTcp7s
    https://de.wikipedia.org/wiki/Bruno_Rossmann
    https://www.youtube.com/watch?v=t7LIZJWiD30

    Allerdings bin ich bei Parteiwechslern trotzdem skeptisch. Aber wenigstens ist er weg von diesen faulenden Grünen.