Links, rechts, oben, unten, vorne, hinten. (Teil 1)

 

Die traditionellen politischen Einteilungen in links und rechts haben immer schon Schwächen gehabt, weil man damit die komplexe und mehrdimensionale Materie namens Politik nur eindimensional abbilden kann. Es gibt Linke, die sind im Habitus so stockkonservativ wie die borniertesten Reaktionäre und es gibt lockere Rechte, die für Progressivität bürgen und denen das soziale Gefüge mehr am Herzen liegt als alles andere.

 

Der Kompass bleibt

Und doch sind diese bewährten Kategorien die grundsätzlichen und fundamentalen. Die Wasserscheide zwischen links und rechts verläuft entlang einiger weniger, aber unverhandelbarer Kriterien. Es geht dabei um die Familie, die Staatsfinanzierung, die persönliche Verantwortung und das Leistungsprinzip sowie die Subsidiarität. Zu klären sind diese Standortbestimmungen mit einigen einfachen Fragen:

  • Wie steht man politisch zur Familie?
  • Wie wichtig ist einem die heteronormative Situation mit Vater, Mutter, Kindern?
  • Soll der Staat die Familien mit Transfers fördern?
  • Wie hält man es mit der Umverteilung? 
  • Wie sehr soll der Staat seine Bürger besteuern?
  • Soll es staatliche Gesundheits- und Pflegesysteme geben?
  • Soll grundsätzlich der Einzelne oder das Kollektiv die Verantwortung tragen?
  • Ist die Nation der zentrale Lebensraum oder sollen Nationen verschwinden - zugunsten eines Superstaates?

Man sieht bereits an diesen wenigen Fragen, dass klare Antworten oft gar nicht so einfach sind, weil z.B. die Auswirkung eines demokratischen "Neins zur Umverteilung" einen Staat völlig anders konfigurieren würde als das Bekenntnis zu derselben.

 

Doch beginnen wir mit der Keimzelle des Staates, der Familie. Das Bekenntnis zur traditionellen Familie ist staatsprägend. In Gesellschaften, in denen die Familie mit Kindern einen hohen Stellenwert hat, wird der Staatsapparat naturgemäß wenig zu vermelden und nur geringen Zugriff auf die Bürger haben. Die Bürger sind durch die familiären Strukturen gut vernetzt und gut gestärkt. Die Familie bietet einen natürlichen Schutz vor einem Staat, der sich überall einmischen will.

 

Institutionelle Kinderbetreuung ist links

Wenn der Staat aber Kinderbetreuungseinrichtungen forciert und die Idealisierung der berufstätigen Frau zuungunsten der Mutterschaft vorantreibt, dann kann die Situation kippen. Kinder werden dadurch schon in der frühesten Lebensphase in institutionelle Strukturen verbracht und dort dem Staatsgefüge einverleibt. Staatliche Strukturen gewinnen Macht und Einfluss, die Familienbande werden geschwächt.

 

Diese Tatsachen werden bei der allgemein akklamierten Verbreitung von Kinderbetreuungseinrichtungen nie thematisiert - aber diese Institutionen sind die Verdinglichung zutiefst linker Phänomene: Der Staat soll sich um die Kinder kümmern, die Familie soll zerstört werden. Um nichts anderes geht es dabei unterm Strich.

 

Man sieht heute einen Staat aber kaum als linksorientiert an, wenn er die jungen Mütter möglichst bald wieder in die Arbeit eingliedert und die Kinder von ihm annektiert werden, sondern dieser Staat wird als modern, vorne mit dabei und progressiv erlebt. So kann es sein, dass man sich sehr modern vorkommt, wenn man diese Dinge unterstützt und schnell ein paar Frauenrechte vorschiebt, aber in Wirklichkeit folgt man der familienzersetzenden Ideologie eines Karl Marx und bemerkt es gar nicht. Dieses im Kern falsche Gesellschaftsbild wird von den Medien fleißig mitgeprägt, weil die "Befreiung der Frau" überall das oberste Ziel ist. (Von was soll diese Frau eigentlich befreit werden? Von ihren Kindern?) 

 

Aber bleiben wir fair: Natürlich ist es auch der nachvollziehbare Wunsch vieler Frauen mit Ausbildung, (wieder) in den Beruf einzusteigen, das soll gar nicht schlecht geredet werden. Man muss halt immer dazusagen, was diese Wünsche und Änderungen der weiblichen Rolle grundsätzlich bedeuten und langfristig bewirken können. 

 

Gar nicht so ideal

Dass die zunehmende Drift der weiblichen Lebenswelten nach links keine besonders fruchtbare Situation hergestellt hat, wissen wir längst. Wo Kinderkriegen als Manko und Hindernis am Weg zur Topkarriere und zur Freiheit angesehen wird, fällt der Entschluss zur Fortpflanzung eben erst spät oder gar nicht.

 

Das paradoxe und destruktive Endergebnis dieses Wandels folgt auf dem Fuß: Das Familienjoch wurde mit dem Arbeitsjoch getauscht und wenn man Pech (nämlich doch einmal Kinder) hat und berufstätig ist, dann hat man beides am Hals. Unter Umständen kommt bei kinderlos Berufstätigen noch eine Torschlusspanik hinzu, die Frauen mit Mitte Dreissig erfasst, weil die biologische Uhr tickt. So toll ist das linke Dasein also gar nicht. Das will man uns nur einreden, um die Zerstörung der Familie unter dem Deckmantel der Befreiung der Frau etablieren zu können.

 

Im demnächst erscheinenden Teil 2 geht es weiter mit der Frage der Umverteilung

 

 

 

 

 

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Kommentare: 29
  • #1

    gabi genge (Donnerstag, 28 September 2017 08:31)

    Hausfrauen haben Angst vor Scheidung und damit vor dem Dasein als Alleinerziehende. Dann drohen Doppelbelastung Und finanzieller Ruin.

  • #2

    ostarricchio vecchio (Donnerstag, 28 September 2017 10:22)

    Das Koordinatensystem sieht ja im ersten Moment ganz gut aus, aber wenn man etwas darüber nachdenkt, ist es falsch. Linke, kollektivistische, sozialistische (ob international- oder national-) Konzepte gehen obligatorisch mit Zwang einher, das ist eine conditio sine qua non. Z.B.: „liberale“ Linke, die für die Masseneinwanderung sind, mögen ja glauben, dass sie „liberal“ eingestellt sind, aber sie laden in Wahrheit das Ergebnis ihrer Ideen auf die produktiven Teile der Gesellschaft ab, die zur Finanzierung dieser Immigranten unter latenter, aber impliziter Androhung von Gewalt herangezogen werden. Dass dieser an sich aggressive Enteignungsakt aktuell Konsens ist, spielt ja für diese zugrundeliegende Tatsache keine Rolle.

    Ein Dreiecksverhältnis frei – rechts – links ist das Koordinatensytem, das der Wahrheit etwas näherkommt.

  • #3

    Enka Latineg (Donnerstag, 28 September 2017 12:15)

    Arik Brauer sang Anfang der 70er Jahre in seinem Lied Köpferl in Sand:
    "Hinta meina, voada meina, links, rechts güüds ned
    Oba meina, unta meina siach i nix."

    Olaf Scholz (SPD Hamburg) will "die Hoheit über die Kinderbetten"

    Diese beiden Aussagen vermischt ergeben ein recht realistisches Bild. Die mündigen Bürger werden mittels gefüllter Kühlschränke und panem et circenses sediert während manipulierende Kräfte stetig Stück für Stück ihr Werk der Vollendung naherbringen können. Gut auf den Punkt gebracht hat das Johannes Claudius Juncker mit seinem "Wir stellen etwas in den Raum...".

    Einer heutigen sogenannten westlichen Gesellschaft ist die weibliche Mutterrolle und ein Dasein als Heimchen am Herd als einzig erfüllender Lebenszweck nicht mehr vermittelbar. Das Problem der Kindererziehung bleibt trotzdem, denn die erste Nahrung für den Säugling kommt direkt aus der Mama und auch danach ruft ein Kleinkind bei Schmerzen und Trostbedürfnis auch zuerst nach ihr.
    Berufstätigkeit mit Kinderkriegen zu verbinden wird also nie ganz unproblematisch werden.

    Zur Frage der Besteuerung: Nicht das "Wie", sondern das "warum" ist der Punkt. Wenigstens ehrlich herausgearbeitet ist endlich einmal die Tatsache, dass die Bürger definitiv nicht der Staat sind , entgegen der seit Generationen bereits in der Schule erfolgenden Indoktrinatiom. Die Bürger gehören dem (inzwischen tiefen) Staat.
    Dann soll doch dieser Staat endlich seinen Leibeigenen die Wahrheit sagen. Ludwig XIV war in dieser Hinsicht immerhin ehrlich.
    Damit erhält dieses "Warum" eine schlüssige Antwort, auf die jede(r) selber kommt.

  • #4

    @ gabi genge (Donnerstag, 28 September 2017 16:07)

    Die Angst, von der Frau mit Kind oder Kindern verlassen zu werden und finanziell ruiniert zu werden, besteht bei Männern gleichermaßen. Es gibt beides - und zwar gar nicht so selten.

  • #5

    gms (Donnerstag, 28 September 2017 16:48)

    Zitat: "Die traditionellen politischen Einteilungen in links und rechts haben immer schon Schwächen gehabt, weil man damit die komplexe und mehrdimensionale Materie namens Politik nur eindimensional abbilden kann."

    Dies Richtigkeit dieser Betrachtung steht und fällt mit der Definition von /legitimer/ Politik. Rasche Abhilfe schafft aber auch keine Erweiterung der Fragestellung nach einer solchen Politik, stünde dann alternativ doch bloß die Zulässigkeit respektive Richtigkeit auf dem Prüfstand.

    Dann und nur dann, wenn man bestimmte Zugänge in einzelnen Materien der Politik als letitim anerkennt, in anderen jedoch nicht, läßt sich eine relevante Mehrdimensionalität behaupten, innerhalb derer jemandes politische Haltung anzusiedeln wäre.
    Zugleich aber ist besagte Unterschiedlichkeit in der Bewertung, ob etwas auf der einen Achse akzeptabel sei, auf einer anderen aber nicht, ein starker Indikator für Prinzipienlosigkeit, angesichts derer sich beliebig viele Dimensionen zwecks Verortung behaupten ließen. Daran leiden erbärmlich der Globus und die Diskussion gleichermaßen -- willkommen im leidigen Sumpf der omnipräsenten Wertediskussion.

    Die Legitimität einer Handlung ist untrennbar verbunden mit der Frage nach Zwang und Gewalt. Ob aber initiale Gewaltanwendung, sprich jene abseits einer klar erkennbaren Verteidigung, zulässig ist oder nicht, ist exakt der einzig richtige Maßstab von wegen links oder rechts.

    Entweder ist Politik konsensual, indem sie nicht im Widerspruch zu jenen steht, die davon betroffen sind, oder sie agiert mit Gewalt gegen Leute, die sich nichts zuschulden kommen ließen. Jede andere Betrachtung negiert die einzige Größe, die sich aus der politischen Gleichung nicht rauskürzen läßt: Das Individuum. Jede andere Betrachtung induziert in die Debatte zugleich zwangsweise Abstrakta wie "Kollektiv", "Allgemeinwohl", "übergeordnete Interessen" und vergleichbare mentale Vernebelungen zwecks Herbeiführung von Zustimmung zu kollektiven Umtrieben.

    Die alles entscheidende, politische Gretchenfrage lautet daher: Wie halten Sie es mit Gewalt? Wollte man das Feld etwas aufweiten, dann nach der Frage, wann und wie jemand schuldig werden kann.

    Politik im heutigen und zugleich linken Sinne ist konzertiertes Vorgehen einer Gruppe gegen den Rest mit Mitteln des Zwanges. Jeder echte Rechte, sprich ein solcher, der sich nicht von der jahrzehntelangen Propaganda bezüglich Verortungsschema (nationale versus internationale Sozialisten) den Verstand rauben ließ, wird allein am Gesamtgrad des von der Politik ausgeübten Zwangs als einzig relevante Beurteilung festhalten und damit zugleich jede behauptete Notwendigkeit einer Mehrdimensionalität zwecks politischer Verortung zurückweisen.

    Können und müssen Menschen ihr Zusammenleben abseits des Privaten organisieren? -- Ja, das können und müssen sie, man nennt die Summe der diesbezüglichen Vereinbarungen und Umsetzungen "Politik". Könnte man dabei auf Gewalt wider jene verzichten, von denen selbst, und das ist der alles entscheidende Punkt, keine Gewalt ausgeht? Ja, das könnte man, doch weil dieser Verzicht das Leben anstrengender macht, rationalisiert man das eigene Begehren, auf Kosten Dritter zu profitieren, nennt es "links" und tyrannisiert hernach jene, die sich in bester humanistischer Tradion einer Freiwilligkeit verpflichtet sehen und Gewalt allein im Kontext der Abwehr anwenden.

    Entweder darf man gegen Schuldlose Zwang ausüben, oder man darf es nicht. Hat man das erstmal verstanden, dann ist der politische Gesinnungsglobus tatsächlich nur noch eine Linie, an deren linkem Ende betreffend Zwang ein fettes "Ja" steht und rechts ein nicht minder fettes "Nein". Entweder Bevormundung, durchgesetzt mit Gewalt, oder Kooperation respektive freiwillige Unterordnung. Entweder angemaßte Autorität, oder eine echte.

    Anerkennt man, wie oben beschrieben, Politik als Gestaltung des Zusammenlebens, gibt es keine andere relevante Dimension abseits von Zwang versus Freiwilligkeit. Jede Behauptung des Gegenteils dünkt dann nur noch wie der Versuch, linkes Gedankengut doch noch irgendwie hoffähig zu machen.

  • #6

    Na, endlich hast du es aufgegriffen! (Donnerstag, 28 September 2017 20:54)

    Deshalb Neues: https://www.youtube.com/watch?v=CYPwxs5Wd0A&feature=youtu.be&t=31

  • #7

    Gleich stehst du wieder vor dem Nichts: „ Wie sehr soll der Staat seine Bürger besteuern?“ (Donnerstag, 28 September 2017 20:58)

    So sehr wie nötig!

  • #8

    Soll grundsätzlich der Einzelne oder das Kollektiv die Verantwortung tragen? (Donnerstag, 28 September 2017 20:59)

    Das Kollektiv, weil
    der Einzelne trägt,
    wie alle Politiker
    heutzutage, keine,
    nicht die geringste
    Verantwortung.

  • #9

    „… zugunsten eines Superstaates? …“ (Donnerstag, 28 September 2017 21:06)

    Der Superstaat ist das äußerst mögliche Asozialgefüge und trotzdem hoch-, nein, höchstverschuldet: siehe USA. Asozialer geht’s kaum, und der Sozialstaat bleibt trotzdem: es ist und bleibt der SS der Superreichen.

    Äußerst Dämliche mögen dazu ja sagen, um die Wirklichkeit zu verdrängen, es sei der Staat der Verantwortung des Einzelnen, hehe, womit # 8 wieder aufgegriffen wäre.

  • #10

    »… weil z.B. die Auswirkung eines demokratischen "Neins (Donnerstag, 28 September 2017 21:12)

    zur Umverteilung" einen Staat völlig anders konfigurieren würde als das Bekenntnis zu derselben …«

    Dann könnten Ärzte allerdings nicht mehr so locker während der Arbeitszeit im NR od. im Krankenhaus die Zeit für private Blogs verschwenden und weiter die Kassen überplündern. Das ist doch deine Einzige Sorge. Deshalb bist du für den Asozialstaat für Arme, damit der von euch bisher geplünderte weiter geplündert werden kann. Und zwar genau um das, was nur noch da ist. – Wegen Typen wie dir!

  • #11

    So ein Blödsinn: (Donnerstag, 28 September 2017 21:15)

    „… Die Familie bietet einen natürlichen Schutz vor einem Staat, der sich überall einmischen will …“ – Erzähl das einem Chinesen! Hahahaha!

  • #12

    G. (Donnerstag, 28 September 2017 21:21)

    »… Wenn der Staat aber Kinderbetreuungseinrichtungen forciert und die Idealisierung der berufstätigen Frau zuungunsten der Mutterschaft vorantreibt, dann kann die Situation kippen. Kinder werden dadurch schon in der frühesten Lebensphase in institutionelle Strukturen verbracht und dort dem Staatsgefüge einverleibt. Staatliche Strukturen gewinnen Macht und Einfluss, die Familienbande werden geschwächt …« Nein, sie kippt und muss durch Immigranten aufgefüllt werden. Sonst: Nix mehr Sozialstaat für Arme, nur noch für Superreiche und Reiche. Deshalb sitzen Fratzen wie ihr auch in der Politik, nur die Armen haben keine Vertretung, schon lange nicht mehr. So kommt ein Haselschweiner und ein Strohkack in die Politik: Aus dem Grund, die Umverteilung nur noch nach oben statt finden zu lassen.

    In den USA sind fast nur Millionäre im Senat und im Repräsentantenhaus. Wer’s vorher nicht ist, ist es danach. Das ist die einzige Wirklichkeit, die von euren Milliarden Wahrheiten Einzelner nicht aufgebrochen werden kann.

  • #13

    Ja? (Donnerstag, 28 September 2017 21:46)

    … aber diese Institutionen sind die Verdinglichung zutiefst linker Phänomene: Der Staat soll sich um die Kinder kümmern, die Familie soll zerstört werden. Um nichts anderes geht es dabei unterm Strich …

    Die Familie soll zerstört werden? Glaub mir eines: kein einziger hat sich dieser Aufgabe gewidmet: kein volksverbundener Linker und auch kein dreckiger industrieverbundener Rechter. Das entsteht einfach so. Und zerstört wird die Familie von Familien: von den industriellen Familien, die ihre Drecksfresse überall drinnen und so die Prolitik, ups, unterlaufen haben.

    Und zwar in dem Sinne, sodass man so günstig wie möglich an Arbeitskräfte kommt, deren Damenanteil mit dem Pseudoausdruck der Karriere geködert wird, was zeitlich die familiäre Ebene zerstört. Deshalb: Steuern weltweit rauf auf 80 % und alles ist gerettet. Nur leider muss es weltweit sein; wenn nicht, dann können große Staatenverbünde sich nur durch Einfuhrverbote schützen, weil sie sonst die Arbeitsplätze verlieren. Kleine diskutiere ich da gar nicht einmal, weil die haben bei dem Elitendreck, der die Welt zu steuern versucht, längst keine Chance mehr, umso weniger, desto mehr ihr ach, so feines Leben, vom Außenhandel abhängig gemacht worden ist.

    Wegen einiger dieser Gründe müssen auch dreckige Freihandelsabkommen her: sonst ist der Kampf untereinander zu gering. Weil wenn ich solches unterschreibe, unterschreibe ich auch, dass die Feinde der Nationen, und das sind nun einmal dieselben privaten (nicht staatlichen) Gebilde, die seit Generationen die Welt ausbeuten und nichts als Leid verursachen, alles dürfen, ohne dass der Staat die Möglichkeit hat einzugreifen. Tja, DU nennst das Elite, noch dümmer ist der Ausdruck im Teilbereich: Investoren (Weil nur ein Staat mit nicht staatlichem Geld so weit kommen kann, dass er von sogenannten Investis zermalmt werden kann; das ist heute fast jeder moderne Staat). Ich sage: rauf auf die Bäume im Sinne der Sansons. Aber modern, und das heißt ,hohe Steuern oder Marktausschluss‘.

    Zum Kursivsatz: Weil das heißt, dass ich unterschrieben habe, dass diese ihre Produkte ungehindert einführen dürfen, auch, wenn sie die Arbeitsplätze zuungunsten der Bürger nach außen verlagert haben. Und das durch Förderungen der eigenen Prolitik, die diese Bürger gewählt hat und die von diesen sich selbst arbeitslos machenden Bürger finanziert werden. Klar: Ohne das sie das wissen. Keine Angst: Sie werden dies auch nie erfahren. Sie sind zu dumm dafür.

  • #14

    # 13 Korr.: (Donnerstag, 28 September 2017 21:57)

    … längst keine Chance mehr, umso weniger, desto mehr ihr – ach, so feines Leben – vom Außenhandel abhängig gemacht worden ist … Und das durch Förderungen durch die eigene Prolitik, die der Bürger gewählt hat und die (die Förderungen!) auch noch von diesem sich dadurch selbst arbeitslos machenden Bürger finanziert werden.

  • #15

    Damit müsstest du dich ja bestens auskennen als Arzt? (Donnerstag, 28 September 2017 22:01)

    <blockquote>Im demnächst erscheinenden Teil 2 geht es weiter mit der Frage der Umverteilung</blockquote>

    Nur die Ökognomen, ups, kennen sich da nicht aus. Und weil die sich mit nichts anderem beschäftigen, muss uns ein Arzt darüber unterhalten, hehe. Tja, der Dr. nützt nichts, wenn er aus dem falschen Fach stammt. Genauso glaubwürdig wie wenn es ein Tischler versucht: beide sind artfremd.

  • #16

    Was ist das Links & Rechts? (Donnerstag, 28 September 2017 22:06)


    https://www.youtube.com/watch?v=QQEQTsZ60jg&feature=youtu.be&t=10

    Sonst kapiert ihr’s nie! Weil der politische Kompass, den der Herr Dr. vor einem Schreiber hier nicht einmal gekannt hat, wie mir auffiel, zu wenig aussagekräftig ist.

    Gut ist allerdings die Einteilung. Bemerkenswert allerdings, dass alle, ALLE!, Parteien heutzutage rechtsautoritär sind. Heißt: bürgerfern und beherrschen wollend, wenn’s um die KLEINEN geht.

  • #17

    Versteht dein Kleinhirn das endlich, Franz Marcus? (Donnerstag, 28 September 2017 22:27)

    https://youtu.be/VFVSXN8Ezvw?t=116

  • #18

    https://youtu.be/CYPwxs5Wd0A?t=117 (Donnerstag, 28 September 2017 22:31)

    Pleite gehen lassen! Alles klar?

  • #19

    Das Ösireich geht mit ALLEN Parteien in diese Richtung: Asozialstaat USA (Donnerstag, 28 September 2017 23:53)

    Ein Maß für Einkommensungleichheit. Der Gini Koeffizient ist null, wenn alle das gleiche Einkommen haben und eins, wenn eine Person das gesamte Einkommen erzielt. Einkommen nach Steuern und Transfers und gewichtet nach Haushaltsgröße:

    Ösireich | 0.274 | 9 | 4.1
    USA | 0.39 | 16.8 | 8.3

    Anteil der Bevölkerung mit weniger als 50% des mittleren Einkommens (Median) des jeweiligen Landes. Einkommen nach Steuern und Transfers, kontrolliert für unterschiedliche Haushaltsgrößen:

    Ösireich | 0.274 | 9 | 4.1
    USA | 0.39 | 16.8 | 8.3

    Das Durchschnittseinkommen der oberen 20% als Vielfaches des Durchschnittseinkommens der unteren 20%. Einkommen nach Steuern und Transfers und gewichtet nach Haushaltsgröße:

    Ösireich | 0.274 | 9 | 4.1
    USA | 0.39 | 16.8 | 8.3

  • #20

    Nett, nicht wahr? (Freitag, 29 September 2017 00:51)

    http://www.dailymail.co.uk/news/article-4930728/Obama-Bush-Clinton-celebrate-start-Presidents-Cup.html

  • #21

    Noch mal, weil’s so wichtig ist: (Freitag, 29 September 2017 00:52)

    https://www.youtube.com/watch?v=CYPwxs5Wd0A&feature=youtu.be&t=117

  • #22

    michaelcollins (Freitag, 29 September 2017 08:38)

    Könnten Sie, Dr. Franz einmal von dem Sockel Ihrer Kreise herabsteigen und sich im Gedanken in die Situation von unteren Mittel- und Unterschichtfrauen versetzen? Die wollen nicht, so wie Sie so oft in Ihren Artikeln anführen, Karriere machen, die wollen, dass es als Doppelvrdienst ihrer Familie halbwegs gut geht. Welche oben genannte Familie kann denn vom Gehalt des Ehemannes noch leben ?
    Ihre immer wieder angeführten Vorwürfe der Karriresucht oder wie Sie es nennen, Selbstverwirklichung trift denn auf eine Arbeiterfrau oder Bäuerin zu ? Selbstverwirklichen kann sich doch nur eine Frau, die ohnehin in gesicherten finanziellen Verhältnissen lebt oder meinen Sie, da Sie ja im Spital arbeiten, die vielen Krankenschwestern haben den Beruf aus Selbstverwirklichungsgründen gewählt ? Meine Großmutter, meine Mutter und auch ich haben für Lohn arbeiten müssenund nicht, weil ihnen sonst fad gewesen wäre.
    So leid es mir tut, aber bei solchen Themen lese ich eine latente Frauenfeindlichkeit heraus.
    Es wäre anständig von Ihnen, würden Sie sich einmal zu dem einen oder anderen Kommentar äussern, so wie es in anderen Blogs nicht ungewöhnlich ist.
    Und woran liegt die Doppelbelastung, eigentlich dreifach Beruf, Haushalt, Kinder, weil sich Herr Gemahl locker davor drückt, seinen Teil dazu beizutragen. Gehen Sie nicht auf die Frauen los, sondern kritisieren Sie die Männer. Die wenigsten greifen da zu, Waschmaschine füllen ist nicht gerade hilfreich. Kritisieren Sie die Ehemänner, die sich, möglicherweise auch unbewusst, sich immer noch in der Rolle des Paschas fühlen und nein, ich bin keine Emanze, sondern hoffe, rational zu denken.

  • #23

    @ michaelcollins (Freitag, 29 September 2017 20:09)

    Mal ganz ehrlich: Wer von Mittel- und Unterschicht spricht, hat seinen Schaden schon längst nicht mehr im Griff!

  • #24

    (Freitag, 29 September 2017 20:12)

    Es heißt, solcherart Menschen habe das Geistessubstrat längst verlassen. Ab nach Indien mit solchen, sie sollten in Karsten leben lernen!

  • #25

    Wilhelm Scheidl (Freitag, 29 September 2017 20:32)

    Herr Dr. Franz hat schon recht, wenn er den Staat als familienzerstörend betrachtet. Und weil der Staat von der Politik gesteuert wird, sind es folgerichtig auch die Politiker, die dafür die Verantwortung zu übernehmen hätten. Diese wird jedoch sehr geschickt auf das Kollektiv übertragen, sodass das Individuum nicht zur Verantwortung gezogen werden kann. So funktioniert das über kurz oder lang zu Ende gehende System.

    Systemimmanent ist auch das ständige Anwachsen der Staatstätigkeit verbunden mit dem gleichzeitigen Zurückdrängen des freien Marktes. Es ist eben wesentlich einfacher, mit dem Geld der anderen zu leben als selbst Hand anzulegen oder kreativ zu sein. Trotz unverschämt hoher Steuern und Abgaben steigt die Staatsverschuldung ins Uferlose.

    Die Fragen, die Dr. Franz hier in seinem Blog anführt, sind allesamt sehr wichtig und sollten eingehend beantwortet werden. Politiker werden das vermutlich nie tun, weil sie gar nicht am Volkswohl interessiert sind.

  • #26

    Wilhelm Scheidl (Freitag, 29 September 2017 21:01)

    Das muss ich auch noch anbringen:
    Es sind weder die Frauen noch die Männer, die von dieser Menschen verachtenden Politik profitieren. Wir sind allerdings auch nicht unschuldig.

    Nur wenn wir das ganze System hinterfragen, können wir das Problem lösen.

  • #27

    @ 26 (Samstag, 30 September 2017 15:18)

    Hinterfragen ist nicht genug.</> Angelehnt an das Buch »Dagegen sein ist nicht genug« in dem alle nun um ihr Vermögen schwitzenden ihr dreckiges Wort so erhoben haben, dass das dumme Volk glaube und zu deren Gunsten schützend handele.

  • #28

    Ups: (Samstag, 30 September 2017 15:19)

    Hinterfragen ist nicht genug. Angelehnt an das Buch »Dagegen sein ist nicht genug« in dem alle nun um ihr Vermögen Schwitzenden ihr dreckiges Wort so erhoben haben, dass das dumme Volk glaube und zu deren Gunsten schützend handele.

  • #29

    "Steuern sind legalisierter Raub" (Sonntag, 01 Oktober 2017 21:05)

    sagte der große Theologe und christliche Rechtsphilosoph Thomas von Aquin https://www.thedailyfranz.at/2017/09/30/rechts-links-oben-unten-vorne-hinten-teil-2/#commentForm8167408620

    Tja, wie ist der Populist und Demagoge eigentlich so bekannt geworden? Wie so erwähnt geblieben?

    Genau: Die Ausbeuter der Arbeit sorgen seit vielen Jahrhunderten dafür, solche Thesen in die Dummköpfe der Bürger zu pflanzen.

    Wie man hier sehen kann: ES WIRKT! :..-(</Y