Stahlgewitter und Komplotte

Die Linke ist am Ende. Und sie spürt den nahenden politischen Tod. Im medizinischen Sprachgebrauch nennt man diese Phase des vergehenden Lebens die "Agonie". Übersetzt bedeutet der Begriff Agonie den "Todeskampf". Und weil es natürlich (und zum Glück) nicht um ein wirkliches Sterben geht, sondern nur um einen Verlust von Macht, Einfluss, ideologischer Kraft und Kompetenz, haben die Proponenten der Linken genug Energie übrig, um sich diesem finalen Kampf ausgiebig zu widmen. Auch wenn sie wissen, dass er so, wie sie ihn führen, nicht zu gewinnen ist, werfen sie noch alles in die Schlacht, was sie in ihren Arsenalen finden können.

 

Die abgenutzten Nazi-Keulen

Die Kasematten der Roten sind aber heute nur noch sehr eintönig ausgerüstet. Es finden sich dort nämlich ausschließlich nur mehr alte und zerfledderte Nazi-Keulen, die den verbliebenen Sozialisten aller Lager von den Waffenmeistern in die Hand gedrückt werden. Und man lässt natürlich die Hirne der linken Masterminds auf Hochtouren laufen, damit man überall da, wo es opportun erscheint, ein Komplott schmieden kann und bei günstiger Gelegenheit  mit tatkräftiger Hilfe der hinlänglich bekannten linksdominierten Medien bundesweite Empörungsszenarien konstruiert.

 

Auf diese Weise werden dann zum Beispiel Äußerungen von Politikern wie die unlängst von Minister Kickl kommunizierte Idee von der "Konzentrierung der Asylwerber" zu skandalösen Nazi-Sagern umgemünzt. In dieselbe Kategorie gehören betuliche Auftritte wie der des Michael Köhlmeier, der bei der letzten NS-Gedenkfeier des Parlaments die Gelegenheit nutzte, um die Rechten in diesem Land auf eine ganz perfide Art zu verunglimpfen und ebenda auch versuchte, den Bundeskanzler auf üble Art und Weise mit einem Nazi-Vergleich zu desavouieren. 

 

Warum ist das so?

Die Linke hat keine politischen Ideen mehr, die weltanschauliche Basis ist erodiert und die Wähler laufen in Scharen davon - nicht nur in Österreich. Anders gesagt: Das linke Gedankengut ist bald schon so tot wie sein Gründervater Karl Marx, dessen 200. Geburtstag deswegen heuer umso lauter gefeiert wird. Man kann sich des Eindrucks nicht erwehren, dass bei den Linken mangels anderer (nämlich politischer) Argumente und Konzepte der "antifaschistische Kampf" die einzige Möglichkeit geblieben ist, Aufmerksamkeit zu generieren. Man verbeisst sich demzufolge als Linker in der substanzlosen, dafür aber umso breitflächiger ausgewalzten Nazi-Empörung wie ein Hund im letzten Knochen, auch wenn dieser noch so fleischlos ist.

 

Es wird noch dauern

Wir können davon ausgehen, dass trotz aller rationalen und politischen Argumente, die gegen diese Verhaltensweise der Linken sprechen, das polit-mediale Stahlgewitter der ständigen Nazi-Vergleiche und Beschimpfungen noch eine lange Weile anhalten und damit Langeweile produzieren wird. Das dem National-Sozialismus ohnehin zu praktisch 100% verachtend gegenüberstehende p.t. Publikum (also der Wähler) ist nämlich schon ziemlich ermüdet vom endlosen antifaschistischen Theater, aber der politische Spielplan erlaubt wie erwähnt kein anderes Stück - weil es einfach keines gibt.

 

Am Ende steht ein Paradoxon

Solche Verhaltensweisen, die ständig more of the same in die politische Debatte einbringen, haben auf lange Sicht einen kontraproduktiven und paradoxen Effekt. Wenn die Bürger beginnen, sich schon die Ohren zuzuhalten, wenn irgendein linker Opinionleader schon wieder mit unsäglichen Nazi-Anwürfen daherkommt, dann hat die Linke endgültig verloren. Es wird einfach keinen Menschen mehr interessieren und die Bürger werden bei den nächsten Wahlen die rechten Parteien weiter stärken.

 

Verhöhnung der Opfer

Last not least ist der endlose "antifaschistische Karneval", wie der Philosoph Rudolf Burger einst diese linken Verhaltensweisen so treffend bezeichnete, auch eine permanente Verhöhnung der Opfer des Dritten Reichs, weil die Toten auf diese Weise zu Versatzstücken einer intellektuell und weltanschaulich verarmten Linken degradiert werden. Und am Ende werden damit alle diese diskreditierenden und rufmörderischen Angriffe der Linken, die stets im Namen des "Nie wieder" daherkommen, zu einer Schande für sie selbst. 

 

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Kommentare: 10
  • #1

    Frühwirth (Donnerstag, 10 Mai 2018 10:04)

    Zunehmend wird die stumpf gewordene Nazikeule vom Vorwurf des 'Nicht christlich!' abgelöst.
    Köstlich zu beobachten, wie sich gerade linke Atheisten und Kreuzesgegner Sorgen machen, dass sich christliche (auch wenn nur nch dem Taufschein) Politiker 'unchristlich' verhalten.
    So ist es 'unchristlich' die Balkanroute gesperrt zu haben, x-mal abgelehnte Asylanten abzuschieben, abgelehnte Asylwerber gemeinsam in öffentlichen Heimen unterzubringen, Kinderbeihilfen nach den tatsächlichen Lebenshaltungskosten auszurichten, sozialen Missbrauch einzudämmen, ...

    Die Linken stellen fest, was christlich ist und wer ein wahrer Christ ist.

  • #2

    Leonhard (Donnerstag, 10 Mai 2018 12:02)

    ........Politiker 'unchristlich' verhalten.Köstlich zu beobachten, wie sich gerade linke Atheisten.." Richtig - genauso war es zur Hitler´s Zeiten: Der Führer war nicht Rechts, sondern ein (linker)National-SOZIALIST!

  • #3

    Die rechten sind eine (Freitag, 11 Mai 2018 12:06)

    http://myfonts-wtf.s3.amazonaws.com/d7/d7aa0a2012ec5a025813e498ce5cc4ee.63237.jpeg

  • #4

    Tja, Leonhard, dann müsste (Freitag, 11 Mai 2018 12:08)

    er allerdings für Gleichheit eingetreten sein. Ist er das?

  • #5

    @ Frühwirth (Freitag, 11 Mai 2018 12:15)

    Alles und jeder ist unchristlich. Wer behauptet christlich zu sein, der ist nicht nur ein lächerlich dreckiger Heuchler, er beweist damit, nicht zu wissen, wie die Religionswissenschaft den durch die Kirchen zum Eigennutz verzerrten Christus sehen und wie oberdämlich Leute sind, die Religionen huldigen; sei es dem Christen-, dem Juden-, dem Nazitum etc.

    Jegliches Problem der Menschheit beginnt im ReligionsWAHN, dem KapitalWAHN und dem dadurch geschürten und seit Jahrtausenden erhaltenen Hass gegeneinander, um ein gemütliches Miteinander zu unterbinden.

    Geschürt von den faulen Erben und Enteignern der Anderen, die bis heute noch nie gearbeitet, dafür ständig betrogen und andere zum Mord angestiftet haben.

  • #6

    Neues aus dem Irrenhaus: (Freitag, 11 Mai 2018 12:17)

    https://kontrast.at

  • #7

    Ihr kapiert es einfach nicht? (Freitag, 11 Mai 2018 12:30)

    https://www.youtube.com/watch?time_continue=6&v=t2NM2A3FdDg
    https://www.youtube.com/watch?time_continue=6&v=t2NM2A3FdDg

  • #8

    Oops, so ist’s richtig: (Freitag, 11 Mai 2018 12:31)

    https://www.youtube.com/watch?v=Bnsy2HBuPs8&feature=youtu.be&t=83
    https://www.youtube.com/watch?time_continue=6&v=t2NM2A3FdDg

  • #9

    Noam Chomsky über die wahren Verbrecher auf der Welt: (Freitag, 11 Mai 2018 13:24)

    https://www.youtube.com/watch?v=7kfDAL2dq1U&feature=youtu.be&t=212

  • #10

    Hans Kolpak (Montag, 14 Mai 2018 05:11)

    Nicht die Linken sind am Ende, sondern alle Parteien! Die FPÖ, die SVP und die AfD sind zeitweilige Vehikel, um Bewusstsein für die Unzulänglichkeiten von Parteien, Wahlen und Demokratie zu schaffen.
    https://www.afd-forum.eu/impressum