Der wahre Skandal

Man kann den Muslimen nicht vorwerfen, dass sie die kulturelle Ausbreitung versuchen: Der Wille zur Macht ist prinzipiell etwas natürliches und die Eroberung der Welt ist noch dazu im Koran explizit festgeschrieben. Es ist daher objektiv betrachtet kein Skandal, wenn die orientalischen Kulturträger ihre Anschauungen in Europa umsetzen wollen und für dieses Ziel kämpfen.

 

Wir sind selber schuld

Der wahre Skandal an der aktuellen Problematik und am bereits begonnenen "Clash of Cultures" ist, dass die Dynamik des Islams von der europäischen Politik weitgehend ignoriert wurde (und wird) und dass die Ausbreitung der orientalischen Ideologie mit Einladung, Duldung und sogar Unterstützung Europas passiert. Wo kein Widerstand geleistet wird, fallen die Bastionen von ganz allein. Der Riese namens EU ist zu schwach, um eine klare Haltung zu zeigen. Die Schwäche und die Feigheit des tönernen Kolosses wird von seinen Verteidigern gern Liberalismus und Toleranz genannt - aber sie ist doch nichts anderes als eine kraftlose Ängstlichkeit gepaart mit der absurden Idee, man könne eine fremde Kultur an die "europäischen Werte" anpassen, wenn man nur entgegenkommend und freundlich genug ist.

 

Manche trauen sich

Die mutige österreichische Lehrerin Susanne Wiesinger hat dieser Tage ein Buch veröffentlicht, in dem sie die Zustände in den Wiener Schulen und den fortgeschrittenen Kulturwandel in den Lehranstalten beschreibt. Bereits Auszüge aus dem Text reichen, um tief betroffen zu machen und zu wissen, wie weit die Transformation Europas schon fortgeschritten ist: Wiesinger berichtet, dass in den sogenannten Brennpunkt-Schulen die fundamentalistischen und streng konservativen jungen Muslime längst in der absoluten Mehrheit sind - mit allen Folgen.

 

Chronische Versäumnisse

Dass die Zustände in den Schulen sind, wie sie sind, ist der rotgrünen Wiener Stadtregierung aber nicht erst seit dieser denkwürdigen Publikation bekannt, sondern schon viele Jahre. Man hat den Wandel seitens der politischen Verantwortlichen stillschweigend in Kauf genommen und alle Kritiker mundtot gemacht. Der Grund für die schweigende Akzeptanz und die Unterstützung der Übernahme durch den Islam ist klar: Man schielt seitens der Roten und der Grünen auf die neuen Wähler, weil bei den autochthonen Bürgern nichts mehr zu holen ist. Diese sind längst zu den national orientierten und migrationskritischen Parteien übergelaufen.

 

Dabei ist dieser Glaube an neue Wähler kurzsichtig und dumm: Es ist nicht so, dass sich die Linke durch den Islam regenerieren kann. Vielmehr benützt der Islam die linken Parteien als Vehikel, um sich auszubreiten - danach wird er sich von der Linken lösen und sie bekämpfen. Die linke Weltanschauung besitzt nämlich in vieler Hinsicht fundamentale Widersprüche zur orientalischen Kultur. Das haben zu viele linksorientierte Europäer in Folge ihrer gesinnungsethisch eingeschränkten Weltsicht noch nicht kapiert oder sie wollen es nicht kapieren, weil sie sich durch ihr tugendstolzes und migrationsförderndes Verhalten kurzfristig Vorteile erhoffen. 

 

Es geschieht überall

Was in den öffentlichen Schulen bereits geschehen und kaum mehr umkehrbar ist, passiert auch in anderen zentralen Bereichen der europäischen Staaten. Das deutsche Justizsystem etwa ist dafür bekannt, dass die Richter dort gerne einen sogenannten "Strafrabatt" geben, wenn die Täter aus anderen Kulturkreisen stammen. In vielen orientalischen Ländern wird Gewalt gegen Frauen kaum bestraft, sie findet sogar Rechtfertigung im Koran, wenn Vergehen wie Ehebruch vorliegen. Diese "Milde" wurde in verschiedene deutsche Urteile bereits eingepreist und die Nachsicht der Richter sorgt bei unseren nördlichen Nachbarn zu Recht immer wieder für große Aufregung.

 

Klarerweise sollte ja das Gegenteil der Fall sein: Wer sich mit kulturellen Begründungen einer Straftat schuldig macht, sollte nicht mit Milde versorgt, sondern umso härter bestraft werden, weil er ja durch diese seine Tat-Motivation zur Kenntnis bringt, dass ihm die hiesigen Wertestrukturen völlig egal sind. Auch in Österreich sind solche Urteile bekannt, man denke nur an die Gnade, die man gegenüber dem Vergewaltiger im Wiener Dianabad walten ließ.

 

Die Erkenntnis ist da

Die tiefgreifende, ja existenzielle Problematik der europäischen Kultur wird von vielen Autoren (wie etwa Thilo Sarrazin) und von vielen Politikern rechts der Mitte mittlerweile erkannt, sie laufen aber immer noch Gefahr, von den Apologeten des Kulturwandels mit der Nazikeule bedroht und öffentlich verdroschen zu werden. Die gesamte EU ist in dieser Frage tief gespalten und schafft es bis dato nicht, zu einer klaren Positionierung zu gelangen.

 

Der Riss in der Kultur

Es besteht also nicht nur ein "Clash of Civilisations" zwischen der orientalischen und der europäischen Kultur, sondern es gibt auch einen intrakulturellen europäischen Konflikt zwischen der Allianz der Vernünftigen und der riesenhaften Lobby jener, die Migration, Wertewandel und eine nachhaltige Veränderung Europas begrüßen. Letzteren muss man mit aller Klarheit und immer wieder vorwerfen, dass sie in skandalöser Weise gegen die Vernunft, gegen die eigene Kultur und gegen alle wissenschaftlichen und empirischen Erkenntnisse handeln und den temporären Eigennutz über die Zukunft Europas stellen. 

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Sollen Politiker twittern?

In der Tageszeitung Kurier lautete jüngst die Headline: "Die Twitterfalle".  Im  zugehörigen Leitartikel empfahl der Autor allen Ernstes den Politikern, nicht mehr zu twittern - und gab am Schluss seines Textes seinen Twitteraccount an... Anlass für dieses Medien-Thema war der Twitter-Unfall eines Politikers: Der nunmehr fraktionslose österreichische Nationalratsabgeordnete Efgani Dönmez ist vorläufig das letzte Opfer in einer Reihe von politisch tätigen Leuten, denen der zu lockere und zu authentische persönliche Umgang mit den SocialMedia zu einem medial hochstilisierten und im politkorrekten Empörium breitgetretenen "Verhängnis" wurde. Dönmez hatte in einem Tweet am 1.9. auf die Frage, warum die in heiklen politischen Themen (wie dem Islamismus) recht zweifelhaft agierende deutsche Staatssekretärin Chebli so eine Karriere gemacht hat, flapsig geantwortet: "Schau dir mal ihre Knie an, vielleicht findest du da die Antwort ;) "

 

Zack, wumm, aus

Mehr hat er nicht gebraucht. Der feministisch und linksindoktrinierte digitale Lynchmob ist furios über ihn hergefallen und hat ihn mit Schaum vor dem Mund des Sexismus und der Frauenverachtung geziehen, weil der empfohlene Blick auf die Knie der Staatssekretärin als Hinweis darauf verstanden wurde, dass Frau Chebli durch bestimmte und delikate orale Handlungen ihren Posten erworben hätte. Dönmez hat sich zwar entschuldigt und stets beteuert, dass er seinen Tweet nicht sexistisch gemeint hätte, sondern dass er damit einfach auf die devote Haltung der Politikerin gegenüber verschiedenen, eher fundamental agierenden Muslimverbänden anspielen wollte - allein, es war zu spät, der Vernichtungsfeldzug war begonnen, die geifergefüllten Sprengköpfe waren abgefeuert und die Sache musste zu Ende geführt werden. Zwei Tage später schloss man ihn aus dem Parlamentsklub der ÖVP aus.

 

Welche Politiker wollen wir?

Für die Medien sind solche Ereignisse natürlich ein gefundenes Fressen, sie gieren förmlich danach und sie fühlen sich im Shitstorm, der durch einen sexuell konnotierten Sager ausgelöst wird, am allerwohlsten. Sex sells, auch und vor allem in der Politik. Gleichzeitig betont man aber lauthals, wie wichtig die Moral ist und dass gerade für Politiker die höchsten Moralansprüche zu gelten haben. Ein männlicher Politiker sollte heute am besten ein asexuelles sprechpuppenartiges Wesen sein, das zwar fesch sein muss, aber stets sachlich, freundlich lächelnd, überkorrekt und mit gedrechselten Phrasen ausgestattet ist. Also im besten Fall glatt wie ein Aal und geschmeidig wie ein Fischotter. Oder etwa doch nicht?

 

Dieselben Medienleute, die ständig schulmeisternd den idealen Politiker einfordern und auf jeden hindreschen, der irgendwo einmal etwas Provokantes von sich gibt, jammern im selben Atemzug darüber, wie elend es mit der permanenten Message-Control sei und wie unergiebig Interviews mit rhetorisch perfekt trainierten Politikern wären, denen man keine klare Aussagen entlocken kann, weil sie vor lauter Stehsätzen und Überschriften oft selber gar nicht mehr wissen, wie ihre politischen Inhalte aussehen.

 

Was jetzt?

Na was denn nun, liebe Reporter? Wie hätten wir`s denn gern? Seien wir ehrlich: Wollen wir nicht alle miteinander politisch Tätige, die aus unserer Mitte und aus dem realen Leben kommen und die auch mal was "Falsches", Aneckendes oder politisch Inkorrektes sagen dürfen? Glaubt ihr nicht, dass der authentische Mann, der auf Twitter oder Facebook hin und wieder auch eine Zote abgibt oder einen "Schmäh" platziert, derjenige ist, den die Bürger lieber haben als die lackierten Polit-Automaten, die nur eingelernte Berater-Phrasen wiedergeben?

 

 

Über was schreibt ihr dann?

Und im Übrigen frage ich Euch: Über was oder wen würdet Ihr Euch denn in Euren Medien mokieren, wenn die Politiker nun alle aus lauter Angst vor dem Shitstorm ihr Handy und ihr Tablet weglegen und nur mehr das sagen, was die dauerempörte Medien-Meute samt den linkstotalitären Meinungsträgern gerade noch politisch erlauben wollen? Merkt ihr nicht, wie abgrundtief unsinnig es ist, Politikern eine Twitter- bzw. SM-Karenz zu empfehlen? Der Verdacht liegt nahe: Ihr verbalisiert nur die Angst der institutionalisierten Medien, irgendwann gar nicht mehr wahrgenommen zu werden, weil ohnehin alles über Twitter, Facebook und Whatsapp kommuniziert wird...

 

 

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Die neulinke Ersatzreligion

Die Säkularisierung des Westens hat naturgemäß eine generelle Schwächung der Religionen mit sich gebracht. Abgesehen von den zahlenmäßig immer mehr werdenden orientalischen und afrikanischen Immigranten, bei denen die Religion eine zentrale Rolle spielt, ist in Europa der Glaube an "das göttliche Wirken" zu einem Randphänomen geworden. Freilich bahnt sich aber die Sehnsucht nach sinnstiftenden Ideen und nach moralischen Instanzen auch beim säkularisierten Europäer ihren Weg. Echte Atheisten sind in Wirklichkeit sehr selten, an irgendein übernatürliches Wesen, an mehrere davon oder zumindest an eine metaphysische Energie glauben dann doch die meisten.

 

Das Christentum hat abgedankt

Das Christentum, das einst alles beherrschte und sämtliche Lebensabschnitte und -bereiche zumindest prinzipiell strukturierte, hält zwar noch überall seine Symbole präsent, aber im Kern besitzt es keine echte Macht mehr. Dadurch entstand eine Lücke der Sehnsucht - wonach soll der Mensch im Leben nun streben, wenn ihm das Jenseits unglaubwürdig respektive das Hier und Jetzt als Ort des einzig sinnvollen Seins vermittelt wird?

 

Esoterik und Kulte

In den letzten Jahrzehnten konnten sich deswegen auf der Seite der Diesseits-Orientierten die Spielarten der Esoterik und ein ganzes Bukett von diversen Säkular-Kulten etablieren. Vom Veganismus bis über den Körper-Kult, vom Gesundheitswahn bis zum monomanen Freizeit-Hedonismus, überall wird dem Suchenden etwas angeboten.

 

Der Sinn fehlt

Allerdings fehlt den meisten dieser Alltagskulte das moralische Fundament. Und selbst als ausschließlich säkular eingestellter Mensch hat man das Bedürfnis, ethische und moralische Rahmenbedingungen zu haben, denn andernfalls wäre das Dasein im Grunde nur ein steinzeitliches: Das Recht des Stärkeren würde gelten, aber sonst nichts.

 

Die listigen Kinder des Karl Marx

Die stets findigen ideologischen Nachfahren von Karl Marx haben diese Sehnsuchtslücke schon früh erkannt. Der Sozialismus hat sich deswegen in all seinen Erscheinungsformen immer auch kultisch präsentiert und tut dies heute nach wie vor. Jeder Parteitag von modernen Sozialdemokraten ist inszeniert wie ein Hochamt und die Symbolik darf dort nie zu kurz kommen. Es gibt bei den Linken demzufolge Päpste, Priester und Ministranten, Säulenheilige und Märtyrer, Apostel und Prediger. Und das Evangelium wird nach minutiösem Ritus auch immer brav und laut verlesen.

 

Die linke Ersatzreligion

Mit anderen Worten: Die Linke hat es geschafft, trotz oder gerade wegen Marxens Satz "Religion ist Opium für das Volk" eine funktionierende Ersatzreligion zu entwicklen, die den Leuten moralischen Halt geben soll. Die verschiedenen linken Chef-Ideologen gingen sogar soweit, ihre Lehre zu verabsolutieren und jeden, der nicht das Lied der linken Ideale singt, als Abweichler und Ketzer zu verdammen. Wer nicht links ist, der ist nicht rechtgläubig.

 

Je säkularer die Welt sich entwickelte, desto fundamentalistischer wurde die Linke in ihrer Fokussierung auf ersatzreligiöse Inhalte. Zur gleichen Zeit gingen ihre politischen Ideen und Visionen verloren, das verstärkte noch einmal ihre moralischen Ansprüche und Vorgaben. Die Ziele der Linksideologen werden deswegen heute nur noch als metapolitische Heilsversprechen formuliert, das aber umso vehementer. Den guten alten Sozi, der glaubwürdig seine alten Ideale vertrat, wird man in der neulinken Kirche nicht mehr finden.

 

Die tägliche Verkündigung

Den Leuten wird von den linksautoritären Predigern tagtäglich weisgemacht, dass nur die absolute Gleichheit aller Menschen, die offenen Grenzen samt Migrationsrecht für alle, das uneingeschränktes Recht auf Abtreibung und die Ehe für Alle, die Auflösung der traditionellen Familie  sowie die schrankenlose Umsetzung und Erweiterung der Menschenrechte in jedem Bereich der alleinige Schlüssel zum irdischen Glück wären. Realpolitische Ziele haben da keinen Platz mehr, dafür wird alles politisch Andere, das den Linksautoritären nicht passt, in Grund und Boden verdammt.

 

Ab zur Inquisition

Jeder, der Zweifel an den Dogmen der neulinken Ersatzreligion anmeldet oder gar Kritik übt, wird von der Eiligen Inquisition, die in den politkorrekten Redaktionen bestimmter und einschlägig bekannter Medien inklusive der öffentlich-rechtlichen beheimatet ist, öffentlich verdammt und ohne Prozess sofort abgeurteilt. Niemand darf sich rechtfertigen, denn der Widerspruch gegen den linken pseudoreligiösen Hypermoralismus wird nur als taterschwerend behandelt und beschleunigt die Verbrennung am imaginären Scheiterhaufen.

 

Die linksautoritären Kirchenfürsten handeln de facto so wie ihre in der historischen Heiligen Inquisition tätigen Vorgänger der Katholischen Kirche des 15. und 16. Jahrhunderts - der einzige Unterschied ist, dass die am Ende unweigerlich ausgesprochene Todesstrafe "nur" die jeweilige Reputation des Delinquenten betrifft. Der öffentliche Rufmord hat den realen Scheiterhaufen ersetzt.

 

Die  Einleitung der hypermoralistischen Schauprozesse beginnt mit der pejorativen Zuschreibung "Der ist ja rechts!" und danach ist die Hatz eröffnet. Die Folterinstrumente von damals wurden durch die Bearbeitung mit der Nazi- und Rassismuskeule ersetzt. Damit wird solange hingedroschen, bis das Zielobjekt sich öffentlich selbst geisselt, widerruft und danach wenigstens im Weissen Hemd hingerichtet werden kann. Wer aber sein "Revoco!" nicht laut hörbar schreit, kommt aus dem Folterkeller nicht mehr heraus.

 

Aufklärung 2.0

Wenn man die neulinke fundamentalistische Ersatzreligion einmal durchschaut hat, wird einem auch klar, warum so viele Linke so wenig Probleme mit den fundamentalistischen und religiös durchsetzten Strömungen haben, die seit einigen Jahren aus dem Orient zu uns dringen. Man versteht sich auf der Meta-Ebene ja bestens. Diese Erkenntnisse führen zu einem eindeutigen Fazit: Die Linken, einst Betreiber des Säkularismus und vormals aktive Proponenten der Aufklärung, stehen heute vor dem Paradoxon, dass sie nun selber eine Aufklärung 2.0 brauchen. 

 

 

 

 

 

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